Montagezeit reduzieren

Mit dem neuen MND Metall-Nageldübel von Schnabl Stecktechnik lassen sich elektrische Betriebsmittel und andere nichttragende Anbauteile besonders leicht und zuverlässig im Beton verankern.

20. April 2017
Sobald er ins Bohrloch gesteckt wird, spreizt der MND vor und hält das Werkstück bereits. Bild: Schnabl Stecktechnik
Bild 1: Montagezeit reduzieren (Sobald er ins Bohrloch gesteckt wird, spreizt der MND vor und hält das Werkstück bereits. Bild: Schnabl Stecktechnik)

Ebenso wie der MDSN Stecknagel aus dem Schnabl-Produktportfolio, eignet sich auch der Nageldübel für den Einsatz unter Brandbeanspruchung nach DIN 4102-12. Der 45 mm lange Nageldübel aus verzinktem Stahl erleichtert die Montage von elektrischen Installationshalterungen nicht nur erheblich, sondern spart auch 15 Prozent Arbeitszeit gegenüber herkömmlichen Befestigungsmethoden ein.

 

Die Bohrung erfordert einen Durchmesser von nur 6 mm sowie eine geringere Bohrlochtiefe von lediglich 48 mm – das minimiert den Bohraufwand erheblich. Eine tiefere Bohrung ist dabei vollkommen unproblematisch. Nachdem der Bohrstaub entfernt wurde, wird der Nageldübel durch das Bauteil in die Bohrung gesteckt.

 

Die Besonderheit: Der MND spreizt sofort vor, so muss das Werkstück nicht gehalten werden und die Hände sind frei. Gerade bei der Deckenmontage ist dies ein Vorteil. Nun muss der Dübel nur noch mit einem Hammer oder mit einem optional erhältlichen Maschinen-Setzwerkzeug eingeschlagen werden – ganz einfach dank des großen Dübelkopfs.

 

Der MND Nageldübel ist geprüft für die Montage von brandwiderstandsfähigen Einzelschellen, Kabelbügeln oder Sammelhaltern nach DIN 4102-12 bis zur Feuerwiderstandsklasse F 120 und überall dort, wo eine kunststofffreie Befestigung vorgegeben ist.

 

Die maximale Tragfähigkeit des MND Nageldübels liegt bei 1.430 N, rund 145 kg. Unter Brandbelastung reduziert sich diese: bei R 30 auf 350 N, bei R 120 auf 100 N. Auf Anfrage stehen auch Varianten aus rostfreiem oder aus hochkorrosionsbeständigem Stahl zur Verfügung.

 

Beide Varianten ermöglichen eine Maximalbelastung von 1.000 N bei R 30 oder 300 N bei R 120 Brandbelastung.