Immer eine gute Wahl

Hager. Beim 2018 eröffneten Cedar Business Campus in Weinheim stellte der Investor höchste Anforderungen an Flexibilität, Komfort und Wirtschaftlichkeit der Elektroinstallation. Das ausführende Elektrounternehmen Dörsam aus Birkenau setzte daher auf die Systemlösungen von Hager, Berker und Elcom.

10. Oktober 2019
Immer eine gute Wahl
(© GUNDELWEIN)

Der Cedar Campus in Weinheim ist ein Gebäudeareal mit Büroräumen, Tiefgarage und Lagerhalle. Dank der lichtdurchfluteten, offenen Bauweise bietet das Hauptgebäude seinen Nutzern ein angenehmes Ambiente zum Arbeiten, zum Besprechen und für Vorträge.

Für all diese Anforderungen stellt der verkehrsgünstig nahe den Autobahnen A5 und A6 gelegene Cedar Campus geeignete Räumlichkeiten mit moderner technischer Ausstattung zur Verfügung.

Entsprechend anspruchsvoll waren die Wünsche des Cedar-Geschäftsführers, Dr. Edgar Dietrich, für die Elektroinstallation seines Gebäudekomplexes: Sie sollte zum einen so flexibel sein, dass sie auch in Zukunft an die individuellen Bedürfnisse von Mietern angepasst werden kann; zum anderen sollte sie natürlich auch höchsten Komfortansprüchen bei der Steuerung von Beleuchtung, Rollläden und Vorhängen sowie von Heizung, Klimatisierung und Lüftung genügen. Zudem legte der Bauherr großen Wert auf einen wirtschaftlichen Einsatz von Energie aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und eines verantwortungsvollen sowie nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen.

Systemtechnik aus einer Hand

Für den mit Planung und Montage beauftragten Elektromeister Paul Dörsam war es wichtig, die ebenso anspruchsvolle wie komplexe Installation möglichst mit Systemlösungen aus einer Hand zu bauen. Und da er ohnehin vorzugsweise die Marken Hager, Berker und Elcom einsetzt, war es für ihn naheliegend, auch dieses Gebäude damit auszustatten – zumal bereits im bestehenden Komplex „Q-Das Gebäude“ des Investors Dietrich Hager-Produkte zur uneingeschränkten Zufriedenheit des Bauherren ihren Dienst verrichteten, sodass auch er dem Einsatz der Systemlösungen von Hager offen gegenüberstand.

Die Basis der Elektroinstallation in den einzelnen Stockwerken bilden Niederspannungsverteilungen in Form von Hager-Wand- und Standverteilern, die allesamt mit den modularen Schutz- und Schaltgeräten sowie mit KNX-Reiheneinbaugeräten des Herstellers ausgestattet sind. Pro Etage sind zwei Standverteiler und vier Wandschränke platziert, sodass potenzielle Mieter nicht nur komplette Etagen anmieten können, sondern bei Bedarf auch nur elektroinstallationstechnisch separierte Teilbereiche.

Über KNX lassen sich nicht nur die Beleuchtungen beliebig dimmen, sondern auch die Beschattungen können im Rahmen des ausgeklügelten Beleuchtungskonzepts über den Bus gesteuert werden. Darüber hinaus erfolgt die Heizungsregelung über den KNX. Die Bedienung erfolgt entweder dezentral über das Schalterprogramm Berker Q.3 und den Berker-Raumcontroller oder zentral über die Hager-KNX-Wetterstation TG053. Um einen möglichst großen Bedienkomfort zu erreichen, sind die Schalter Q.3 in allen Büros und Sitzecken sowie in den sanitären Einrichtungen und Gemeinschaftsräumen installiert.

Elektroinstallation ermöglicht maximale Flexibilität

Von entscheidender Bedeutung für die gewünschte Flexibilität des Gebäudes ist die Leitungsführung inklusive einer ausreichend großzügig dimensionierten Verfügbarkeit von energie- und kommunikationstechnischen Anschlüssen. Um diese Anforderung zu erfüllen, hat sich Elektromeister Dörsam mit der planerischen Unterstützung von Hager für eine Doppelbodenlösung entschieden. Zum Einsatz kam hierbei das Hager-Bodeninstallationssystem Tehalit-BKB mit Electraplan-Unterflurtanks.

Diese stammen ebenso aus dem Hager-Lösungsangebot wie die darin installierten Geräteeinbauten mit Daten- und Steckdosen. Darüber hinaus sind die nicht tragenden Leichtbauwände mit den speziell für diese Anwendung konzipierten wandintegrierten Installationskanälen Tehalit-BKIS ausgestattet, die nicht nur eine einfache und schnelle Montage ermöglichen, sondern auch besonders flexibel sind.

Denn im Gegensatz zu starren Geräteeinbauten in Hohlwänden lassen sich beim Tehalit-BKIS Schalter und Steckdosen versetzen oder zusätzlich installieren. Zudem ragt die Kanalblende nur wenige Millimeter in den Raum hinein, sodass sich Büromöbel und Schreibtische ohne Raumverlust direkt an der Wand platzieren lassen. Aber auch der Daten- und Netzwerkspezialist Tehalit-BRN mit seinen getrennten Kammern für die separate Führung von Strom- und Datenleitungen kam im Gebäude zum Zuge.

Funktionale und optische Gesichtspunkte standen bei der Wahl der Türkommunikation gleichermaßen berechtigt im Vordergrund. Im Eingangsbereich entschied sich der Investor daher für Elcom-Modesta-Module aus Edelstahl. Diese sind unter anderem mit Kamera und integriertem Display-Rufmodul in 2-Draht-Technik ausgestattet, bei der Videosignale, Ton und Steuerbefehle über nur zwei Adern übertragen werden. Besonders praktisch: Der Briefkasten für das Gebäude ist direkt in die Außenstation integriert.

Gelungenes Geschäftsmodell

Alles in allem ist dem Investor mit seinem flexibel nutzbaren Bürokomplex offensichtlich ein überzeugendes Konzept gelungen. Denn bereits unmittelbar nach der Fertigstellung zogen bereits die ersten Mieter ein – darunter mit der Firma Atral-Secal ein Unternehmen der Hager Group. „Eine bessere Bestätigung für die gute Wahl der Gebäudetechnik kann man sich als Bauherr wohl kaum wünschen“, resümiert Dr. Edgar Dietrich zufrieden.

Erschienen in Ausgabe: 05/2019
Seite: 24 bis 25

Schlagworte