20. JANUAR 2019

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Die Vorreiter im Tempo machen


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Rittal. Effizienzpotenziale im Steuerungs- und Schaltanlagenbau finden sich heute vom Engineering über die Fertigung bis zur Bestückung des Schaltschranks. Pionier für den Einsatz nachhaltiger Lösungen ist die Ripploh Elektrotechnik GmbH aus Ostbevern.
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Das Ziel im Steuerungs- und Schaltanlagenbau ist ganz einfach definiert: Fehlerquellen minimieren, Montagezeit reduzieren und Prozesse standardisieren. Das Problem: Viele Anlagen sind Unikate. Bleibt die Frage nach dem Wie.

Um mehr Effizienz im Steuerung und Schaltanlagenbau zu erreichen, sind Software-Tools zur möglichst weitgehend automatisierten Planung und Dokumentation sowie standardisierte Systemtechnik bei der Gehäusetechnologie nötig.

Ein Vorreiter solcher Lösungen auch für die Gebäudetechnik ist die Ripploh Elektrotechnik GmbH. Das westfälische Unternehmen, das als Dienstleister des Maschinen und Anlagenbaus komplette elektrotechnische Ausrüstungen plant und im eigenen Schaltschrankbau umsetzt, hat die Projektierung und die Fertigung von Steuerungs- und Schaltanlagen konsequent automatisiert.

Neueste Methoden des Engineering eröffneten der Ripploh Elektrotechnik GmbH neben dem klassischen Geschäftsfeld Industrie zudem das Geschäftsfeld Gebäudetechnik. Im Anlagenbau zählt das Unternehmen zu den ersten Anwendern des Eplan Engineering Centers (EEC).

Kunden profitieren dabei von einem vollständig durchgängigen Daten-Workflow im Steuerungs- und Schaltanlagenbau von der Bestellung und Materialverwaltung über die Elektroplanung mit Eplan Electric P8 bis zur automatisierten Schaltschrank Gehäusebearbeitung und Kabelkonfektionierung. Daraus ergeben sich deutlich kürzere Durchlaufzeiten bei gleichzeitig gesteigertem Qualitätsniveau und wettbewerbsfähigen Kosten.

Als Rückgrat der Projektierung nutzt der Anlagenbauer einen virtuellen Komponenten-Baukasten, der im EEC hinterlegt ist. „Für die Gebäudeautomation haben wir insgesamt 760 Baugruppen etwa für Heizungs- oder Lüftungssteuerungen definiert, aus denen sich binnen 24 Stunden komplette Schaltpläne vom Start des Konfigurators bis zu den kompletten Schaltplänen generieren lassen“, erklärt Andreas Ripploh, Geschäftsführender Gesellschafter der Ripploh Elektrotechnik GmbH.

Dabei ist es egal wie groß diese sind, ob 600 oder 800 Seiten lang. Der Konfigurator wurde auf Basis der Module entwickelt, der Kunden durch das Projekt führt, sodass am Ende alle relevanten Daten bereitstehen. „Wir machen für unsere Kunden keine Angebote mehr, denn sie wählen über den Konfigurator die Baugruppen aus, die mit einem festen Preis hinterlegt sind“, so Ripploh. Und ergänzt: „Wir haben an dieser Stelle im Prinzip den Schaltschrankbau katalogisiert.“

Welchen Nutzen Kunden von einem baugruppenbasierten Engineering haben, verdeutlicht folgendes Beispiel: Von einem Düsseldorfer Kunden aus dem Bereich Gebäudeautomation erhielt man mittags die individuelle Konfiguration für eine 4-feldrige Schaltanlage, schon abends wurde der Schaltplan mit über 500 Seiten übermittelt und nach fünf Tagen die fertigen Schaltschränke ausgeliefert.

„Unsere Kunden wissen somit sehr schnell, was sie bestellen und was die Anlage kostet und das genau erhalten sie“, so der Geschäftsführer. Erfolgt der Auftrag, kann nach einer Plausibilitätsprüfung sofort die Detailplanung auf Basis der automatisch generierten Dokumentation und Fertigung sowie die Bearbeitung von Montageplatten und Gehäusen durch einen Bohrautomaten und die Kabelkonfektionierung beginnen. Die Schaltpläne werden dabei aus den Funktionsbaugruppen automatisch in Eplan Electric P8 und Eplan Pro Panel erstellt.


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Datum:
02.10.2014
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