24. JANUAR 2019

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Fokus auf Weiterbildung


Talk

Croonenbrock Elektrotechnik. - g+h sprach mit dem mehrfachen Innovationspreisträger, Bernd Croonenbrock, über Zukunftspläne in seinem Unternehmen und seine ehrenamtliche Tätigkeit als stellvertretender Obermeister der Innung für Elektrotechnik in Recklinghausen.
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Herr Croonenbrock, würden Sie uns bitte kurz Ihr Unternehmen vorstellen?

Gerne. Wir sind ein Familienunternehmen, geführt in zweiter Generation mit insgesamt vier Mitarbeitern. Im Februar 2016 werden wir unser 50-jähriges Firmenjubiläum feiern. Wir sind im gehobenen privaten und auch gewerblichen Bereich tätig. Wir bieten unseren Kunden im Bereich Elektrotechnik allumfassende Leistungen aus einer Hand, angefangen von der Planung bis hin zur Installation und Montage. Wir planen und installieren Beleuchtungsanlagen, KNX-Anlagen, Videosprechanlagen, Rauchmelder, Warmwasserversorgung, elektrische Heizungen und Elektroinstallationen. Zusätzlich entwickeln wir in eigener Herstellung exklusive Leuchten im Corporate Design, zum Beispiel für Schalke 04 und Erdinger Weißbier. Auch Privatpersonen und ein Elektro-Großhandel zählen hier zu unseren Kunden.Wir verfügen über moderne Ausstellungsflächen und können Kunden und Interessierten stets die technischen Highlights des Elektromarkts präsentieren.

Sie sind stellvertretender Obermeister in der Innung für Elektrotechnik Recklinghausen. Wie kam es dazu und was sind dort Ihre konkreten Aufgaben?

Wie überall innerhalb von Vereinen und Verbänden wird jüngerer Nachwuchs gesucht. Ich bin seit sechs Jahren im Vorstand tätig. In den ersten drei Jahren habe ich gelernt, welche Arbeiten hinter den Kulissen ablaufen. Da es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt, ist es oftmals schwierig, alle Termine unter einen Hut zu bekommen. Daher werden die Tätigkeiten im Vorstand auf alle Vorstandsmitglieder verteilt. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem die Bereiche Wirtschaftsfragen sowie der Ausschuss für Bildungsmaßnahmen. Wir werden unterschiedliche Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen anbieten. Aber auch die Planung und Vorbereitung unserer Innungsfahrten zählen zu meinem Aufgabenbereich.

Sie haben vor zwei Jahren mit einer Gruppe von Kollegen Kaiser in Schalksmühle besucht. Wie kam es dazu?

Im Dezember 2012 habe ich den Marketingleiter des Sponsoren Kaiser, Norbert Gornik, während der g+h-Preisverleihung in Goslar kennen gelernt, wo wir als Preisträger in der Kategorie „Unternehmen bis 10 Mitarbeiter“ waren. Wir saßen nebeneinander und haben uns sofort gut verstanden. Im Gespräch kamen wir dann auf das Thema Schulung. Herr Gornik machte mir das Angebot, dass unsere Innung an einer Werksbesichtigung und einer Schulung bei Kaiser teilnehmen kann. Bereits sechs Monate später wurde dieses Vorhaben in die Realität umgesetzt.

Wie sieht der Ablauf einer solchen Reise aus?

Die Kooperation mit einem Unternehmen aus der Industrie bietet die Gelegenheit, dass sich die Kosten für eine Innungsfahrt für jedes Mitglied in einem überschaubaren Rahmen halten. Durch die Werksbesichtigungen und Schulungen wird der jeweilige Wissensstand aufgearbeitet und aufgefrischt. Ehefrauen und -männer und Lebenspartner/innen sind herzlich eingeladen, mitzufahren. Während der technischen Schulungen gibt es ein Begleiterprogramm. Am Abend findet dann ein gemütliches Beisammensein statt, in diesem Fall auf einer Burg mit Ritteressen. Weitere Programmpunkte am nächsten Tag hängen davon ab, welche Besichtigungsmöglichkeiten es gibt.


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Ausgabe:
g+h 01/2015
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