24. JANUAR 2019

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Schnell – offen – ehrlich


Titelgeschichte

F-Tronic. Im Jahr 2012 hat das Unternehmen einen umfassenden Strategiewechsel vollzogen. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich F-Tronic auf kontinuierlichem Wachstumskurs. g+h sprach in Saarbrücken mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Achim S. Dawedeit.
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Herr Dawedeit, lassen Sie uns mit einem kurzen Rück- und Ausblick starten. Wie schauen Sie auf das vergangene Jahr zurück und mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Jahr 2018?

Das letzte Jahr war für uns ausgesprochen rasant, um es einmal salopp zu formulieren. Wir konnten auch 2017 im dritten Jahr in Folge wieder zweistellig wachsen. Dies führte zwangsläufig auch zu Engpässen im Unternehmen. Umso dankbarer bin ich unseren Mitarbeitern für ihre hohe Flexibilität. Wir arbeiten im Bereich des Befestigungsmaterials und der Dosen oft in drei Schichten. Und wir sind auch häufig samstags im Unternehmen, denn wenn die dritte Schicht zu ist, bleibt nur noch dieser Ausweichtermin. Am Ende haben wir gemeinsam den unerwartet hohen Auftragseingang bewältigt.

Wenn ein Unternehmen wächst, folgen zwangsläufig Investitionen. Wie hoch sind diese 2017 ausgefallen?

Das ist richtig und deshalb haben wir im letzten Jahr rund zwei Millionen Euro in Werkzeuge und Maschinen investiert. Unsere neue Produktionshalle, die wir im Januar beziehen wollten, letztlich aber erst im März in Betrieb nehmen konnten, entlastet uns zusätzlich.

Wachstum ist die eine Seite der Betriebswirtschaft, die andere heißt Profitabilität. Steckt hinter der zweistelligen Umsatzsteigerung denn auch eine entsprechende Rentabilitätssteigerung?

Definitiv, wir haben nicht nur unseren Umsatz, sondern auch unsere Profitabilität nachhaltig steigern können.

Welches sind die Treiber für dieses Wachstum?

Das sind innerhalb unseres Produktportfolios vor allem die ausgebauten Verteiler. Aufgrund des Fachkräftemangels bieten wir unseren Kunden an, Zähler- und Verteilerschränke bereits im Vorfeld der Auslieferung vollständig für sie auszubauen. Hierbei stimmen wir uns mit unseren Kunden exakt ab und führen am Ende auch eine 100-Prozent-Kontrolle durch. Die Lieferzeiten liegen zwischen sieben und vierzehn Tagen. Wir sind hier also sehr schnell, was unsere Kunden, Großhandel und Handwerk, zu schätzen wissen.

Sie hatten diese Strategie ja bereits während unseres letzten Interviews angekündigt. Wie erfolgreich ist sie in Zahlen?

Das Angebot, das wir unseren Kunden im Bereich der vorkonfektionierten Schränke machen, ist so gut angekommen, dass wir für 2017 sagen können, dass die klassischen Produkte mit einem Wachstum von gut 10 Prozent zu Buche schlagen, während die Zählerschränke um rund 30 Prozent zugelegt haben. Mit dieser Entwicklung sind wir außerordentlich zufrieden.

Verteiler- und Zählerschränke sind ja klassische Produkte. Gibt es hier überhaupt noch Entwicklungsmöglichkeiten?

Ganz sicher. So stellen wir fest, dass das benötigte Volumen allein schon durch Brandschutzschalter, Überspannungsschutz und Kommunikationstechnik immer größer wird. Außerdem gilt es, immer mehr Stromkreise abzusichern. Nicht zuletzt deshalb werden wir in diesem Jahr mit größeren Modellen auf den Markt kommen.


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g+h 01/2018
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  • F-Tronic – Qual..

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