Größte Herausforderung

7 Köpfe
10. Juli 2009

Walter Tschischka, Präsident ZVEH: „Jede Epoche hat ihre Herausforderungen. Seit Jahren geht es im Elektrohandwerk rasant zu. Das dürfte absehbar auch so bleiben. Energie will effizient genutzt sein und soll möglichst regenerativen Ursprung haben. Ein großer Teil des Geschäfts wird daher mit Photovoltaik, Wärmepumpen, Solarthermie und Blockheizkraftwerken gemacht. Diese Anlagen arbeiten am wirksamsten mit moderner Gebäudesystemtechnik. Keine blühenden Zukunftsphantasien, sondern harte Realität für das Elektrohandwerk sind ebenso die Szenarien zur dezentralen Energieversorgung und zur Speicherung elektrischer Energie – unter anderem für die Elektromobilität. Und auch die Kommunikationstechnik wird uns noch so manche Überraschung bescheren. Die größte Herausforderung für das Elektrohandwerk ist daher im Moment das Elektrohandwerk selbst. Es muss beweisen, dass es zukunftsfähig ist. Es muss zeigen, dass es den technischen Anforderungen gewachsen ist und vernetzt denkt. Sollten wir es nicht schaffen, diese Herausforderungen zu meistern, werden es andere tun. Das Elektrohandwerk muss beweisen, dass es Zukunft will und dafür Grenzen überwindet.“

Erschienen in Ausgabe: 01/2009