16. JANUAR 2019

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Basis für die Zukunft


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Vor drei Jahren hat die Software-Familie die Weichen für eine kontinuierliche harmonische Übergabe gestellt. Gemeinsam mit der nächsten Generation teilen die Firmengründer die Liebe und Verbundenheit zu ihrem Unternehmen und den Produkten. g+h sprach mit Kerstin und Matthias Moser über den intensiven Austausch in diesem Prozess und die langfristigen Ziele.
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Vor zwei Jahren haben wir schon einmal über Ihren wirklich außergewöhnlichen Familienbetrieb gesprochen. Hätten Sie die Wahl, würden Sie das Konzept wiederholen?
K. Moser: Ich würde den Weg, mit all den verschiedenen Schritten auf jeden Fall wieder so gehen. Erst eine Banklehre, dann der Einstieg hier – zunächst als rechte Hand meiner Mutter in der Administration – bis ich schließlich das Marketing für mich entdeckt habe. Zudem habe ich im letzten Jahr ein berufsbegleitendes Studium mit den Schwerpunkten Marketing und Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen. Bei meinen Brüdern sieht es ähnlich aus. Max kann im Vertrieb seine Talente optimal ausspielen und Christian hat – auch berufsbegleitend – Informatik studiert.

Die drei Geschäftsbereiche, für die wir verantwortlich sein werden oder zum Teil schon sind, stellen das Familienunternehmen optimal für die Zukunft auf. Diese Kontinuität und Stabilität sind auf lange Sicht unsere Stärke.
M. Moser: Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Wir haben natürlich auch das Glück, dass das in unserer Familie funktioniert.

Das ist aber auch nicht selbstverständlich.
M. Moser: Nein, das ist nicht selbstverständlich. Ich behaupte jetzt einmal, das haben wir uns erarbeitet, pädagogisch, sozial und familienmäßig. Glück hat auf Dauer nur der Tüchtige. Und diese Entwicklung gibt allen Sicherheit. Unsere Kunden möchten ihre EDV langfristig nutzen und können sich darauf verlassen, dass es hier weitergeht. Gleiches gilt für unsere Mitarbeiter. Sie können jetzt langfristig davon ausgehen, dass sich nichts ändert.

Frau Moser, was schätzen Sie besonders an Ihren Eltern als Geschäftsführer?
K. Moser: Besonders wichtig sind die Offenheit und das gegenseitige Vertrauen. Wir können über alles reden, auch wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind. Hinzu kommen der Zusammenhalt und diese Stabilität, die meine Eltern ausstrahlen. Das gilt letztendlich für die ganze Familie. Wir verstehen uns ausgesprochen gut und ergänzen uns optimal. Ein Unternehmen ist ja wie ein Organismus, eins greift ins andere. Das ist die Basis für das Unternehmen Moser und letztendlich auch für unsere Zukunft.

Und Herr Moser, was schätzen Sie besonders an Ihren Kindern?
M. Moser: Im Grunde natürlich das Gleiche, weil es ja auch nur wechselseitig funktioniert. Zudem pflegen wir eine sehr hohe Streitkultur. Schönes Wetter funktioniert ja immer. Wir legen Wert darauf, mit einer qualifizierten Auseinandersetzung auch schlechtes Wetter gut zu überstehen, dass unterschiedliche Meinungen und auch stark emotional gefärbte Meinungsverschiedenheiten auf eine vernünftige Art und Weise ausgetragen werden.

Sie hatten ja schon einen Generationswechsel angesprochen. Wie bereiten Sie sich darauf vor?
K. Moser: Einmal durch den intensiven Austausch von Informationen und den Erfahrungswerten unserer Eltern. Zum anderen bereiten meine Geschwister und ich uns intensiv auf die anstehenden Aufgaben vor und erarbeiten uns eigene Ideen und Pläne für die Zukunft, die dann in großem Kreis besprochen werden. So sind alle vorbereitet, wenn wir irgendwann in der Verantwortung stehen und das Unternehmen weiterführen.
M. Moser: Punktuell beauftragen wir auch externe professionelle Hilfe und kochen nicht alles selbst. Man geht ja auch mal in ein Restaurant zum Essen. Darum nehmen wir gut beleumundete Berater für Workshops oder auch Einzelgespräche in Anspruch.


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g+h 01/2013
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