Kabel – zentrale Elemente

Feature

Rosenberger OSI. Mit Blick auf die Investitionssicherheit ist es sinnvoll, gleich auf ein zukunftsorientiertes Verkabelungskonzept zu setzen. Der höhere Datentransport macht Unternehmen fit für Industrie 4.0, das Internet of Things (IoT) und Big Data.

06. Februar 2018
© Rosenberger OSI
Bild 1: Kabel – zentrale Elemente (© Rosenberger OSI )

Der digitale Mensch will rund um die Uhr Zugriff auf Daten und Prozesse: Sei es beim Geldabheben mitten in der Nacht oder bei der Arbeit am Schreibtisch sowie am Produktionsrechner in der Fertigung. Geht die Technologie im Hintergrund in die Knie, ist die Verwunderung meist groß. Daten sind ein essenzieller Bestandteil unseres Lebens und unserer Arbeitswelt, weshalb deren Verfügbarkeit und die Performance von Services immer wichtiger werden. Die Verkabelung in Rechenzentren, Bürogebäuden und Fertigungsumgebungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Dass auch Kabel in die Jahre kommen können, wird gerne verdrängt.

Viele Unternehmen scheuen die notwendige Erneuerung ihrer Verkabelung, weil dies meist mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Und dann bleibt immer noch die Frage, ob die Performance der neuen Infrastruktur tatsächlich die hochgesteckten Erwartungen erfüllt. Eine neue Generation von Kabeln bietet sich hier als probate Lösung an. Verbunden damit ist ein effizientes Gebäudeverkabelungsmanagement. Dafür greift Rosenberger OSI auf eine mehr als 25-jährige Erfahrung bei der Verkabelung von Rechenzentren zurück, bei denen Hochgeschwindigkeits-Applikationen Standard sind.

Für eine zukunftsorientierte Gebäudeverkabelung bietet sich laut Rosenberger OSI eine Kombination von vorkonfektionierten Glasfaser- sowie kupferbasierten Kabeln an. Bei Anwendungen aus dem Bereich Industrie 4.0 oder Big Data, wo eine hohe Verfügbarkeit und Performance gefragt sind, gelten Glasfaserkabel als zukunftssichere Lösung. Verkabelungsstrukturen, die auf dieser Technologie aufbauen, sind in jeder Hinsicht adaptionsfähig. Daher ist der Einsatz von Mehrfasersteckverbindern inzwischen auch in der Gebäudeverkabelung sinnvoll.

Um den Installationsteams auf Baustellen eine schnellere Verlegung der Kabel durch bereits vorhandene Kabelführungssysteme zu ermöglichen, ist beispielsweise Per-Connect, die neue Lösung von Rosenberger OSI, einseitig vorkonfektioniert. „Bei der Entwicklung haben wir Wert darauf gelegt, den Durchmesser der Kabel möglichst niedrig zu halten“, berichtet Paul Maier, Produktmanager bei Rosenberger OSI. „Dies führt zu einer Reduzierung der Brandlast. Da zudem die Kabelkanäle weniger ausgelastet sind, verbessern sich die Ausbaumöglichkeiten erheblich.“ Das moderne Kabelportfolio ist zudem gelfrei, was dem Installateur einen aufwendigen Reinigungsprozess vor Ort erspart. Das Spleißen kann damit ohne Verzögerung beginnen.

Brandschutz ist essenziell

Ein wichtiges Kriterium bei der Planung einer neuen Gebäudeverkabelung muss der Brandschutz sein. Hier können die Empfehlungen der EU-Bauproduktenverordnung (CPR) als Entscheidungshilfe hinzugezogen werden. Sie empfiehlt für die Verkabelung von Gebäuden Produkte, die der höchsten Brandschutzklasse entsprechen, zum Beispiel die TPA-Klasse B2. „Bei einer Neuverkabelung muss der Kunde die Entscheidung für eine bestimmte Brandklasse treffen“, erläutert Dr. Berg. „Zwar ist nicht überall der höchste Brandschutz notwendig oder von der EU-Verordnung empfohlen, aber mit Blick auf die Zukunft macht es durchaus Sinn, sich von vornherein für Komponenten der höchstmöglichen Brandschutzkategorie zu entscheiden, denn im Ernstfall geht es schließlich um Menschenleben.“

Auch hinsichtlich der Investitionssicherheit mache die Entscheidung für einen hohen Brandschutz Sinn, denn der Lebenszyklus einer Gebäudeverkabelung liege bei zehn bis fünfzehn Jahren, manchmal sogar länger, so Dr. Berg.

Erschienen in Ausgabe: 01/2018