Management an jedem Fenster

Gebäudetechnik

Jung. Jalousien und Rollläden gewinnen heute bei sehr vielen Bauherren im Zuge eines gesteigerten Komfort- und Sicherheitsbedürfnisses an Bedeutung. Blendschutz und Energieoptimierung sind weitere Faktoren. Das A und O aber ist die Steuerung.

06. Februar 2018
© Jung
Bild 1: Management an jedem Fenster (© Jung )

Im Kern geht es dabei um eine für den Nutzer komfortable Steuerung aller Jalousien und Rollläden in einem Gebäude. Jung hatte sich schon sehr früh mit dieser Thematik beschäftigt und eigens für diesen Einsatz ein leistungsstarkes Lichtmanagement entwickelt, das man in vielen Gebäuden vorfindet. Beschäftigt man sich mit dem Thema intensiver, dann steht vor allem der Bereich Beschattung sehr stark im Fokus. Und dies gilt heute gleichermaßen für den privaten Wohnungsbau und das gewerblich genutzte Objekt.

Timer als Funktionszentrale

Als konsequente Weiterentwicklung des bekannten Jalousie-Managements präsentiert das Unternehmen jetzt das neue LB-Management. Mit zwei Einsätzen und drei möglichen Abdeckungen erfüllt das System die Ansprüche an eine moderne Beschattungssteuerung. Die Bedienung des Timers Standard mit Echtglasfront in Schwarz oder Weiß erfolgt über die sechs Sensortasten. Auf dem klar ablesbaren Display werden die Funktionen angezeigt. Nach zwei Minuten schaltet sich das Display automatisch aus; alternativ ist aber auch die dauerhafte Anzeige der Uhrzeit möglich. Über eine Schnellprogrammierung kann die aktuelle Uhrzeit als Schaltzeit gespeichert werden. Auch die nächste Fahrzeit wird im Display angezeigt. Wurde die Sperrfunktion aktiviert, ist auch diese Information im Display sichtbar.

Die Steuertaste Universal mit Beleuchtung regelt die Beschattung zeitgesteuert oder manuell. Zwei Schaltzeiten sowie die Lüftungsposition des Behanges können gespeichert werden. Außerdem integriert ist eine Sperrfunktion. Die Bedienung ist dank der Symbole auf den Tasten selbsterklärend. Über die Steuertaste Standard mit einfacher Wippe lässt sich die Beschattung manuell steuern. Auf Druck wird die gewünschte Lüftungsposition gespeichert. Im vielfältigen Design des Herstellers gestaltet passen sich die Geräte harmonisch der übrigen Elektroinstallation an.

Platz für die Verdrahtung

Als handwerkergerecht erweist sich die geringe Einbautiefe von nur 24 Millimetern. Das schafft Platz für die Verdrahtung. Eine Tragplatte aus Stahl und erhöhte Krallenauszugskräfte sorgen für festen Halt und sehr gute Ausrichtung in der UP-Gerätedose. Zudem lässt sich eine Nebenstelle anschließen. Praktisch: Ein Testbetrieb ist auch ohne Abdeckung möglich.

Erschienen in Ausgabe: 01/2018