Grünes Licht für Ladesäulen-Offensive

Mit einem 300-Millionen-Euro-Förderprogramm treibt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI, die E-Mobilität voran. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

31. März 2017
Die Elektromobilität wird mit intelligenten Ladelösungen im öffentlichen Raum gefördert. Bild: Mennekes
Bild 1: Grünes Licht für Ladesäulen-Offensive (Die Elektromobilität wird mit intelligenten Ladelösungen im öffentlichen Raum gefördert. Bild: Mennekes)

Das bedeutet, dass ab dem 1. März 2017 und in den nächsten vier Jahren 200 Millionen Euro in den Ausbau von 5.000 DC-Ladestationen investiert werden. Und noch einmal 100 Millionen stehen bis 2020 für den Ausbau von 10.000 AC-Ladestationen bereit. Private Investoren, Städte und Gemeinden können Förderanträge einreichen.

 

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung ist, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Mögliche Standorte von Ladesäulen sind Tankstellen und Autohöfe an Hauptverkehrsachsen, Einkaufs- und Sportzentren, Carsharing-Stationen oder Bahnhöfe, Flughäfen und Messezentren.

 

Darüber hinaus sieht Mennekes für die Errichtung von AC-Ladesäulen bei öffentlich zugänglichen Industrie- und Gewerbeunternehmen ebenfalls beachtliches Potenzial. „Die aktuelle Ladesäulen-Offensive ist ein eindeutiges Bekenntnis zu mehr Elektromobilität auf Deutschlands Straßen. Das ist aus unserer Sicht sowohl nachhaltig als auch vor allem zukunftsweisend“, begrüßt Alfred Vrieling, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing eMobility bei Mennekes, das Förderprogramm der Bundesregierung.