17. JULI 2018

zurück

kommentieren drucken  

Sinnesorgane der Gebäudeautomation


Die KNX-Sensoren von Steinel sind die „Sinnesorgane“ der modernen Gebäudeautomation, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Für eine optimale Energieeffizienz und ein präzises Erfassungsergebnis nutzen sie die vier Sensortechnologien Passiv-Infrarot, Hochfrequenz, Ultraschall und Kamerasensorik.

Sie ermöglichen maßgeschneiderte Raumlösungen, denn für jede Anwendung steht damit der richtige Sensor zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit weiteren eingebundenen Aktoren verschiedenster Hersteller der KNX-Gebäudeautomation realisieren sie eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs.

 

Passiv-Infrarot-Melder von Steinel sind die Allrounder, wenn es um die Erfassung großer Bereiche und Höhen, wie zum Beispiel in Lagergebäuden, Hofeinfahrten oder Sporthallen geht. Hier sind bis zu 20 m Reichweite und Montagehöhen bis 14 m realisierbar. So kann ein einzelner PIR-Sensor eine Fläche von mehr als 1000 qm überwachen. Neben Bewegungsmeldern nutzen auch Präsenzmelder wie der IR Quattro HD KNX aus der Control Pro Serie die PIR-Technologie für eine präzise Erfassung. Mit einer stark hochauflösenden Erfassung und einem quadratischen Präsenzbereich von 64 qm registriert er selbst kleinste Bewegungen wie das Tippen auf einer Tastatur.

 

Im Gegensatz zur Passiv-Infrarot-Technologie ist die Hochfrequenz-Sensortechnik ein aktives System, das richtungs- und temperaturunabhängig nach dem Doppler-Prinzip arbeitet. HF-Wellen durchdringen Glasscheiben und Leichtbauwände und erfassen daher auch Bewegungen hinter Gegenständen. Der Sensorschalter HF 180 KNX mit einem Erfassungswinkel von 180 Grad registriert beispielsweise jede Bewegung in Vorräumen und Toilettenanlagen und schaltet verzögerungsfrei das Licht. Mit dem iHF 3D KNX steht der weltweit erste HF-Bewegungsmelder für den Außenbereich zur Auswahl. Sein Erfassungsbereich wird vollflächig über 3 voneinander unabhängige Richtungen bis zu 7 Metern Reichweite eingestellt.

 

Für Großraumbüros mit Raumteilern, Säulen oder auch in verwinkelten Räumen sind Ultraschall-KNX-Sensoren von Steinel gut geeignet. Ultraschallwellen breiten sich im jeweiligen Raum vollständig aus und umschließen dabei Objekte im Raum. So erfasst zum Beispiel der US 360 KNX mit einem 360-Grad-Erfassungswinkel und einer Reichweite von bis zu 6 Metern im Durchmesser Bewegungen in Räumen mit einer verwinkelten Architektur, Trennwänden oder anderen baulichen Hindernissen. Da Ultraschall dünne Wände nicht durchdringt, können diese Sensoren gut in Räumlichkeiten mit Leichtbauweise eingesetzt werden.

 

Der Sensor HPD 2 KNX ist in der Lage, Menschen in einem Raum nicht nur zu erkennen, sondern sie mittels einer speziellen Bildanalyse auch zu zählen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Personen sitzen, stehen oder in Bewegung sind. Diese Auswertung kann in Verbindung mit dem eingebauten Luftfeuchtigkeits- und Temperatursensor dazu genutzt werden, Licht, Heizung und Klima bedarfsgerecht zu steuern.

  www.steinel-professional.de/knx

Datum:
09.08.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Steinel

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Komfortable Bedienung und herausragende Optik

Komfortable Bedienung und herausragende Optik

Das neu entwickelte Youvi, aktuell als Basisversion verfügbar, umfasst einen IP-Router, einen Busmonitor und eine Visualisierungssoftware. Integratoren profitieren von einem deutlich geringeren Programmieraufwand. » weiterlesen
Update auf 32 Meter

Update auf 32 Meter

Esylux verschafft einer seiner erfolgreichsten Automationsserien ein umfangreiches Update. Die Compact Präsenz- und Bewegungsmelder werden um Varianten mit einer Reichweite von 32 Metern ergänzt. Bei der Bewegungserfassung setzt Esylux unverändert auf strahlungsfreie Passiv-Infrarot-Technologie. » weiterlesen
Talentshow mit vielen neuen Funktionen

Talentshow mit vielen neuen Funktionen

Gira. Der G1 ist vom Hersteller als Multitalent konzipiert worden, wenn es um die Steuerung der Gebäudetechnik via KNX geht. Im bislang umfangreichsten aktuellen Release kommt jetzt eine für die intelligente Gebäudesteuerung wichtige Funktion hinzu: die Regelung von Heizung, Klima und Lüftung. g+h stellt sie vor. » weiterlesen
Immer genug Frischluft dank CO2-Überwachung

Immer genug Frischluft dank CO2-Überwachung

Frischluft heißt nichts anderes als eine gute Luftqualität mit geringem CO2-Anteil. Die Luftqualität wird in ppm gemessen. „ppm“ bedeutet „Parts per Million“, also Volumenteile pro Million Volumenteile - sprich, wie viel Prozent CO2 sich anteilig in der Luft befindet. Die Norm DIN 1946 legt den für die Raumbelüftung empfohlenen Maximalwert auf 1500 ppm fest. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Produktmeldungen in unserem Produktarchiv


Bleiben Sie in Verbindung

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben