Erfahrung und Qualität

Technik

Flir - Seit 1996 bietet das Ingenieurbüro Adler aus Herten hochqualifizierte Dienstleistungen im Bereich Industrie-Thermografie an. Den Schwerpunkt bilden dabei heute thermografische Prüfungen an elektrischen Schalt- und Verteilanlagen in allen Spannungsebenen.

12. Mai 2016

Zum Arbeitsbereich von Diplomingenieur Martin Adler gehören aber auch Thermografie von mechanischen Anlagen und Bauteilen und Messungen im industriellen Bereich zur Prozessanalyse, Diagnostik, Verfahrensoptimierung, Zustandserfassung von Maschinen, Anlagen und Isolierungen, Produktentwicklung und Forschung. Zusätzlich berät er seine Kunden bei der Planung von fest installierten, anwenderspezifischen Infrarot-Messungen und bietet Problemanalyse und Fehlerbehebung bei bereits installierten IR-Messsystemen an.

Dabei kommt Martin Adler natürlich in erster Linie seine langjährige Praxis zugute. Es gibt wohl kaum einen Industriethermografen in Deutschland, der auf einen ähnlich intensiven Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Schon im Studium an der FH Gelsenkirchen hat er Anfang der Neunzigerjahre im Labor für Energietechnik eine eigene Auswertesoftware für Infrarotmessungen geschrieben.

„Damals gab es kaum standardisierte Lösungen, so dass Eigeninitiative gefragt war“, erinnert sich Adler. Aus der Passion seiner Studienzeit schuf er sich 1996 seine berufliche Existenz mit der Gründung des eigenen Unternehmens, das im April 2016 bereits sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Schon damals lag sein Fokus auf Elektrothermografie: „Mir war klar, im industriellen Bereich bestand ein großes Interesse an thermografischen Untersuchungen, dem auf der anderen Seite ein recht dürftiges Angebot an qualifizierter Dienstleistung gegenüberstand. 1996 gab es nämlich noch keine anerkannte Qualifizierung für Thermografen in Deutschland, erst zwei Jahre später gab es hier die ersten Zertifizierungen nach amerikanischer Norm.“ Und die stolze Anfangsinvestition von 120.000 DM in eine Wärmebildkamera des Flir-Vorgänger-Unternehmens Agema machte den Start für Martin Adler auch nicht gerade leichter.

Bis zur Amortisierung des Kaufpreises vergingen dann doch einige Jahre, in denen Martin Adler sich seinen exzellenten Ruf erarbeitete. Heute setzt er mit der T1020 das absolute Spitzenmodell von Flir für Industriethermografie ein. „Die IR-Auflösung des Detektors ist schon gigantisch“, schwärmt Adler, „was natürlich auch die Effizienz steigert. Auf einem deutlich schärferen und detaillierterem Wärmebild entdeckt man Fehler einfacher und sicherer. Man deckt damit auch kleinere Anomalien auf, die mit der anderen Kamera oder einer geringeren Auflösung vielleicht nicht erkennbar gewesen wären.“

Und auch die Bedienung ist laut Martin Adler im Laufe der Jahre immer einfacher geworden: „Dadurch sinkt die Fehlerrate, nicht nur in der Handhabung, sondern auch in der Auswertung.“ So „weiß“ seine T1020 genau, wo sie ist, zum Beispiel in Objekt Nr. 1, Gebäude Nr. 10, Schaltraum erster Stock. Wenn er dann beispielsweise im 39. Objekt einen Fehler entdeckt, ist dessen Position automatisch mit dem Wärmebild verknüpft, eine Verwechslung ist so quasi ausgeschlossen.

Elektrothermografie bildet den wichtigsten Einsatzbereich für Martin Adler. Defekte zu erkennen, bevor sie zum Beispiel eine chemische Anlage zum Stillstand bringen, ist nicht nur aus Brandschutz- und Sicherheitsgründen sinnvoll, sondern auch ein marktwirtschaftlich lohnendes Geschäft: „In der Chemie kann schon ein Stillstand von einer halben Stunde Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen, und zwar nicht nur durch den Produktionsausfall. Die Anlage muss wieder planmäßig angefahren werden, das Produkt steht eventuell in der Anlage und muss erst entsorgt werden beziehungsweise kann diese beeinträchtigen. Auch eine spontane Ersatzteilbeschaffung älterer Komponenten kann aufwendig und damit zwangsläufig teuer werden.“

Damit all das nicht passiert, sorgen die regelmäßigen Untersuchungen nach einem exakten Inspektionsplan für Sicherheit und Planbarkeit.

Untersuchungen im Ex-Schutz-Bereich gehören ebenfalls zum Alltag von Martin Adler, auch wenn er selbst bemerkt, dass er hier sehr viel seltener Fehler findet. „Ein Ex-Schutz-Bereich ist von vornherein so kritisch, dass hier höchster Wert auf Sicherheit gelegt wird. Das betrifft natürlich auch die elektrischen und mechanischen Anlagen, so dass wir hier deutlich seltener einen Fehler finden.“

Trotzdem sind die Untersuchungen hier alles andere als überflüssig denn wenn mal etwas auffällig wird, könnte das in kritischen Bereichen unbemerkt natürlich ganz erhebliche Folgen haben. Industrielle Schmelzöfen bestehen aus einem Ofenmantel, der durch eine innere Feuerfest-Ausmauerung vor den extremen Temperaturen der Metallschmelze geschützt wird. Natürlich ist diese Ausmauerung normalen Alterungsprozessen ausgesetzt: Sie wird im Betrieb beansprucht, nimmt schließlich auch Schaden und muss irgendwann erneuert werden. Die Zeit zwischen zwei Ausmauerungen nennt man „Reisezeit“, und je länger diese Reise dauert, umso wirtschaftlicher kann der Betrieb arbeiten.

Ein Ofen mit defekter Ausmauerung könnte allerdings auch fatale Folgen haben: Die heiße Schmelze würden den Mantel zerstören, neben hohen Kosten kann es dabei sogar im ungünstigsten Fall zu Personenschäden kommen. Mit einer Wärmebildkamera kann man während des Betriebs durch Thermografie von außen Rückschlüsse auf den Zustand der Ausmauerung ziehen. Regelmäßige thermografische Untersuchungen schaffen hier Sicherheit und sorgen für das wirtschaftliche Optimum. Martin Adler gehört heute mit Zertifizierungen nach der europäischen DIN EN ISO 9712 Stufe III, der ASNT, der CFPA und des VDS sowie mit seinem langjährigen Erfahrungsschatz zu den gefragtesten Thermografie-Spezialisten im Industriebereich. Konkurrenz durch preiswerte Wärmebildkameras fürchtet Martin Adler nicht: „Günstige Geräte spielen im Bereich der professionellen Industriethermografie eigentlich kaum eine Rolle.

Anlagenbetreiber kaufen die vielleicht mal für die gelegentliche Inspektion, aber die Anforderungen der Versicherungen in Systematik und Genauigkeit können sie damit nicht erfüllen.“ So sieht Adler für sein Unternehmen weiterhin gute Perspektiven. Schließlich hat er den industriethermografischen Durchblick mit 20 Jahren Erfahrung und der seiner Meinung nach besten Wärmebildkamera-Hardware am Markt.

  

Mit ihrem ungekühlten 1.024x768-Pixel-Detektor setzt die Premium-Wärmebildkamera Flir T1020 den neuen Standard für Industrie- und Bauthermografie.

Sie verbindet Messleistung und Bildqualität mit Benutzerfreundlichkeit. Ihre thermische Empfindlichkeit übertrifft den Branchenstandard für ungekühlte Sensoren um das Doppelte.

Dank der Kombination der Bildoptimierungstechnologie Flir Ultra-Max mit der patentierten Flir MSX-Funktion bietet die T1020 die beste Bildqualität von allen auf dem Markt erhältlichen Kompaktsystemen.

 

Erschienen in Ausgabe: 03/2016