20. JANUAR 2019

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Ein Held, der für Ordnung sorgt


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Sonepar. Die Digitalisierung eröffnet Handwerkern ganz neue Chancen. Trotzdem arbeiten viele Betriebe immer noch komplett analog. Der Elektrogroßhändler Sonepar will dies ändern und unterstützt Handwerker künftig gezielt bei der Digitalisierung des eigenen Betriebs. Ein erster Schritt: die neue Software „Sonepar Hero“.
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Aktuell ist der Digitalisierungsgrad im Handwerk noch deutlich ausbaufähig: Laut einer Bitkom-Studie von März 2017 nutzen nur 58 Prozent der Handwerker in Deutschland eine Softwarelösung. Gleichzeitig sehen sich 71 Prozent der Betriebe als Nachzügler in Sachen Digitalisierung. Im Interview erklärt Piet Bünte, verantwortlich für das Business Development Digital bei Sonepar Deutschland, welche Vorteile die Digitalisierung für Handwerksbetriebe mit sich bringt.

Was kommt auf Handwerker zu, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden wollen?

Piet Bünte: Jede Menge. Denn für Handwerker ist es wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Nur mit der richtigen Software, passenden Apps und neuen Technologien können sie Abläufe in Zukunft effizienter gestalten. Das macht sich gerade in Phasen von vollen Auftragsbüchern schnell bezahlt. Denn hier sind vor allem Lösungen wichtig, die mehr Zeit bringen. Ich glaube, dass es in den nächsten Jahren einen technologischen Sprung im Handwerk geben wird.

Aktuell arbeiten zum Beispiel nur wenige Betriebe mit Cloud-Lösungen. Stattdessen speichern Handwerker ihre Daten auf Servern, die vor vielen Jahren angeschafft wurden. Dabei bieten gerade Cloud-Lösungen effektive Zeitersparnis: zum einen durch den bequemen Zugriff von überall per PC, Smartphone und Tablet, zum anderen durch die Möglichkeit, dass alle Mitarbeiter immer mit denselben aktuellen Daten arbeiten.

Haben Handwerker Berührungsängste oder schlicht keine Zeit, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen?

Piet Bünte: Das ist eine wichtige Frage. Oft ist es eine Kombination aus beidem. Denn wer unterstützt eigentlich den Elektriker bei der Digitalisierung – und was ist das überhaupt? Das ist genau die Funktion, die Sonepar künftig stärker wahrnehmen möchte. Wir wollen für Elektriker der erste Ansprechpartner sein, wenn es um Digitalisierung geht. Wir werden Betriebe unterstützen, damit sie einfacher an Informationen kommen und sich bei jedem Digitalisierungsschritt sicher fühlen.

Was sind auf diesem Weg die größten Hürden?

Piet Bünte: Vor allem Information und Übersicht. Es prasselt auf alle Branchen gerade unheimlich viel ein. Die Digitalisierung hat ja auch Einfluss auf Produkte, die Sonepar verkauft und der Handwerker später verbaut. Diese Produkte werden immer komplexer. Und darum ist die größte Hürde, mit den schnellen Entwicklungen in allen Bereichen Schritt zu halten.


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Ausgabe:
g+h 07/2018
Unternehmen:
Bilder:
© Sonepar Deutschland GmbH
© Sonepar Deutschland GmbH
© luismolinero – stock.adobe.com



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