Dehn schützt Windenergieanlagen weltweit

Vom 25.-28. September 2018 präsentiert Dehn auf der internationalen Leitmesse, der Windenergie in Hamburg, in Halle B6, Stand B6.537 Neuheiten in punkto Sicherheit von Windenergieanlagen.

12. September 2018
Vom 25.-28. September 2018 präsentiert Dehn auf der internationalen Leitmesse, der Windenergie in Hamburg, in Halle B6, Stand B6.537 Neuheiten in punkto Sicherheit von Windenergieanlagen. Bild: Dehn
Bild 1: Dehn schützt Windenergieanlagen weltweit (Vom 25.-28. September 2018 präsentiert Dehn auf der internationalen Leitmesse, der Windenergie in Hamburg, in Halle B6, Stand B6.537 Neuheiten in punkto Sicherheit von Windenergieanlagen. Bild: Dehn )

Die Schwerpunkte liegen neben dem Überspannungs- und Blitzschutz insbesondere auf der Erfassung von Blitzereignissen. Diese können mit dem Blitzstrom-Messsystem Dehn -detect zuverlässig erfasst und ausgewertet werden. Fachleute von Dehn informieren vor Ort über Schutzlösungen, Produkte, das Seminarangebot der Dehn-academy und Prüfdienstleistungen in den eigenen zertifizierten Laboratorien.

 

Ständige Überwachung und eine vorausschauende Wartung sind wesentlich, damit Kosten von Errichtung und Betrieb von Windenergieanlagen sich im Rahmen der durchschnittlich 20-jährigen Betriebsphase amortisieren. Dabei unterstützt das Blitzstrom-Messsystem Dehn-detect. Ein durch einen Blitz verursachter Schaden führt nicht zwangsläufig zu einem sofortigen Ausfall der Anlage. Daher bleiben Blitzereignisse auch oft unerkannt. Gerade bei Aufwärtsblitzen fließt ein einleitender Langzeitstrom von wenigen 100 A, der die Hauptursache für Ausschmelzungen z. B. an Rezeptoren von Rotorblättern sein kann. Schwerwiegende Schäden können die Folge sein. Daher ermittelt Dehn-detect neben Stoßströmen auch die gefährlichen Langzeitströme (ICC-only-Events - Initial Continuous Current). So ist der Betreiber mit Dehn-detect in der Lage abzuschätzen, ob ein Blitzeinschlag ungefährlich war oder ob ein Abschalten und Prüfen der Turbine notwendig ist, um Schäden der Rotorblätter oder anderer Komponenten auszuschließen.

 

Dehn-detect erfasst dabei nicht nur den Gesamtstrom durch die Anlage, sondern auch die einzelnen Teilströme in den Rotorblättern. Über vorhandene Schnittstellen kann das System in die IT-Infrastruktur der Windenergieanlage eingebunden werden. Die Daten können so einfach ausgelesen und über vorhandene SCADA-Systeme verwaltet werden. Ist eine direkte Einbindung nicht möglich, so besteht die Möglichkeit, die Daten in eine Cloud zu übertragen und diese über eine Webapplikation auszuwerten. Mehrere Anlagen oder sogar gesamte Windparks zu montieren, ist damit kein Problem.