24. JANUAR 2019

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IP-basierte Sicherheitstechnik braucht smarte Partner


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Abus Security-Center. - IP-basierte Sicherheitssysteme sind auf dem Vormarsch. Allen voran die Videotechnik. g+h sprach im Vorfeld der Security, die vom 23. bis 26. September 2014 stattfindet, mit dem Geschäftsführer des Unternehmens, Benjamin Pflaum, über den Markt und aktuelle Innovationen.
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Herr Pflaum, wie entwickelt sich der deutsche Markt für Sicherheitstechnik?

Wenn wir den deutschen Markt für Sicherheitstechnik betrachten und hier einmal auf die Trends einerseits und die allgemeine Marktentwicklung andererseits eingehen, dann sind die dominierenden Produktbereiche nach wie vor die Brandmelde- und Alarmtechnik, die immer noch deutlich größer sind als der Videosektor. Aber sukzessive werden sie von der Videoüberwachungstechnik eingeholt. War in der Vergangenheit die Brandmeldetechnik vom Marktvolumen doppelt so groß wie die Alarmtechnik – und diese wiederum eineinhalb mal so groß wie die Videoüberwachungstechnik – verzeichnet der Markt seit der „IT-Revolution“ eine signifikante Verschiebung. Die Videoüberwachungstechnik wächst eindeutig schneller als die beiden genannten Bereiche, nicht zuletzt, weil sehr viele Projekte im Bereich der Sicherheit von der Videoüberwachungstechnik aus geplant und projektiert werden.

Der Videomarkt hat sich innerhalb des Gefüges der elektronischen Sicherheitstechnik in der jüngsten Vergangenheit neu positioniert. Videotechnik hat sich hier zur Leittechnologie entwickelt. Deshalb beschäftigen wir uns sehr intensiv mit ihr.

Gibt es in diesem Bereich so etwas wie einen Megatrend?

Ja, den gibt es. Dazu zählt die IP-Videoüberwachung. Seit mehr als zwei Jahren haben IP-basierte Systeme einen größeren Marktanteil als analoge. IP wird in allen elektronischen Bereichen der Sicherheitstechnik künftig eine noch viel bedeutendere Rolle als heute einnehmen, dies ist ein klar auszumachender Trend. Video spielt übrigens im Zuge der IP-Entwicklung auch eine zunehmend bedeutendere Rolle in anderen Bereichen, beispielsweise bei der Brand-Detektion.

Als Hersteller sind wir hier genauso gefordert wie unsere Partner, die Errichter. Sie bekommen im Rahmen der Technologie-Entwicklung in der Videoüberwachung eine neue Rolle zugewiesen. In der analogen Videotechnik handelt es sich um geschlossene Systeme, IP-basierende Videotechnik dagegen ist offen gestaltet. Dadurch ist der Errichter bei der Integration der Systeme stark gefordert. Und auch wir müssen die Anforderungen, die aufgrund der Technologiesprünge von unseren Errichtern kommen, erfüllen, um für beide Seiten eine erfolgreiche Markterschließung zu gewährleisten.

Hat es so etwas wie eine Initialzündung für die IP-basierende Videotechnik gegeben?

Im Grunde genommen nicht. Allerdings gibt es Vorreiter, die diesen Trend beschleunigt und vorangetrieben haben. Mit der IP-basierenden Videotechnik hat sich auch der Markt verändert. Wir finden dort immer mehr Unternehmen, die von der IT-Seite kommen und Sicherheitstechnik anbieten. Sie geben dem Markt zusätzliche Impulse.


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