24. JANUAR 2019

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Streit Datentechnik. - Das Unternehmen entwickelt bereits seit rund 30 Jahren kaufmännische Software für Handwerksbetriebe. Damit ist Streit einer der Anbieter mit der meisten Erfahrung am Markt. In welche Richtung geht die Softwareentwicklung in Zukunft? Wir sprachen mit den Geschäftsführern Manfred Streit und Roland Gmeiner.
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Herr Streit, Ihr Haus ist seit rund drei Jahrzehnten am Markt. Seitdem sind viele Büroarbeiten im Handwerksbetrieb automatisiert worden. Heute erstellt in manchen Betrieben der Monteur bereits auf der Baustelle ein Aufmaß mit einem Notebook und überspielt die Daten per W-Lan ins Büro. Hätten Sie sich das vor 30 Jahren vorstellen können?

Vor 30 nicht, vor 20 ja. Damals hatten wir einen Auftrag von einer großen Elektrofirma, genauso eine Anwendung zu entwickeln: Aufmaßerstellung draußen auf der Baustelle mit einem Gerät, das dann praktisch ohne Zeitverzögerungen Daten in die Firma überträgt. Die Beweggründe waren damals genau die gleichen wie heute. Aktuell zu sein und schnell zu wissen, wie ist der Baufortschritt und wann kann ich meine nächste Rechnung stellen? Heute macht die Aufmaßerstellung nach unserer Beobachtung aber nur einen kleinen Teil der Arbeiten aus, die per Mobilgerät erledigt werden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass alles, was mit Mobilität zusammenhängt, für uns in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden ist. Wir haben darauf reagiert, unter anderem mit einer hochintegrierten Lösung in unserer Anwendungssoftware. Alles was Auftragserfassung, Auftragsbearbeitung, Auftragsvergabe und Fakturierungsvorbereitung angeht, wurde sehr filigran eingearbeitet. Ergänzend hierzu gibt es eine Handy-Lösung, die einem Handwerksbetrieb den Einstieg in die mobile Welt kostengünstig beziehungsweise sogar kostenlos ermöglicht.

Herr Gmeiner, nicht alle Anwender beherrschen eine Software gleich gut. Manche sind nah am Thema dran, andere nicht. Manchmal kann dann nur noch der Anruf beim Support weiterhelfen. Wie ist der bei Ihnen organisiert?

Der Telefonsupport ist unser Steckenpferd. Wir möchten kein Ticketsystem, bei dem sich ein Anwender mit seinen Fragen per E-Mail melden muss und eine Ticketnummer bekommt. Wenn ein Kunde bei uns anruft mit einer Frage oder einem Problem, dann soll er auch sofort eine Antwort bekommen. Das ist auch ein Punkt, den wir wirklich sehr gut im Griff haben. Das bestätigen uns auch immer wieder Umsteiger von anderen Softwarelösungen. Für uns war und ist bis zum heutigen Tag wichtig, dass wir extrem schnell auf die Anfragen von unseren Kunden reagieren können. Im Standardfall bekommt der Kunde auf eine Frage sofort eine Antwort.

Machen Sie das alles selbst hier im Haus?

Ja, alles.

Wie lange ist der Support erreichbar? Zu den normalen Bürozeiten von 8 bis 17 Uhr?

Unsere Hotline ist morgens ab 7.30 Uhr erreichbar und bis 17 Uhr im Einsatz. Die Anfragen außerhalb dieser Zeiten sind sehr zurückgegangen, seit wir die Multimedia-Anleitung eingeführt haben.


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g+h 07/2013
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