Mehr Flexibilität bei kleinen IT-Anlagen

Eaton hat eine neue Reihe 1U- und 2U-ePDUs auf den Markt gebracht, die so konzipiert wurden, dass sie IT-Managern bei der Optimierung der intelligenten Stromverteilung in konvergenten und hyperkonvergenten Infrastruktur-Stacks und kleineren IT-Anlagen behilflich sind.

13. Dezember 2016

„Effektives Energiemanagement ist in den heutigen anspruchsvollen IT-Umgebungen unerlässlich“, sagt Matthieu Jaeger, Eaton EMEA Product Manager für ePDUs, „aber bis jetzt war eine flexible Stromverteilung in kleineren Racks problematisch. Unsere neuen 1U- und 2U-ePDUs bieten eine komfortable und umfassende Lösung für diese Applikationen. Sie enthalten die gleichen innovativen Eigenschaften, die unsere neueste 0U-ePDU so erfolgreich macht, einschließlich einer Steckerfixierung für Standard-IEC-Stecker, die eine unbeabsichtigte Trennung der Stecker verhindert. Wir sind zuversichtlich, dass viele Probleme von IT-Experten bei der Rack-Integration durch diese neuen ePDUs gelöst werden.“

 

Die neuen ePDUs bieten intelligente Stromverteilungslösungen für Applikationen, in denen Racks nicht hoch genug für die Nutzung von 0U-ePDUs sind. Sie sind auch für Konstruktionen mit Wandhalterung geeignet, bei denen kein rückseitiger Zugang möglich ist.

 

Alle neuen ePDUs verfügen über eine Steckerfixierungsfunktion und sind für den Betrieb bei bis zu 60 °C geeignet. Deshalb können sie in IT-Umgebungen mit hohen Temperaturen verwendet werden.

 

Die Modelle Basic und Metered sind ab sofort erhältlich und die Modelle Switched, Metered Outlet und Managed werden noch folgen.

 

Um Netzwerkkosten zu minimieren, bilden bis zu acht ePDUs ein Daisy-Chain-Netzwerk an einem IP-Port und einer IP-Adresse. Sie bieten auch eine Hot-Swap-Funktion für die Steuermodule: Die Module können also ausgetauscht oder aktualisiert werden, ohne dass die Stromversorgung für die Verbraucher unterbrochen werden muss.

 

Die Metered-Versionen der neuen ePDUs vereinfachen die Überwachung des Energieverbrauchs durch eine Abrechnungspräzision von ±1 %. Die neue Produktreihe unterstützt Massenkonfiguration sowie Massenupgrades und senkt somit den Verwaltungsaufwand bei gleichzeitiger Steigerung der Gesamteffizienz.

 

In Verbindung mit der für die Virtualisierung geeigneten IPM (Intelligent Power Manager)-Software von Eaton können die neuen ePDUs einfach über ein Visualisierungs-Dashboard überwacht und verwaltet werden.

 

Wenn die ePDUs mit optionalen Sensoren wie der Eaton Environmental Monitoring Probe (EMP) eingesetzt werden, können sie Umgebungsalarme, zum Beispiel für zu hohe Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit, auslösen und Maßnahmen zur Wiederherstellung einleiten. Dazu gehören sogar eine automatische Migration virtueller Server zu einem Backup Rechenzentrum oder das geordnete Herunterfahren des Systems, um geschäftskritische Verbraucher zu schützen.

 

Kundenspezifische ePDU-Versionen sind ebenfalls lieferbar, um spezielle Anforderungen von Kunden zu erfüllen.