23. FEBRUAR 2019

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Ein wichtiger Dominostein


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Strobl Elektrotechnik. Michael Strobl ist einer der zehn g+h Innovationspreisträger 2008. Wir besuchten ihn in Schelklingen und sprachen zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt, Michael Knapp, über die Bedeutung des Innovationspreises im unternehmerischen Alltag. Das Ergebnis ist beeindruckend.
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Als im November letzten Jahres die Verleihung des g+h Innovationspreises stattfand, war die Freude der Gewinner groß. Für Leser, Sponsoren und natürlich auch die g+h-Redaktion stellte sich dabei zwangsläufig die Frage nach der Bedeutung dieses Preises. Würde er die gewünschte Wirkung zeigen und den Preisträgern im unternehmerischen Alltag tatsächlich nützlich sein? Würden die Sieger das mit dem Preis verbundene Marketingpaket nutzen, nutzen können und auch tatsächlich umsetzen? Fragen über Fragen, auf die natürlich nur die Innovationspreisträger selbst eine schlüssige Anwort geben können.

g+h wird deshalb ab sofort in jeder Ausgabe einen der 10 Preisträger vorstellen. Die Redaktion wird zu den Unternehmen reisen, um sich vor Ort über die Erfahrungen zu informieren, die die Gewinner mit dem Preis gemacht haben. Das soll natürlich auch all jene Leser zu einer Teilnahme an der nächsten Ausschreibung des Innovationspreises ermuntern, die bislang noch zögerten oder die Wertigkeit einer solchen Trophäe noch nicht richtig einschätzen konnten. Wie groß die Außenwirkung sein würde, konnte auch die g+h-Redaktion nicht vorhersagen. Als wir Michael Strobl besuchten und mit ihm über den Preis sprachen, waren wir von seinen Aussagen in jeder Beziehung positiv überwältigt.

Dass er zur kleinen Gruppe der g+h Innovationspreisträger gehört, erfüllt Michael Strobl schon mit Stolz. Letztlich wählte ihn die Jury aus dem Kreis von 134 Bewerbern zum Hauptpreisträger in der Kategorie bis 85 Mitarbeiter. g+h wollte nun, knapp ein Vierteljahr nach der Preisübergabe, wissen, ob und wenn ja welche Auswirkungen die Prämierung für ihn und seinen Betrieb hat. Schon vor Anreise der Redaktion teilte der agile Elektromeister und Unternehmer uns mit, dass zum Gespräch auch der Bürgermeister der Stadt Schelklingen, Michael Knapp, dazukäme und später noch eine Kollegin von der Schwäbischen Zeitung. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sind für ihn von großer Bedeutung, denn, so Strobl, sie tragen mit dazu bei, einen der vielen Dominosteine bis zum unterzeichneten Auftragsformular zu kippen. So, gibt er uns zu verstehen, ist es auch mit dem g+h Innovationspreis, der mittlerweile von der Visitenkarte über Unternehmensbroschüren bis hin zur Homepage seine grafische Darstellung gefunden hat. Und natürlich wird mit dem Innovationspreis auch jedes Papier gestempelt, das sein Unternehmen verlässt.

Wer Michael Strobl gegenüber sitzt, spürt sofort die Lebensfreude und Energie, die in ihm steckt. Ein kurzes Stichwort und schon legt er los, sympathisch, energisch und kompetent. Salopp könnte man sagen „Ein Hans Dampf in allen Gassen.“

Ein „Hans Dampf“ sicherlich, aber nicht in allen Gassen, denn er weiß genau, was er will.
Angesprochen auf die Außenwirkung des Innovationspreises, gibt er uns zu verstehen: „Am Anfang kamen die Sponsoren auf uns zu und es gab erste Kontakte. Als dann aber g+h mit dem Bericht der Preisverleihung erschien, brach eine regelrechte Flut über uns herein. Viele Kollegen meldeten sich, aber natürlich auch der Elektrogroßhandel und zahlreiche andere Unternehmer. Das schönste Erlebnis für mich war, dass einer meiner Kunden bei mir anrief und mir mitteilte, dass er stolz sei, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, dass einen Innovationspreis erhalten hat.“ Für Strobl ist es vor allem wichtig, dass solch ein Preis eine Art Selbstläufer ist. „Man muss nicht selbst aktiv werden, es kommen die Kontakte quasi automatisch.

Auch über unsere Homepage haben wir sehr viele E-Mails anderer Elektrofachbetriebe bekommen. Durch den Innovationspreis kommen wir mit Kunden einfach schneller und unkomplizierter ins Gespräch.“ Für das laufende Jahr wurde in seinem Unternehmen ein beachtliches Budget bereitgestellt, das sich bis zur Radiowerbung erstreckt. Dazu passt auch eine Einladung der Memminger Zeitung, die mit dem jungen Unternehmer das Gespräch sucht, weil sie von seiner Auszeichnung Kenntnis erlangt hat.


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Ausgabe:
g+h 01/2009
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