Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Sicherheit

Axis - Bei politischen Großveranstaltungen geraten Drohnen immer mehr in den Fokus der Sicherheitsbeauftragten. Die kleinen Fluggeräte können Einrichtungen oder Personen ausspionieren oder sogar angreifen. Dedrone schützt Großveranstaltungen mit dem Drone-Tracker. Dabei kommen auch Netzwerkkameras von Axis zum Einsatz.

26. Oktober 2017
Dedrone hat ein System entwickelt, das mithilfe von Kameras von Axis Communications die Gefahr von Drohnen effizient minimiert. Hier eingesetzt beim World Economic Forum in Davos. Bild: Dedrone
Bild 1: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt (Dedrone hat ein System entwickelt, das mithilfe von Kameras von Axis Communications die Gefahr von Drohnen effizient minimiert. Hier eingesetzt beim World Economic Forum in Davos. Bild: Dedrone)

Die Sicherheit bei Großereignissen stand immer schon im Fokus der Organisatoren. Doch während früher die Zu- und Abgänge sowie das Geschehen in und um den Veranstaltungsort beobachtet und kontrolliert wurden, hat sich der Sicherheitsbereich nun ausgeweitet. Dedrone, Weltmarktführer für Drohnen-Detektion, schützt mit seinem System politische und wirtschaftliche Großveranstaltungen, wie beispielsweise das World Economic Forum in Davos, vor den von Drohnen ausgehenden Gefahren oder Spionage.

Der Drone-Tracker verfügt über Netzwerkkameras von Axis und liefert eine Frequenz- und Videoüberwachung des Luftraums. Die Bilder werden in Echtzeit analysiert. Das System alarmiert sofort, wenn eine Drohne in den als geschützt definierten Bereich eindringt. Die dabei verwendeten Axis P1428-E Netzwerkkameras liefern eine hohe Bildschärfe und sind für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Das Objektiv mit P-Iris optimiert sowohl die Schärfentiefe als auch die Auflösung, Kontrast und Bildklarheit. Die Polizei des Schweizer Kantons Graubünden nutzte das System, um den Luftraum über dem Veranstaltungsort zu sichern. Durch den Echtzeit-Alarm blieb den Beamten genügend Zeit, um die Lage einzuschätzen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Funktion in drei Schritten

1. Automatisierter Alarm und Benachrichtigung. Sobald der Drone-Tracker erkennt, dass sich eine Drohne im Anflug befindet, gibt er via SMS, der Benutzeroberfläche, E-Mail, Netzwerk (TCP/IP), SNMP oder Pushover.net Alarm.

2. Vermeidungsmechanismen. Das System von Dedrone klassifiziert die Drohne, zeichnet sie für die spätere Beweisführung und Identifikation auf Video auf und bewertet darüber hinaus auch die Gefahrenlage. Stellt sich diese als hoch heraus, kann das System automatisch offensive und defensive Gegenmaßnahmen einleiten.

3. Forensischer Beweis. Alle erkannten Drohnen werden auf Video aufgezeichnet und die Daten lokal gespeichert. Nutzt die Drohne einen RF-Sensor, speichert Drone-Tracker die MAC-Adresse, die Seriennummer, den Drohnentyp und das Modell. Auf diese Weise werden Wiederholungstäter erkannt. Außerdem wird das Video als Beweismaterial genutzt und kann die Flugbahn der Drohne nachverfolgen.

Erschienen in Ausgabe: 07/2017