Mechatronisch gesichert

Technik

Abus - Ausgezeichnet mit dem Plus X Award 2015 als „Bestes Produkt des Jahres“ und dem German Design Award „Special Mention“ 2016 bietet die Secvest Funkalarmanlage einen weltweit einzigartigen mechatronischen Einbruchschutz, der den Einbrecher bereits beim Einbruchversuch abwehren kann.

12. Mai 2016

Der Nutzer erhält mit der Secvest App die Möglichkeit, von überall seine Alarmanlage zu bedienen und Rückmeldungen zu erhalten – beispielsweise Alarmmeldungen oder Live-Videoverifikation direkt aufs Smartphone. Auch eine Anwesenheitssimulation kann realisiert werden.

Zur Komponentenfamilie der Anlage zählen Funk-Öffnungs-, Funk-Bewegungs-, Funk-Erschütterungs-, Funk-Glasbruch- und Funk-Wassermelder sowie mechatronische Funk-Sicherungen für Fenster/Türen und die Funk-Steckdose FUHA50010, mit der eine Anwesenheitssimulation durch die Steuerung von Licht und technischen Geräten erzielt werden kann.

Mit bis zu 48 über Funk kommunizierenden Meldern sowie bis zu vier verdrahteten Meldern bietet die Funkalarmanlage für bis zu 50 Nutzer Sicherheit. Sie kann bequem über Codeeingabe, Proximity-Chipschlüssel oder Fernbedienung vor Ort bedient werden. Neu ist die mobile Steuerung der Zentrale via App, die eine Bedienung via Smartphone ermöglicht. Die Anlage verfügt über einen integrierten Webserver, über den alle Parameter schnell und einfach aus der Ferne verändert werden können, sobald sie an ein IP-Netzwerk angeschlossen ist. Auch eine Fernwartung kann durchgeführt werden.

Alle Einstellungen können natürlich auch direkt an der Zentrale vorgenommen werden. In die Anlage sind ein PSTN-Wählgerät und ein Netzwerkanschluss integriert, mit denen analoge und digitale Leitstellenprotokolle übermittelt werden können. Mit Hilfe des Netzwerkanschlusses können IP-basierte Übermittlungen wie VoIP-Anrufe, E-Mail-Benachrichtigungen übertragen werden. Die gesamte Kommunikation ist HTTPS- und SSL-verschlüsselt und entspricht somit modernen Sicherheitsstandards. Das integrierte analoge PSTN-Wählgerät und ein optionales GSM-Modul machen alle klassischen Kommunikationswege nutzbar.

Die Ungewissheit darüber, ob die Alarmzentrale aktiviert oder deaktiviert ist, gehört durch den Fernzugriff auf die Zentrale via Webserver oder App der Vergangenheit an. Sollte die Alarmanlage versehentlich nicht aktiviert worden sein, kann sie von jedem Ort mit nur einem Klick aktiviert oder deaktiviert werden. Über die App können in Verbindung mit der Funk-Steckdose zudem gezielt Ausgänge geschaltet werden, so dass beispielsweise Lampen oder andere Verbraucher ferngesteuert werden können.

Die von der Innenkamera aufgenommenen Alarmbilder (Snapshots) werden im Alarmfall per E-Mail an berechtigte Anwender versandt und in der Zentrale gespeichert. So können sie von der Polizei ausgewertet werden. Doch damit nicht genug: Über den Livestream kann im Falle eines Alarms sofort überprüft werden, ob eventuell nur ein Haustier einen internen Bewegungsmelder ausgelöst hat oder ob sich tatsächlich eine unberechtigte Person im Gebäude aufhält. Sämt-liche Steuerungen wie das Aktivieren und Deaktivieren der Alarmanlage oder die Abfrage von Statusberichten sind ebenfalls mit der Secvest App für Android oder iOS möglich.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Anlage ist ihr mechatronischer Einbruchschutz. Der Täter hat hier kaum noch eine Chance, überhaupt ins Gebäudeinnere einzudringen. Hintergrund: Eine rein mechanische Sicherung schützt, aber alarmiert nicht. Eine Alarmanlage detektiert und meldet, verhindert aber nicht. Daher hat das Unternehmen mechatronische Funkalarm-Präventionsmelder für Fenster und Türen entwickelt, die vor Einbruch schützen, ihn detektieren und melden. Basis sind die mechanischen Tür- und Fenstersicherungen. Während eine Außenhautabsicherung ohne externe Verschlusszone nicht erkennen kann, ob Fenster oder Türen nur angelehnt oder verschlossen sind, bieten alle Mechatronik-Komponenten eine Verschlussüberwachung als zusätzliches Sicherheitsfeature. 

 

Erschienen in Ausgabe: 03/2016