Frogblue präsentiert in diesem Frühjahr Neuheiten rund um die drahtlose Gebäudeautomation. Flexibel, einfach, komfortabel und sicher, das sind die Attribute der Bluetooth-basierten Lösung. Das in Deutschland entwickelte und produzierte System basiert auf drahtlosen Steuermodulen, den sogenannten Frogs.

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Diese lassen sich direkt in die Unterputzdosen hinter jeden herkömmlichen Lichtschalter oder Taster installieren. Ihre Verbindung untereinander ist so unkompliziert wie die Bluetooth-Verbindung vom Smartphone zum Kopfhörer. Die Systemkomponenten eignen sich sowohl für den einfachen Einstieg in die Smart-Home-Welt als auch für die Nachrüstung einer bereits bestehenden Lösung.

Die KNX-Welt wird wireless

Neu in der Familie der Steuermodule ist der Frog-KNX. Er wird als Bridge an die KNX-Steuerleitung angeschlossen und macht das kabelgebundene System drahtlos. Auf diesem Weg kann eine bestehende KNX-Anlage flexibel mit den Frogblue-Aktoren, Dimmern sowie Sensor- und Schalter-Modulen erweitert werden.

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Ein Vorteil für KNX-Kunden, die nachträglich ihr Smart Home erweitern möchten, ohne neue Kabel zu ziehen. Aber auch für den Elektroinstallateur: Er kann in seiner gewohnten Installationsumgebung arbeiten. Denn der Frog-KNX lässt sich direkt mit der ETS5-Software konfigurieren. Dadurch werden die Frogs zu echten KNX-Devices. Das Kabel endet an einem KNX-Frog – die restliche Kommunikation mit den anderen Frogs regelt dieser selbst. Elektriker, Hausherr und Betreiber sind also sehr flexibel und können das System jederzeit vergrößern oder ändern.

Mit dieser Neuerung hat man auf zahlreiche Kundenwünsche reagiert. Viele KNX-Anwender möchten ihre Installationen erweitern, allerdings ohne weitere Kabel ziehen zu müssen. Der KNX-Frosch ist daher besonders interessant für alle, die bestehende Smart-Home-Anlagen unkompliziert ausbauen möchten. Die eingesetzte Bluetooth-LE-Technologie nutzt ein hoch entwickeltes Protokoll zur Datenübertragung. Es ist kein klassisches Funksystem, sondern ein drahtloses System, das weniger störanfällig ist.

Sicherheit wird großgeschrieben

Die Signale von jedem Frog werden automatisch zum nächsten weitergeleitet und erhöhen somit die Reichweite des Systems. Die Schaltnachrichten und Dateninformationen suchen sich selbstständig ihren Weg im Netzwerk.

Es gibt keine festen Wege, alles ist redundant, der schnellste Weg wird automatisch genutzt – wie man es von einem Mesh-Netzwerk kennt.

Zusätzlich zur Bluetooth-Verschlüsselung wird jede Nachricht der Frogs mit 128 Bit verschlüsselt, was die Sicherheit bei der Datenübertragung erhöht. Auch alle weitergeleiteten Nachrichten werden jeweils neu verschlüsselt und erhalten einen sekundengenauen Zeitstempel. Sie sind deshalb nur dann gültig, wenn sie gerade erzeugt wurden und nicht veraltet sind. Aufzeichnen und späteres Versenden wird erkannt und abgewiesen.

Entscheidend für die Datensicherheit ist zudem, dass das Frogblue-System keine Internet-Verbindung benötigt und keine Daten in eine Cloud auslagert. Alle Steuerungsinformationen bleiben im Haus und sind vor Zugriff von außen sicher. Das System bietet ab sofort eine Telefonfunktion und Onvif-Kameraintegration (Open Network Video Interface Forum). So kann das Frog-Display, der kompakte Touchscreen für die Steuerung zu Hause, auch als Alarmanlage genutzt werden.

Das puristische, weiße Modul agiert wie ein SIP-Telefon und benutzt zum Beispiel die Fritzbox als Telefonie-Station, um bei bestimmten Ereignissen direkt einen Telefonanruf auszulösen oder Kamerabilder auf das Display zu senden.

Frog-Display ermöglicht Telefonie- und Alarmfunktion

Jedem Ereignis kann eine eigene Sprachnachricht zugewiesen werden, die mit einer PIN bestätigt wird. Außerdem funktioniert die Kommunikation auch umgekehrt: Per Anruf an das Frog-Display ist es möglich, die Tür zu öffnen, das Licht einzuschalten oder die Alarmanlage scharf oder unscharf zu schalten.

Im Vergleich zum Internetzugang hat die Telefonie den Vorteil, dass jeder Anruf protokolliert und jede Kontaktaufnahme gespeichert wird, selbst wenn der Anwender nicht erreichbar ist. Mithilfe der Onvif-Standardschnittstelle lassen sich jegliche Kameraüberwachungssysteme, wie Mobotix-Kameras, in die Frogblue-Lösung einbinden. Diese können direkt auf dem Display angezeigt und abgespielt werden.