24. JANUAR 2019

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Licht und viel mehr...


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Dial. - Im Bereich der Automationssysteme steht das Unternehmen sehr fokussiert für Hightech-Architektur, weil es Gebäudeautomation nicht als nur zusätzliches Element, sondern als Bestandteil der Architektur selbst betrachtet. g+h sprach mit Dieter Polle, Geschäftsführer Dial GmbH, darüber.
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Der selbst gesteckte Claim des Lüdenscheider Unternehmens definiert einen ungewöhnlich hohen Anspruch: „Unser Ziel ist es, Lebens- und Arbeitsräume von Menschen zu verbessern, um damit einen Beitrag zu besserer Architektur zu leisten. Wir konzentrieren uns dabei auf die Instrumente Licht und Automationssysteme.

Architektur stellt Anforderungen an die Beleuchtung, denn erst durch Licht wird sie sichtbar, Materialien werden erkennbar und Räume interpretiert. Auf die Art der Nutzung und die Psychologie der Nutzer muss eine gute Beleuchtung optimal eingehen.“

Wie man in Lüdenscheid diesem Anspruch gerecht wird, wollten wir vom Geschäftführer Dieter Polle erfahren.

Herr Polle, Sie haben sich zum Ziel gesetzt »Bessere Architektur« zu schaffen. Das ist ein hoher Anspruch. Wie gedenken Sie dieses Ziel zu erreichen, wie darf man als Kunde diese Zielstellung verstehen?

Es ist viel mehr als ein Ziel, es ist der Grund, warum wir arbeiten. Man kann Architektur auf vielen Wegen verbessern. Wir konzentrieren uns auf die Instrumente Licht und Gebäudeautomation.

Bei Licht ist die Sache klar: Licht macht Architektur sichtbar und erlebbar. Jeder kennt Beispiele gut beleuchteter Architektur und kann einschätzen, dass Licht ein sehr kräftiges Instrument ist, Architektur zu gestalten. Etwas neuer sind der Gedanke und unsere Überzeugung, dass man mit der Gebäudeautomation ein nicht minder kräftiges Instrument in der Hand hält. Es ermöglicht Komfort, erhöht den wirtschaftlichen Nutzen und bietet ökologische Vorteile. Deshalb planen wir Licht, deshalb planen wir Gebäudeautomation. Und zwar als unabhängige Planer. Unsere Lichtplanungen und Planungen der Gebäudeautomation basieren auf Gestaltungsphilosophien, die bei uns im Hause entstanden sind. Dieses Wissen und unsere Erfahrung vermitteln wir in unseren Weiterbildungsaktivitäten. Außerdem entwickeln wir Software. Mit Dialux wurden wir Weltmarktführer. Wir sind einer dieser Sauerländer Hidden Champions – nur nicht Hidden.

Das mit der Gebäudeautomation klingt interessant. Aber ist das nicht nur etwas für teure Prestigeprojekte? Und braucht man den Kühlschrank überhaupt, der seine Bestellung selbst aufgibt?

Damit sprechen Sie eine weit verbreitete Haltung an. Diese Haltung können wir gut nachvollziehen. In der Vergangenheit sind bei der Planung und Umsetzung von Hightech-Gebäuden viele Fehler gemacht worden. Ein Grundübel: Die Technik wird nicht geplant. Hier setzt unsere Gestaltungsphilosophie an. Technik ganzheitlich planen. Gewerke übergreifend, von Anfang an und bedarfs-gerecht. Also die Technik, die man wirklich braucht und die Sinn macht. Pointiert glauben wir: Moderne Architektur ist softwaregetrieben. Man muss über Betriebssysteme und User Interface sprechen. In anderen Branchen ist das mittlerweile ganz normal. Smart Buildings verhalten sich wie ein dynamischer Organismus. Sie sind intelligent und anpassungsfähig. Man kann heute Gebäude bauen, die dem Nutzer eine hohe Funktionalität bieten, die sich ganz einfach und komfortabel bedienen lassen und nebenbei erschwinglich und energieeffizient sind.


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g+h 02/2015
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