Bisher war die internationale Fachmesse Light+Building in Frankfurt eine Männerdomäne. Frauenthemen? Fehlanzeige! Das hat sich in diesem Jahr geändert. Gesorgt dafür hat Busch-Jaeger. Dreimal täglich war auf dem Messestand in Halle 8 das exklusive Brigitte Fashion Event zu sehen. Der 20 Meter lange Catwalk wurde auf der Messe zum Besuchermagneten. Rund 7.500 Messegäste sahen die fetzige Show – und kaum einer ging, bevor sich die drei charmanten Musikerinnen der holländischen Live-Band „Zazi“ nach dem Schlussakkord nicht mit ihrem strahlenden „Auf Wiedersehen!“ vom Laufsteg verabschiedet hatten.

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Eine Modenschau auf der Light+Building hatte es bislang in dieser Form noch nicht gegeben. Realisiert wurde dieses Event als erstes Projekt der Medienpartnerschaft von Busch-Jaeger mit der Frauenzeitschrift Brigitte. Michael Wasiletschko, Leiter Unternehmenskommunikation, Produktdesign und Kooperationen bei Busch-Jaeger: „Wir haben uns vorgenommen, künftig stärker als bisher auch die Frauen für unsere innovativen Produkte und Lösungen zu begeistern. Denn wir wissen: Mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden, kombiniert mit elegantem Design und intuitiver Bedienung – das ist ein Thema, das auch Frauen fasziniert.“

Frauen sind für Busch-Jaeger eine wichtige Zielgruppe, denn aktuelle Studien haben gezeigt, dass Frauen maßgeblich an allen Kaufentscheidungen beteiligt sind, wenn es um das eigene Zuhause geht. Untermauert wird diese Erkenntnis durch Erhebungen, die besagen, dass mittlerweile rund 80 Prozent aller Konsumentscheidungen von Frauen getroffen werden. „Für Vermarkter und Werbetreibende wird es immer wichtiger, die Gewohnheiten und Einstellungen von Frauen zu verstehen und zu berücksichtigen“, heißt es beispielsweise in der Studie „The Women of Tomorrow“ der Nielsen-Company. „Frauen geben ihr Geld gern für Produkte aus, die sich einfach bedienen lassen“, ist eine weitere Erkenntnis der Studie. Ein Thema, das Michael Wasiletschko gern aufgreift: „Intuitive Bedienung ist ein wesentliches Designmerkmal der Busch-Jaeger-Produkte.“

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Das Thema „Frau“ ist für das Unternehmen aber auch noch aus einem anderen Grund interessant: Wichtigste Zielgruppe des Unternehmens ist nach wie vor das Elektrohandwerk, und in vielen Handwerksbetrieben arbeiten Frauen an maßgeblicher Stelle mit. Deshalb gibt es viele Gründe, bei der Kommunikation stärker als bisher auch die Frauen in den Fokus zu rücken.

Für das Unternehmen kam nach eigenen Angaben als Partner auch nur die Frauenzeitschrift Brigitte in Frage. Sie repräsentiere eine große Markenfamilie mit Produkten im Zeitschriften-, Hörbuch-, Bücher- und Food-Markt, um nur einige zu nennen. Jede Ausgabe der Zeitschrift werde durchschnittlich von 2,9 Millionen Frauen gelesen (MA 2012/I) und sei damit mit führend bei den Frauenzeitschriften in Deutschland.

Darin sieht man in Lüdenscheid Grund genug, durch die Partnerschaft mit dem Magazin dafür zu sorgen, dass das Trendthema „vernetztes Wohnen“ mit all seinen interessanten Facetten künftig auch mehr Frauen erreicht. Denn die Modenschau auf der Light+ Building sei nur ein erstes Projekt im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft mit dem Magazin gewesen.

Die Resonanz auf der Messe und auch danach sei überwältigend. Nicht nur im Unternehmen selbst, sondern in der gesamten Branche. Gespräche mit Branchenkennern und Journalisten bestätigten den Modenschau-Machern, dass sie mit diesem mutigen Projekt innerhalb der bislang sehr techniklastigen Elektrobranche einiges in Bewegung gebracht und viel Nachdenklichkeit ausgelöst hätten. Adalbert M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Busch-Jaeger: „Wir müssen unsere technikorientierten Themen mit mehr Emotionen aufladen. Nur so kann man die Menschen begeistern. Wie das geht, haben wir in Frankfurt gezeigt.“

Wenn man nicht nur den technikaffinen Elektroinstallateur, sondern auch den Endkunden für Themen wie Gebäudesystemtechnik, Smart Home und Energieeffizienz begeistern will, muss man neue Wege gehen. Das Lüdenscheider Unternehmen hat seine Kommunikation im Laufe der letzten Jahre neu ausgerichtet. Mit zwei sehr emotional angelegten TV-Spots zur Primetime im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Beispiel, mit einer neuen Bildsprache in Anzeigen, Prospekten und Katalogen sowie mit crossmedialen Angeboten für die unterschiedlichen Zielgruppen. Und mit der Einbindung anderer Marken aus dem Portfolio der Kooperationspartner wie zum Beispiel Bang&Olufsen, Miele, Poggenpohl, Philips und Gardena in die Kommunikation.

Damit greift man das Thema „Vorvermarktung für den Elektroinstallateur“ auf. Neumann: „Auf diese Weise erreichen wir, dass der gut informierte Endkunde Produkte und Lösungen von Busch-Jaeger ganz gezielt bei seinem Elektroinstallateur nachfragt.“ Dabei kommt es darauf an, dem Endkunden deutlich zu machen, dass es beim Thema Elektroinstallationstechnik nicht um Technik geht, sondern um mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz im eigenen Zuhause. So wird aus einem Technikthema ein Lifestyle-Thema.

Spektakuläre Schau

Das männliche Messepublikum war begeistert von dem spektakulären Event. Viele von ihnen beobachteten schon fasziniert den Umbau des langgestreckten Präsentationsbereiches, der sich wenige Minuten vor jeder Show in Rekordzeit in einen 20 Meter langen Laufsteg verwandelte.

In den Gängen rund um diesen Catwalk drängelten sich pro Show rund 500 Besucher. Und im Cateringbereich im Obergeschoss des Messestandes waren die Fensterplätze zu den Modenschauzeiten ganz besonders dicht umlagert.