„Für uns waren es Feiertage."

Titelgeschichte

Gira. So lautet das Messeresümee des geschäftsführenden Gesellschafters, Dirk Giersiepen. Die g+h-Redaktion sprach mit ihm und Jörg Müller, Leiter Produkt und Design, über Technologien, neue Produktlösungen und die aktuelle Unternehmensentwicklung.

08. Mai 2018
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Bild 1: „Für uns waren es Feiertage." (© g+h)

Herr Giersiepen, die Light + Building hat gerade ihre Tore geschlossen. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?

D. Giersiepen. Für uns waren es Feiertage, anders kann ich es nicht ausdrücken. Die Light + Building war schon immer das Branchenereignis schlechthin. Mit unserer neuen Aufstellung in der Produktentwicklung und der Neuaufstellung im Bereich der Software-Kompetenz ist die diesjährige Veranstaltung dennoch besonders gewesen. Vor dem Hintergrund der Vernetzung der Systeme und Produkte – nicht nur im eigenen Sortiment – unterstrich die Messe 2018 den Trend, der sich bereits vor zwei Jahren ankündigte und den uns die Systemintegratoren schon damals vorausgesagt hatten. In diesem Jahr haben wir die Konvergenz der Technologien bei Gira noch deutlicher in den Fokus gerückt und jeder Kunde konnte diese Entwicklung hautnah auf unserem Messestand erleben. Die Rückmeldungen der Besucher bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es die Innovationen erfolgreich in den Markt zu tragen. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Schritt im Frühjahr 2019.

Die Messe stand ja unter dem Motto der Digitalisierung. Vor dem Hintergrund der von Ihnen angesprochenen Konvergenz der Technologien stellt sich natürlich die Frage, wie das Gebäude der Zukunft aus der Sicht von Gira technisch ausgestattet sein wird?

D. Giersiepen. Technologisch steht für uns im Vordergrund, dass wir ausschließlich auf Standards setzen, also KNX, IP und Bluetooth. Die Zeit der proprietären Protokolle ist unserer Überzeugung nach Geschichte. Dazu gehört natürlich eine entsprechende Datensicherheit, vor allem in der Verbindung nach draußen. Diesem Thema widmen wir uns sehr intensiv – und das entsprechende Produkt haben wir auch schon im Portfolio: das Fernzugriffsmodul Gira S1.

J. Müller. Wenn man einmal fünf, sechs Jahre in die Zukunft schaut und Ihre Frage dahin gehend beantwortet, dann spielen für uns nach wie vor die Standardinstallationen eine wichtige Rolle. Hierbei geht es darum, moderne und innovative mechanische und elektronische Produkte dem Elektrohandwerk und damit dem Bauherrn zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite gibt es verschiedenste Smarthome-Typologien, von der kleinen Wohnung über die Zweitwohnung bis hin zum Ein- und Mehrfamilienhaus. Es steht außer Frage, das Smarthome wird integraler Bestandteil des klassischen Einfamilienhauses werden. Für jede Wohnform gibt es dabei unterschiedliche Anforderungen. Mit unserem Home-Server sind wir ja schon seit zwanzig Jahren im gehobenen Bereich vertreten. Jetzt hält diese Technik auf breiter Front im Wohnungs- und Hausbau Einzug; wir setzen dabei vor allem auf unseren kompakten Server Gira X1. Unsere Aufgabe ist es, für die unterschiedlichen Ansprüche eine entsprechende Lösung bereitzustellen. Auf der einen Seite geht es beispielsweise um eine möglichst simple Nachrüstung mit E-Net Smarthome, auf der anderen um eine einfache Installation via Gira X1 und dann natürlich um den Zugriff von außen, der bislang nur im Highend-Bereich zu finden war. Wir stehen also vor verschiedenen Herausforderungen. Und die Messe hat gezeigt, dass wir all diese Bereiche im Fokus haben.

Wie definieren Sie das Smarthome, und ist dieses Thema für das Elektrohandwerk bereits hinreichend transparent und in seiner ganzen Dimension fassbar?

J. Müller. Ich glaube, dass das Thema im Handwerk fest etabliert und auch mit entsprechenden Inhalten bzw. Technologien besetzt ist; das hat auch die Messe gezeigt.

Die Definition des Smarthome ist individuell zu erarbeiten. Das Smarthome ist in den Köpfen und in der Praxis ausgesprochen heterogen verankert. Im Kern hat es sehr viel mit der Vernetzung, dem Smartphone und der Außensteuerung des Gebäudes zu tun.

D. Giersiepen. Im Handwerk ist das Thema schon sehr früh angekommen. Lange Zeit konnten ihm die Hersteller allerdings noch kein System anbieten, dass die von Herrn Müller skizzierten Anforderungen umfassend erfüllt. Jetzt hat sich dies geändert.

Wie wird sich KNX in diesem Umfeld positionieren?

J. Müller. Ich bin sicher, dass sich KNX als fester Standard etabliert hat und sich auch in Zukunft weiter erfolgreich durchsetzen wird.

D. Giersiepen. Über 400 Hersteller weltweit unterstreichen dies. Und noch ein Beispiel: Unter der Marke Connected Comfort haben sich zehn Premium-Marken der Haustechnik zusammengeschlossen, um gewerkeübergreifend einen neuen Wohnstandard im Markt zu platzieren. Hier geht es um einen ganzheitlich vernetzten Komfort auf Basis von KNX.

Beunruhigt es Sie, dass sich immer mehr Marktplayer dem Smarthome-Segment zuwenden?

J. Müller. Wir werden es auch hier mit einer heterogenen Landschaft von Herstellern und Anbietern zu tun haben. Deshalb setzen wir auf klar definierte Standards und sind der Überzeugung, dass wir damit sowohl in der Nachrüstung als auch der Neuinstallation auf dem richtigen Weg sind und Wettbewerb hier keinesfalls scheuen müssen.

Wird KNX der Sprung in den Massenmarkt gelingen?

J. Müller. Für diesen Markt sind sicherlich eher andere Systeme geeignet, wie beispielsweise E-Net Smarthome. Diese funkbasierte Lösung, ohne ETS bei der Inbetriebnahme bei gleichzeitig kostengünstigerer Installation, ist zum Beispiel für den Bauherrn mit kleinerem Budget eine sehr gute Alternative zu KNX. Integriert sind klassische Lichtsteuerung, Heizungssteuerung und Jalousiesteuerung. Darüber hinaus ist unser System 3000 – wie auf der Messe gezeigt – ein erster Einstieg; einfache elektronische Komponenten, die sich zwar nicht von außen, aber innen via Smartphone bedienen lassen. Bedienung, Inbetriebnahme und Umprogrammierung erfolgen ganz einfach per Handy-App. Es handelt sich hier um kein großes Netzwerk, dafür aber um eine sehr effiziente und einfache Lösung, um ein Smarthome zu kreieren.

Wie zufrieden sind Sie mit der Umsetzung der E-Net-Smarthome-Allianz?

J. Müller. Wir sind sowohl mit der Allianz als auch mit der Entwicklung der Produkte sehr zufrieden. Jetzt wird auch das Thema Heizung integriert, sodass wir weitgehend komplett sind.

D. Giersiepen. Hinzu kamen die neue Inbetriebnahmesoftware und eine Endkunden-App, die uns hier sehr stark vorangebracht haben. Wir haben aktuell ca. 3.000 registrierte Fachbetriebe, von denen bereits 80 Prozent zertifiziert wurden. Die E-Net-Smarthome-Allianz lebt zudem von ihrer Vermarktungskraft, die gemeinsam mit dem Elektrofachhandwerk in Richtung Endkunden sukzessive auf- und ausgebaut wird. Alles das stimmt uns optimistisch.

Welche Rolle spielt dabei der Gira G1?

J. Müller. Er spielt eine sehr wichtige Rolle und will natürlich auch integriert und bedient werden. Deshalb wurde er von uns in die KNX- und E-Net-Smarthome-Welt ebenso wie in die Alarm-Welt integriert. Systemisch haben wir uns so weiterentwickelt, dass es auch ein emotionales und leicht zu verstehendes Gerät für den Endverbraucher wird.

Wir möchten jenen, die installieren, programmieren und in Betrieb nehmen, die Arbeit so einfach wie möglich gestalten. Denselben Weg beschreiten wir, wenn es um die Bedienung durch den Nutzer geht. Komplexe Technik soll ihm das Leben erleichtern und deshalb muss sie einfach zu handhaben sein. Die Vereinfachung der Projektierung und Planung ist ja bei all unseren Systemen ein wichtiges Thema, dem wir uns auf der Messe mit unserem Gira-Projekt-Assistenten (GPA) gestellt haben. Einmal gelernt, und schon kann ich das neue Sicherheitssystem Alarm Connect, den Gira X1 oder das Gira-Türkommunikations-System in Betrieb nehmen. Gira-Systeme über ein einziges Tool in Betrieb nehmen zu können, ist für mich ein wichtiger Meilenstein.

D. Giersiepen. Auf der Messe 2016 ist der Projektierungsassistent das Tool für den Gira X1 gewesen. In diesem Jahr ist dieses Werkzeug in unser Sortiment hineingewachsen. Mit ein und demselben Tool lassen sich die Gira-Systeme programmieren und in Betrieb nehmen.

Wird in Zukunft die Wertschöpfung im Bereich Software zunehmend an Bedeutung gewinnen?

D. Giersiepen. Mit Sicherheit wird das der Fall sein. Wenn Sie überlegen, dass vor gut zehn Jahren das erste Smartphone vorgestellt wurde und welch rasante Entwicklung es dann genommen hat, kann man das leicht nachvollziehen. Insofern war es nur konsequent, uns über die Mehrheitsbeteiligung an der ISE in Oldenburg die Kompetenz auf dem Softwaresektor direkt ins Unternehmen zu holen. Waren es im März 2011 noch rund 35 Softwareentwickler mit dem Fokus IP und KNX, beschäftigen wir aktuell 95 Entwickler. Etwa die Hälfte der Kapazitäten nehmen wir in Anspruch, die andere Hälfte bewährt sich auf dem freien Markt; das macht uns leistungsfähiger. Deshalb kann ich heute sagen, dass Gira im Bereich der Software-Entwicklung jetzt State of the Art aufgestellt ist.

Wie intensiv beschäftigen Sie sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Sicherheit?

J. Müller. Wir setzen uns mit dem Thema Sicherheit seit Jahren sehr intensiv auseinander. Das Smarthome kann nur dann ein Wachstumsmarkt sein, wenn wir dafür sorgen, dass die höchstmögliche Sicherheit erzielt wird. Deshalb sind Produkte wie der Gira S1 in Zusammenarbeit mit unserer Softwaretochter entstanden. Ein weiteres Beispiel ist der IP-KNX-Router, der für einen schnellen und sicheren Zugang sorgt, um beispielsweise Fernwartungen durchführen zu können. Bei E-Net Smarthome haben wir von vornherein eine Verschlüsselung integriert. Wir werden uns hier stets am oberen Limit der Sicherheit positionieren.

D. Giersiepen. Mit dem Gira S1 dürften wir über einen der sichersten Zugänge aus dem und ins Haus verfügen. Selbst Maschinenhersteller interessierten sich auf der Messe für diese Lösung. Gerade im Rahmen der Industrie 4.0 ist das Thema mehr als wichtig. So könnte es schon bald Realität sein, dass viele Maschinen mit unserem S1 ausgestattet sein werden. Diese Rückmeldung aus der Industrie hat unseren Blickwinkel auf die Thematik noch einmal erweitert.

Eine Großveranstaltung wie die Light + Building wirft zwangsläufig die Frage nach spektakulären Innovationen auf. Welches war Ihr Highlight-Produkt auf der Messe?

J. Müller. Für mich gab es kein klassisches Highlight, das war auch nicht unser Ziel. Wir haben stattdessen in allen Bereichen Weiterentwicklungen und Neuheiten gezeigt. So haben wir in der Türkommunikation unsere mobile Lösung vorgestellt; aus meiner Sicht im Bereich des Smarthome ein sehr wichtiges Thema. Mit Gira Studio haben wir ein neues Schalterprogramm präsentiert. Darüber hinaus gibt es unser neues Sicherheitssystem Alarm Connect sowie die Weiterentwicklung des G1 im KNX-Sektor, Heizungssteuerung im E-Net-Bereich, das Fernzugriffsmodul Gira S1 und vieles andere mehr. Es gab an keiner unserer Präsentationswände Langeweile.

D. Giersiepen. Genau diese Parallelität der Weiterentwicklungen und Innovationen in Verbindung würde ich insgesamt als Gira-Highlight betrachten – und natürlich unser neues Messestandkonzept, das, neben der reinen Produktpräsentation, einen Experten- und Vortragsbereich beinhaltete, den Gira Cube, sowie eine Smarthome-Erlebniswelt.

Gibt es im Zuge der Smarthome-Entwicklung für Sie einen Bereich, in welchem Sie besondere Wachstumschancen sehen?

D. Giersiepen. Ein solcher Bereich ist ganz sicher E-Net Smarthome, weil wir uns damit ein neues Marktsegment unterhalb von KNX erschließen. Mit unserem neuen Sicherheitssystem Alarm Connect verbinde ich weitere Wachstumschancen.

In Gesprächen mit der Schalterindustrie kommt das Thema Schalter oft hinter den elektronischen Entwicklungen. Verkehrt das nicht etwas die reale Welt?

D. Giersiepen. Der Schalterbereich hat im Grunde nichts an Bedeutung verloren. Wir reden aber sicherlich heute weniger über neue Schalterprogramme, sondern mehr über die Technik dahinter. Bei uns wird es im Sommer die komplett neue Dimmer-Generation sein und Ende des Jahres die neue Raumtemperatur-Regelung. All diese Neuerungen finden im Schalterprogramm statt.

J. Müller. Die traditionellen Schalter und mechanischen Komponenten spielen sicherlich immer noch die größte Rolle. Mit dem Gira-System 55 haben wir vor einigen Jahren einen Eckpfeiler in der Branche gesetzt.

Auf der Messe konnten sie sehen, dass wir dieses System konsequent weiterentwickeln. Im letzten Jahr haben wir Edelstahl gebracht, jetzt auch in der flachen Version. Wir haben Gira E2 als System-55-Komponente in mattschwarz vorgestellt. Und mit unserem neuen Schalterprogramm Gira Studio, das als Auf- und Unterputzversion verfügbar ist, haben wir wiederum neue Akzente gesetzt – vor allem auch für den Architekten. Dem Installateur und dem Architekten eröffnen wir hier neue Möglichkeiten.

Sie blicken ganz offensichtlich optimistisch in die Zukunft. Der aktuelle Neubau soll in diesem Jahr noch eingeweiht werden. Was stimmt Sie so zuversichtlich, und warum gehen Sie nicht in Niedriglohnländer?

D. Giersiepen. Manche Produkte, vor allem Massengüter, lassen sich heute mit Sicherheit voll automatisiert in China günstiger produzieren. Für uns gibt es viele Gründe, diesen Weg nicht zu gehen. Nur ein Beispiel, das gegen eine Standortverlagerung spricht: Unsere ABC-Struktur in einem Schalterprogramm, das eine große Tiefe mit vielen Varianten aufweist, würde es abwegig erscheinen lassen, dieselben im Container über die Meere transportieren zu lassen. Das ist nicht wirtschaftlich, zumal wir auch hier die A-Positionen vollautomatisch fertigen.

Und selbstverständlich haben wir hier unsere unternehmerischen Wurzeln, unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter, die uns zum Teil schon seit mehreren Generationen treu sind. Deshalb investieren wir hier am Standort Radevormwald. Dabei blicken wir sehr optimistisch in die Zukunft und sind überzeugt davon, unsere erfolgreiche Unternehmensgeschichte auch über die nächste Generation hinaus weiter fortsetzen zu können. Da Sie ja die Zukunft angesprochen haben: Im Augenblick verfolgen wir mit dem Thema Start-ups aktuell in Berlin eine für uns neue Strategie. Dort halten zwei unserer Mitarbeiter in einem Campus Kontakt zur Start-up-Szene. Ein konkretes Beispiel ist unsere Beteiligung an Senic. Die Gründer und ihre aktuell rund 20 Mitarbeiter verfolgen völlig andere Denkansätze und helfen uns ein Stück weit aus der Gefahr der Betriebsblindheit.

Wann werden Sie den Neubau beziehen?

D. Giersiepen. Wir sind vom Budget und vom Baufortschritt her im Plan. Das ist heute durchaus nicht die Regel. Andreas Bettermann hatte mir einen Projektsteuerer empfohlen, den ich an Bord geholt habe. Für diese Empfehlung bin ich ihm sehr dankbar. Am 6. Oktober feiern wir Einweihung und können anschließend Insel für Insel mit der Fertigung umziehen.

Meine Herren, wir bedanken uns für das Gespräch mit Ihnen.

Von rational über persönlich bis emotional – das g+h-Kurzporträt nach Stichworten und Fragen

Europa

D.G. Sehr schöner Wachstumsmarkt für uns.

J.M. Europa ist nach wie vor ein Garant für Stabilität und Sicherheit.

Brexit

D.G. Brexit hin oder her: Mit 0,1 % Marktanteil können wir dort nur wachsen.

J.M. Wird auf uns wenig Auswirkungen haben.

Donald Trump

D.G. Oh mein Gott!

J.M. Man kann ihm nicht vorwerfen, dass er nicht das tut, was er vorher gesagt hat.

 

Welche Person aus der Geschichte bewundern Sie am meisten?

D.G. Nelson Mandela.

J.M. Leonardo da Vinci.

Und in der Gegenwart?

D.G. Bruce Springsteen.

J.M. Tom Petty.

Ihre große Liebe?

D.G. Meine Frau und mein Sohn.

J.M. Meine Familie.

Was bedeutet für Sie Glück im Leben?

D.G. Gesundheit.

J.M. Das sehe ich genauso.

Wie gehen Sie mit Niederlagen um?

D.G. Konstruktiv.

J.M. Daraus lernen.

Ihre Stärken

D.G. Sollen andere benennen.

J.M. Hätte ich jetzt nicht gesagt, aber ich schließe mich an.

Ihre Schwächen

D.G. Detailverliebtheit.

J.M. Etwas zu viel Emotionalität.

Vorbilder

D.G. Habe ich nicht.

J.M. Sind nicht mehr zeitgemäß.

Wer hätten Sie gern sein wollen?

D.G. Alles ist gut, wie es ist.

J.M. Musiker – Posaune oder Trompete.

Wo möchten Sie am liebsten leben?

D.G. Hier im Bergischen Land und in Köln fühle ich mich wohl.

J.M. Später vielleicht einmal am Bodensee.

Ihr letztes Buch

D.G. „Seefieber“ von Rollo Gebhard.

J.M. Ein Werk über den 30-jährigen Krieg.

Was vom Leben übrig bleibt…

D.G. Ich freue mich über die Entwicklung meines Sohnes; für mich ist das eine Form des Weiterlebens.

J.M. Meine Tochter.

Erschienen in Ausgabe: 03/2018