24. JANUAR 2019

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Großer Preis für großen Unternehmer


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Innovationspreis. - Für g+h ist Michael Strobl schon ein alter Bekannter. Seit 2008 verbucht er Top-Platzierungen und 2014 wurde er zum zweiten Mal Hauptpreisträger. Zuletzt haben wir ihn 2009 vorgestellt. Zeit, den g+h Innovations-Preisträger erneut in Schelklingen in der Nähe von Ulm zu besuchen bevor wir ihn auf Kreuzfahrt schicken.
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Herr Strobl, seit 2008 haben Sie an jedem Wettbewerb teilgenommen und zählten jedes Mal zu den Preisträgern. Wird das nicht langweilig? Wer oder was treibt Sie eigentlich an?

Für mich ist der Preis eine wunderbare Möglichkeit, mich zu präsentieren und Werbung für unseren Betrieb zu machen. Außerdem ist es für mich toll, dieses Feedback von außen zu bekommen, mich mit anderen Betrieben zu messen und letztlich zu wissen, wo man im Wettbewerb steht.

Hat sich eigentlich seit dem ersten Innovationspreis etwas verändert? Reagieren Ihre Kunden immer noch darauf, oder haben sie sich schon daran gewöhnt?

Die Reaktion ist jedes Mal wieder überwältigend. Wir haben kurz nach der letzten Preisverleihung an einer Messe in Ehingen teilgenommen – dort wurden wir von vielen Kunden und Kollegen auf den Innovationspreis angesprochen. Viele unserer Kunden freuen sich riesig und fühlen sich bestätigt, dass sie mit uns zusammen arbeiten und ganz offensichtlich auf den richtigen Betrieb gesetzt haben.

Natürlich muss man diesen Bekanntheitsgrad, zu dem uns schon der erste Gewinn 2008 verholfen hat, auch pflegen. Gerade haben wir wieder neue Radiospots produziert, die in den nächsten Wochen ausgestrahlt werden. So bleiben wir immer im Gespräch – man kennt uns in der Region.

Müssten nicht andere Ihrem Beispiel folgen und aufholen?

Ich denke schon, dass die Luft an der Spitze sehr dünn ist und es einige sehr gute Firmen gibt, die ebenfalls das Zeug dazu haben, bei den Preisträgern mit dabei zu sein. Aber wir bleiben natürlich auch nicht stehen, sondern entwickeln uns immer weiter, wachsen, und versuchen, alles noch besser zu machen. Wenn wir diesen Ehrgeiz nicht hätten, wären wir längst nicht mehr ganz vorne mit dabei.

Viele Ihrer Kollegen haben ja ein Problem damit zu verkaufen. Oft fehlt der Branche das Selbstbewusstsein, hochwertige Lösungen anzubieten. Man hört dann immer das Argument, dass man für Sanitär lieber Geld ausgibt, weil man das Ergebnis sieht, während Elektro in der Wand verschwindet. Wie sehen Sie das eigentlich?

Im Elektrohandwerk finden wir durchweg sehr gute Techniker – aber viele müssen auch noch lernen, gute Kaufleute zu sein. Immerhin verkaufen wir Sicherheit und schützen letztlich Leib und Leben. Da kann man ruhig etwas selbstbewusster auftreten und muss das auch so vermarkten. Der Preisdruck in unserer Branche ist schon extrem – da darf man sich nichts vormachen. Um so wichtiger ist es, die Bedeutung, die unsere Arbeit hat, besser darzustellen. Qualität kostet eben auch Geld!


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Ausgabe:
g+h 02/2015
Unternehmen:
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2 Unternehmens-Videos:
  • Preisverleihung..
  • Making of g+h

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