24. JANUAR 2019

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Beginn einer neuen Zeitrechnung


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Light + Building. Das internationale Top-Event in Frankfurt aus den Bereichen Gebäudetechnik und Licht leistet seit 18 Jahren Pionierarbeit für ein gemeinsames Denken und Entwickeln der Gewerke. Maria Hasselman, Leiterin Brand Management Light + Building, begleitet die Messe von der ersten Stunde an. Mit g+h sprach sie über die weltweite Erfolgsgeschichte der Veranstaltung.
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Licht und Gebäudetechnik haben weltweite Strahlkraft. Bangkok, Buenos Aires, Dubai, Frankfurt, Guangzhou, Moskau, Mumbai, Neu-Delhi, Schanghai – in weltweit neun Destinationen ist die Light + Building präsent.
www.light-building.com/brand

Die Stadt der Zukunft ist Bestandteil des Top-Themas „Smartifizierung des Alltages“ der Light + Building. Immer mehr Menschen treibt es in die Städte. Dieser Trend zwingt die Kommunen dazu, trotz oft schmaler Budgets große Energieeinsparungen zu erzielen, ohne dabei die Leistung zu verringern. Die Smart City – eine vernetzte und intelligente Stadt – ist eine Lösung für die Probleme der Urbanisierung. Die Städte werden durch den Einsatz digitaler Technologien intelligenter, sicherer, effizienter und nachhaltiger.
Infrastrukturen, Gebäude und Dienstleistungen müssen mit intelligenten Lösungen für das Internet of Things (IoT) modernisiert werden. Das IoT liefert konstante, schnell variierende Datenströme von Sensoren und Geräten. Der Umlauf dieser Daten und deren Interoperabilität bilden die Basis für Kostenoptimierungen.
www.light-building.com/smart-solutions

Human Centric Lighting ist Teil des Light + Building-Top-Themas „Ästhetik und Wohlbefinden im Einklang“. Eine HCL orientierte Beleuchtungslösung versucht den biologischen Prozess der Hormonsteuerung zu unterstützen beziehungsweise fehlende Sonneneinstrahlung, die diesen natürlichen Vorgang aktiv unterstützt, zu simulieren. Dass die meisten Menschen den Einfluss der Sonne nur selten zu spüren bekommen, kann zu Problemen wie Schlaflosigkeit, Ermüdung und sogar Depressionen führen. Eine biologisch ausgerichtete Leuchte folgt hinsichtlich der Lichtfarbe dem Verlauf der Sonne und sorgt so für eine gesündere Beleuchtungslösung.
www.light-building.com/human-centric-lighting


Bitte erzählen Sie uns zunächst etwas von Ihrem Werdegang bei der Messe Frankfurt und Ihrem Aufgabenbereich.


Seit 1994 bin ich in verschiedenen Funktionen für die Messe Frankfurt im Einsatz – in den ersten neun Jahren verstärkt mit vertrieblicher Zielsetzung. 2003 habe ich dann die Leitung der Light + Building in Frankfurt und 2010 schließlich das Markenmanagement für die weltweit insgesamt 14 Schwesterveranstaltungen übernommen.

Vom 18. bis 23. März findet die 10. Light + Building in Frankfurt am Main statt. Wie waren die Anfänge vor 18 Jahren?


Tatsächlich markiert das Jahr 2000 den Beginn der Light + Building in Frankfurt am Main. Das Datum ist aber gleichzeitig auch der Anfang meiner persönlichen Beziehung mit den Themen Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation. Denn ich bin seit Tag eins dabei. Schon damals hat die Fachmesse echte Pionierarbeit geleistet. Das Spannungsfeld damals: Licht und Gebäudetechnik nicht voneinander abzugrenzen, sondern gemeinsam zu denken beziehungsweise zu entwickeln. Dabei immer im Fokus: die Verschmelzung der Gewerke.

Welches waren die größten Meilensteine in der Geschichte der Messe?

Technologisch gesehen gehört zu den wichtigsten Meilensteinen sicherlich der Übergang von traditionellen Lichtquellen auf LED-Lampen und die rasante Entwicklung der intelligenten Gebäudevernetzung. Designseitig ist in 18 Jahren Light + Building das Licht als Gestaltungskomponente fast wichtiger geworden als die Leuchte – natürlich auch getrieben von der konstanten Weiterentwicklung der LED. Doch die Überschrift zu all diesen Meilensteinen, und damit wohl der wichtigste, ist die Digitalisierung selbst; und natürlich deren Einfluss auf die Gebäudetechnik.

Die Messe ist kontinuierlich gewachsen, was macht aus Ihrer Sicht den Erfolg
aus?

Den Anfang hat die Light + Building in Frankfurt mit rund 100.000 Besuchern gemacht. 23 Prozent derer stammten aus dem Ausland. Heute sind es 49 Prozent. Der Grad der Internationalisierung hat sich damit mehr als verdoppelt. Das gilt übrigens auch für die Besucherzahl selbst. Zuletzt hat die Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellerzahlen 216.000 gezählt. Auch die Angebotsseite ist gewachsen: von 1.800 auf 2.600 Aussteller. Die Stärke der Light + Building ist es, in enger Abstimmung mit der Branche innovative Leistungsträger auf allen Ebenen gewerkeübergreifend miteinander zu vernetzen.

Welche Stimmen hören Sie als Insiderin dazu von der Industrie?

Für die Branche ist die Light + Building internationale Neuheitenbühne, Wissensknotenpunkt und Multiplikatorzone. Hier tauschen sich alle Marktteilnehmer zu Projekten aus und entwickeln Ideen weiter. Gemeinsam machen die Teilnehmer die Weltleitmesse zum wichtigsten Strom führenden Impuls in zwei Jahren.


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Ausgabe:
g+h 02/2018
Unternehmen:
Bilder:
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Kirchner Kutt/Messe Frankfurt
Ingo Maurer
Kirchner Kutt/Messe Frankfurt
Kirchner Kutt/Messe Frankfurt

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