Freispruch

Wiener Straflandesgericht stellt sich im Grundig-Prozess hinter Kathrein

17. Juni 2010

Sieben Jahre nach der Pleite des Grundig-Konzerns war gegen die früheren Manager der deutschen Mutterfirma der Prozess eröffnet worden. Die Anklage legte dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Kohlhammer, den Ex-Vorstandsmitgliedern Werner Saalfrank und Günther Moissl sowie dem Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Anton Kathrein betrügerische Krida zur Last. Im österreichischen Strafgesetzbuch ist betrügerische Krida ein Strafbestand, der die Befriedigung eines Gläubigers durch die Verheimlichung oder Verringerung des eigenen Vermögens vereitelt oder schmälert. Der Wiener Schöffensenat kam nun zum Ergebnis, dass die Manager die Vorwürfe in keiner Weise erfüllt hätten und schloss das Verfahren mit einem Freispruch.

www.kathrein.de