24. JANUAR 2019

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Unsere Stärken weiterentwickeln


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Hager. - Seit gut einem Jahr hat Mike Elbers die Geschäftsführung Marketing und Vertrieb im Unternehmen inne. Die g+h-Redaktion sprach mit ihm in Blieskastel über seine Erfahrungen, die Trends der Zeit und wie Hager strategisch auf sie reagiert.
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Herr Elbers, würden Sie uns etwas über sich und Ihren beruflichen Werdegang verraten?

Sehr gerne, ich bin das, was man als echten Rheinländer bezeichnen würde, bin mit einer Engländerin verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von vier und acht Jahren. Mir bereitet es mehr Freude auf dem Land als in der Stadt zu leben. Ich habe bereits in jungen Jahren gelernt, mich selbst und mein Umfeld zu organisieren; dabei erkannte ich, wie wichtig es ist, mit Menschen zusammenzuarbeiten und gemeinsam Dinge zu gestalten, um am Ende erfolgreich zu sein.

Dies hat sicherlich meinen Werdegang maßgeblich mit geprägt. Nach dem Abitur erfolgte die Ausbildung zum Handelskaufmann, dann das Studium der Betriebswirtschaftslehre in Bielefeld und Portsmouth. Während des Studiums habe ich bereits in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, um dann in die Industrie, zunächst im Bereich Weiße Ware, einzusteigen. Zehn Jahre war ich hier in den Bereichen Vertrieb, Steuerung, Vertriebscontrolling, Marketing sowie Handelsmarketing tätig. Es folgten mehr als zwölf Jahre Handelsbereich; hier lagen die Schwerpunkte vor allem im Marketing, Merchandising und der Organisationsentwicklung.

Sie erwähnten, dass Sie bereits früh erkannten, wie wichtig es ist, gemeinsam an Zielen zu arbeiten. Hat sich diese Erkenntnis bestätigt?

Ganz sicher, denn erstens macht es mir sehr viel Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten, und zweitens dreht sich, wenn man ehrlich ist, alles nur mit und um den Menschen. Dies ist die einzige Möglichkeit, Dinge zu bewegen. Der Konsument ist ein Mensch, der Mitarbeiter ist ein Mensch, der Freund, der Kollege, die Familie; letztlich „reduziert“ sich alles auf den Menschen. Dies ist auch aus psychologischer Perspektive sehr interessant, wenn man beispielsweise betrachtet, wie Menschen in der digitalen Welt heute vernetzt sind. Dabei geht es natürlich auch darum, die Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen zu ergründen. All diese menschlichen Aspekte werden im unternehmerischen Alltag aber oft von wirtschaftlichen Zwängen, also Zahlen geprägt und manchmal auch verdeckt.

Welche Rolle spielen Zahlen für Sie, denn am Ende geht es um wirtschaftlichen Erfolg?

Ich glaube schon eine gewisse Affinität für Zahlen zu besitzen und auch die Analyse in Form von Statistiken oder qualitativen Reports interessiert mich. Und dennoch treiben mich Zahlen nicht an, denn sie sind letztlich nur das Ergebnis eines vorausgegangenen Handelns. Es ist das Tun, das mich bewegt. Dabei ist es für mich wichtig, an Dinge auch mit Freude und auch Spaß heranzugehen, denn nur so bekommt man den Kopf frei, um auch einmal unkonventionelle bzw. neue Wege beschreiten zu können. Diese Grundhaltung habe ich auch sehr schnell hier bei Hager vorgefunden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind offen, unverkrampft, neugierig und gehen ihrer Tätigkeit mit großer Freude nach. Das ist sicherlich mit einer der Erfolgsfaktoren dieses Unternehmens. Wer arbeitet schon gern mit missgelaunten Grummlern zusammen?

Wie ist Ihr Kontakt zu Hager überhaupt entstanden?

Es gehörte von Anfang an zu meiner Philosophie, möglichst viele Facetten des Berufslebens kennen lernen zu wollen. Deshalb kam während meines beruflichen Werdegangs meist nach einem Zeitraum von zehn Jahren der Wunsch auf, einen neuen Weg einzuschlagen. Dies war letztendlich der Grund, warum es vor mehr als einem Jahr zu den ersten Gesprächen mit Hager gekommen ist und ich dann im letzten Jahr die Geschäftsführung für Marketing und Vertrieb übernommen habe.

Von Anfang an überzeugten mich das Unternehmen, seine Kultur und vor allem die in ihm arbeitenden Menschen. Hier habe ich offene, authentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen – echte Persönlichkeiten – nach vorne schauende Energie geladene Kolleginnen und Kollegen.


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Ausgabe:
g+h 04/2013
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