20. JANUAR 2019

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Qualität statt Billiglösungen


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Hager. - Rauchwarnmelder sind mit Sicherheit ein gutes Geschäft. Die Landesbauordnungen (LBO) schreiben bundesweit nahezu flächendeckend ihren Einsatz vor. Doch Rauchwarnmelder ist nicht gleich Rauchwarnmelder. Qualität sollte Billiglösungen auf jeden Fall vorgezogen werden.
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Mittlerweile ist in 13 Bundesländern der Einbau von Rauchwarnmelder auch im Wohnbau gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sind deutschlandweit nach wie vor mehr als 40 Prozent aller Wohnungen nicht mit diesen Lebensrettern ausgestattet. Das eröffnet Elektrofachbetrieben ein enormes Marktpotenzial – zumal mittlerweile auch die ersten Turnuswechsel zum Austausch von Rauchwarnmeldern nach zehnjähriger Betriebszeit gemäß nach DIN 14676 anstehen.

Bei der Erschließung dieses Geschäftsfeldes können sich qualifizierte Fachbetriebe mit hochwertigen Q-Rauchwarnmeldern und ihrer Beratungskompetenz leicht von billigen Baumarktprodukten abgrenzen – beispielsweise mit funkvernetzbaren Rauchwarnmeldern von Hager. Denn diese bieten größtmögliche Sicherheit bei geringem Montageaufwand. Ein wenig Statistik vorweg: In Deutschland ereignen sich jedes Jahr rund 200.000 Wohnungsbrände. Dabei entstehen Sachschäden in Höhe von rund sechs Milliarden Euro, 5.000 Personen tragen dauerhafte gesundheitliche Schäden davon und 400 Menschen sterben – zumeist an einer Rauchgasvergiftung. Dabei sind etwa 60 Prozent der Todesopfer über 60 Jahre alt.

Ein Grund für diese erschreckende Bilanz liegt in der Tücke von Wohnungsbränden. Brechen sie nachts aus, während die Bewohner schlafen, können diese den Brandgeruch nicht wahrnehmen, da der Geruchssinn im Schlaf „ausgeschaltet“ ist. Und bereits drei Atemzüge Brandrauch können tödlich sein. Aber auch tagsüber drohen Gefahren. Hier sind meist Herdbrände Auslöser für Wohnungsbrände, die jedoch von Dualwarnmeldern rechtzeitig erkannt werden können.

Aus diesen Gründen sollten Rauchwarnmelder in jeder Wohnung zur Standardausstattung gehören. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und in den Landesbauordnungen der meisten Bundesländer mittlerweile den Einbau von Rauchwarnmeldern sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten vorgeschrieben.

Nachdem in Niedersachsen, Bremen und in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr die Übergangsfristen für Bestandsbauten auslaufen, gilt in 13 Bundesländern eine Rauchwarnmelderpflicht. Lediglich in Sachsen, Berlin und Brandenburg existieren zurzeit noch keine gesetzlichen Regelungen. Die mittlerweile fast flächendeckende Ausstattungspflicht zeigt bereits Wirkung: Nicht zuletzt wegen dieser Regelungen ist die Zahl der Brandtoten in Deutschland von 600 in den 90er-Jahren auf heute 400 zurückgegangen. Aber: Laut einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumgüterforschung Gfk und der Zürich Versicherung sind nach wie vor in über 40 Prozent der deutschen Haushalte keine Rauchwarnmelder installiert, und 39 Prozent der Bürger wissen nicht einmal, dass es eine gesetzliche Einbauverpflichtung gibt.

„Wir schätzen, dass beispielsweise in Baden-Württemberg erst rund 50 Prozent der insgesamt 5,1 Millionen Haushalte mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sind, obwohl die Übergangsfrist dort bereits Ende 2014 ausgelaufen ist“, zeigt Christian Wallner, Marktmanager bei der Hager Vertriebsgesellschaft, das Marktpotenzial alleine in diesem Bundesland auf. Doch der Markt ist hart umkämpft: Baumärkte und sogar Discounter bieten Haus- und Wohnungseigentümern regelmäßig zu Dumpingpreisen Billiggeräte für die Do-it-yourself-Montage an. Dem kann der Elektrofach-betrieb jedoch zwei schlagkräftige Argumente entgegensetzen – sein Fachwissen und die damit verbundene Beratungskompetenz sowie qualitativ hochwertige Markenprodukte renommierter Hersteller und den daraus resultierenden Sicherheitsgewinn. So bietet beispielsweise Hager ein umfassendes Programm an Rauchwarnmeldern an, mit denen sich die unterschiedlichsten Kundenanforderungen individuell abdecken lassen.


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Ausgabe:
g+h 03/2015
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Hager
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