24. JANUAR 2019

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Konzepte für E-Mobilität


Heldele

Das Unternehmen gehört zu den führenden Elektrofachbetrieben. Trotz seiner Größe hat es den Bezug zum Handwerk nie verloren. Mit der Entwicklung eigener Stromtankstellen wurde jüngst ein weiterer Innovationsschritt vollzogen. g+h sprach am Stammsitz in Salach mit dem Geschäftsführer.
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Herr Forstreuter, wir haben uns das letzte Mal vor rund zehn Jahren gesehen, um über einige interessante Projekte Ihres Unternehmens zu sprechen. Wie ist Heldele heute auf dem Markt positioniert?

2012 konnten wir mit rund 500 Mitarbeitern 86 Millionen € Umsatz erwirtschaften. Im Schnitt haben wir nach wie vor 80-90 Azubis, die in den verschiedenen Berufssparten ausgebildet werden und die wir fast ausnahmslos übernehmen.

Zu unseren Geschäftsfeldern zählen die klassische Gebäudetechnik, Gebäudeautomation und Kommunikationstechnik – untergliedert in die Bereiche Telefonie, IT sowie das Systemhaus, über das beispielsweise das Dokumentenmanagement, die Beratung und Installation durchgeführt wird. Darüber hinaus sind wir sehr stark in der Automatisierungs- und Verfahrenstechnik, zu der die Wasseraufbereitungs- und Klärwerktechnik gehören, aktiv. Zur Automatisierungstechnik gehört unsere Robotertechnik mit verschiedenen Programmiersprachen sowie die Hardwareplanung, der Steuerungsbau und die komplette Maschineninstallation und Inbetriebnahme.

Dies alles findet hier am Standort statt, weil wir bewusst kurze Kommunikationswege im Hause bevorzugen.

Auf welche Technik setzen Sie in der Gebäudeautomation?

Wir setzen hier nach wie vor auf die Lon-Bustechnik, weil sie für uns die Plattform mit den größten Freiheiten darstellt. Die Zu-programmierung und Aufschaltung anderer Geräte ist mit Lon für uns am einfachsten und für den Kunden am effizientesten. Das System hat sich in den von uns projektierten und installierten Objekten bestens bewährt und wird mittlerweile von Kunden stark nachgefragt.

Selbstverständlich installieren und programmieren wir auch KNX und andere Bustechniksysteme. Für uns hat sich dieser Markt ausgesprochen positiv entwickelt. Brand- und Einbruchmeldetechnik mit VDS-Zulassung war und ist ebenfalls ein stabiler Markt.

Inwieweit hat das Krisenjahr 2009 Ihre unternehmerischen Aktivitäten beeinflusst?

2009 war sicherlich auch für uns ein schwieriges Jahr, aber aufgrund der Kopfkomplexität unseres Angebots und unserer hohen Kompetenz konnten wir während der Krise die Mitarbeiterzahl halten. Temporäre Auftragsrückgänge in der Automatisierungstechnik haben wir durch die Verlagerung von Mitarbeitern in den Steuerungsbau und in die Verfahrenstechnik gut kompensieren können.

An welchen Standorten ist das Unternehmen aktuell vertreten?

Wir sind in Salach, Stuttgart, München, Karlsruhe, Eltville und Singen vertreten.

Sind Sie auch über die deutschen Grenzen hinweg aktiv?

Ja, mit Firmen wie Festo oder Bosch beispielsweise sind wir international unterwegs, wobei der Kontakt bzw. Impuls für solche Aufträge in aller Regel von unseren deutschen Kunden kommt. Wir entsenden dann unsere Mitarbeiter ins Ausland und schicken bei Störungen manchmal auch unser Wartungspersonal dorthin.


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Ausgabe:
g+h 05/2013
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