24. JANUAR 2019

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Vom Smart Home zur Smart City


Titelgeschichte

ABB/Busch-Jaeger. Das Thema Digitalisierung betrachtet man in den Unternehmen der ABB-Gruppe ganzheitlich und nachhaltig. g+h sprach darüber mit Uwe Laudenklos (rechts), Vorsitzender der Geschäftsführung der ABB Stotz-Kontakt GmbH und Adalbert M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Busch-Jaeger Elektro GmbH.
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Das zentrale Thema der Light + Building 2018 hieß Gebäudedigitalisierung. Welche Erfahrungen haben Sie auf der Messe gemacht?

A. M. Neumann: Die zentralen Themen in diesem Bereich, und das gilt für alle Marktteilnehmer, sind Interkonnektivität und Interoperabilität. Im Smart-Building-Bereich sind wir seit langer Zeit mit der KNX-Technologie etabliert, davor mit ABB i-bus. Unsere Kundschaft, die Planungsbüros und Elektroinstallateure, spiegeln uns in den Gesprächen und insbesondere auf der Light + Building wider, dass sie uns als kompetenten, technologisch führenden Partner im Bereich Gebäudeautomation ansehen.

In diesem Jahr heben sie gleichzeitig hervor, dass sich diese Wahrnehmung über die einfache Vernetzung des Gebäudes hinweg erstreckt. Durch die Anbindung an Ladeinfrastruktur- und Fotovoltaik-Lösungen bieten wir ein vollständiges, durchgängiges Lösungspaket für smarte Gebäude – im Privat- und im Zweckbau. Dies haben wir in Frankfurt und auch auf der Ifa Berlin gezeigt; dabei sind unsere Systeme nicht proprietär, selbstverständlich berücksichtigen wir die Kompatibilität von Produkten außerhalb der ABB- und Busch-Jaeger-Welt.

Haben Sie sich 2018 anders als zuvor auf der Messe präsentiert?

Ja, das haben wir. Wir haben bewusst den Schwerpunkt auf übergreifende Lösungen gelegt, die die Systemfähigkeit der Komponenten in einer konkreten Anwendung demonstrieren, losgelöst von den einzelnen ABB-Unternehmen. Lassen Sie mich ein einleuchtendes Beispiel nennen: die Fotovoltaik-Lösung von ABB in Verbindung mit dem Free@home-System zeigt erst die volle Bandbreite des Nutzens für den Kunden.

Dieser Nutzen ist nur im Gesamtkonzept realisierbar. Durch die Integration der Lösungen kommen wir zum Mehrwert für den Kunden und zur Differenzierung. Was anfänglich von uns als mutig eingeschätzt wurde, hat sich als ausgesprochen erfolgreich erwiesen.

U. Laudenklos: Mit Blick auf den Markt sehen wir einen wachsenden Trend hin zu mehr Elektromobilität und dem Einsatz sauberer Energie, hin zu hocheffizienten und intelligenten Gebäuden und beobachten dabei, dass durch die Vernetzung der Systeme und Daten ein höherer Nutzen erzielt werden kann. Wir sprechen dabei von konvergierenden Systemen. Die Urbanisierung und der demografische Wandel zeigen sich ebenso in der Diskussion um Smart Citys.


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g+h 06/2018
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