Neuer Claim und viele neue Produktlösungen

Feature

Mennekes. Als Spezialist für Industriesteckvorrichtungen und einer der Pioniere der Elektromobilität möchte das Unternehmen diesen interessanten Zukunftsmarkt mit seinen Partnern aus den verschiedenen Branchen aktiv gestalten, ohne dabei seinen Kernmarkt aus den Augen zu verlieren. Eine Plattform dafür bot die Light + Building.

13. Juni 2018
© Mennekes
Bild 1: Neuer Claim und viele neue Produktlösungen (© Mennekes)

Im Vorfeld der Messe erklärte der geschäftsführende Gesellschafter, Christopher Mennekes, im Gespräch mit der g+h-Redaktion: „Unser neuer Claim heißt ,My Power Connection‘, er passt auf alle Bereiche unseres Hauses und soll als ,Klammer‘ für unsere Geschäftseinheiten fungieren. Hinter dem ,my‘ steckt das Persönliche, die kundenspezifische Lösung. Da uns unsere Kunden laut Umfrage erfreulicherweise als familiär und sympathisch wahrnehmen, holen wir sie mit dem persönlichen ,my‘ noch einmal ab. ,Power‘ liegt auf der Hand, denn alles, was wir tun, steht mit Strom in Verbindung und ist natürlich mit Kraft und Leistungsstärke sehr positiv besetzt. ,Connection‘ hat mehrere Bedeutungen.

Nicht nur die elektrische Verbindung steht dahinter, sondern über Elektronik und Software auch die digitale Verbindung bzw. Vernetzung. Last, but not least geht es intern wie extern um die persönliche Bindung zwischen Menschen, also Mitarbeitern untereinander sowie Mitarbeitern und Kunden.“ Mut zur Veränderung und die Begeisterung für Innovation bilden die Grundlage. Kein Wunder also, dass das Unternehmen auf der Light + Building hierzu seine neuen Lösungen präsentierte. Mit der Erweiterung des Power-Top-Xtra-Programms zeigte man in Frankfurt nach 125 A und 63 A die Ausweitung auf 32 A und 16 A. Die klar strukturierte Produktfamilie wurde gebündelt und die CEE-Stecker, Kupplungen und Phasenwender komplett neu definiert. Jetzt gibt es nur noch eine Power-Top-Xtra-Familie mit Lösungen für jeden Einsatzbereich. Stecker, Kupplungen und Phasenwender wurden dabei vollständig überarbeitet und in jedem Detail optimiert. Die neue Familie setzt damit den CEE-Standard von 16 A bis 125 A – komplett mit X-Contact inside.

Mobile Verteiler – neu gedacht

Als Idee auf einer Werft geboren, entwickelt für den Einsatz im Schiffsbau, produziert für die Verwendung überall dort, wo der Raum begrenzt und die Bedingungen hart sind. Das sind die neuen mobilen Verteiler, ausgezeichnet mit dem Design Plus Award. Begonnen hatte alles im engen Dialog mit einem Kunden im Schiffbau-Sektor. Hier herrschen die wohl härtesten Bedingungen, die man für einen mobilen Verteiler nur finden kann. Mobil, stabil, griffig stand im Lastenheft für diese Lösung. Bei den Messebesuchern fand sie großen Anklang.

Charge Up Your Day - intelligente E-Mobility Ladelösungen

Ein weiteres Schwerpunktthema des Herstellers hieß Lösungen für die E-Mobilität. Auch hierzu hatte sich Christopher Mennekes bereits im Vorfeld der Light + Building ausführlich geäußert und die sich für das Elektrohandwerk bietenden Chancen aufgezeigt. „Auch wenn es ein sehr komplexes Thema ist, sind die Perspektiven für das Elektrohandwerk hier sehr gut. Auf unserer Website ,Charge up your day‘ binden wir das Handwerk auf einzigartige Art und Weise mit ein. Es handelt sich hierbei allerdings um kein Mitnahmegeschäft. Wer als Elektrohandwerker mit E-Mobilität Erfolg haben möchte, muss sich schulen lassen und intensiv mit der Technik auseinandersetzen. Nicht zuletzt deshalb bieten wir verschiedene, auch kostenpflichtige Module, um das Elektrohandwerk für diesen lukrativen Markt fit zu machen. Die Tatsache, dass unsere Seminare bereits auf lange Sicht ausgebucht sind, zeigt uns, wie groß das Interesse ist und dass sich immer mehr Betriebe mit dem Thema befassen. Wir haben also mit E-Mobilität ganz sicher auf das richtige Pferd gesetzt.“ Und damit dürfte er den Nagel auf den Kopf getroffen haben, denn es gibt einen immer größeren Bedarf an Ladepunkten, da die Zulassungszahlen für voll- oder teilelektrisch angetriebene Fahrzeuge kontinuierlich ansteigen. Intelligente Lösungen sind gefordert, um eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen und Elektrofahrzeuge sicher und benutzerfreundlich zu laden. Aber auch Betreiber sollten es so einfach wie möglich haben, um E-Mobility wirtschaftlich betreiben und um neue Kunden gewinnen zu können.

Als Systemanbieter für Hardware, Software und Service stellt das Unternehmen in diesem Bereich unabhängig von der jeweiligen Ladeinfrastruktur, dem Aufstellungsort und der Anwendung ein breites Produkt-Portfolio zur Verfügung, das sich individuellen Bedürfnissen anpassen lässt. Dabei stellt sich als Betreiber von Ladestationen nicht nur die Frage, welche Produktlösung die richtige ist, sondern auch wie das Geschäftsmodell gestaltet ist. Will man den geladenen Strom verschenken oder abrechnen? Für die verschiedenen Abrechnungsmodelle gibt es eine individuelle Lösung. Von der kostenlosen Bereitstellung des Fahrstromes, beispielsweise für Besucher, über pauschale („Flatrate-“)Abrechnungsvarianten bis hin zu verbrauchsabhängigen („kWh/-zeitbasiert“) Lösungen für z.B. das Laden von privaten Mitarbeiterfahrzeugen. Für Vermieter gibt es je nach Wohnanlage mehrere Möglichkeiten, den geladenen Strom abzurechnen. Sei es über die Nebenkostenabrechnung, unkompliziert via pauschalen Monatsbetrag (Flatrate), durch regelmäßiges Ablesen der in die Ladestationen integrierten Energiezähler oder die Nutzung von Fahrstromangeboten (über-)regionaler Anbieter. Genauso unkompliziert ist es bei Hotels.

Vielseitige Abrechnungsmodelle

Ob in der hoteleigenen Tiefgarage oder dem Parkplatz vor der Tür, E-Auto-Parkplätze sind hier mittlerweile selbstverständlich. Der geladene Strom lässt sich über die Hotelrechnung via pauschalen Betrag (Flatrate) abrechnen. Alternativ kann man das Fahrstromangebot bzw. Full-Service-Angebote eines (über-)regionalen Anbieters nutzen. Und Parkraumbetreiber können einfach über ein Ticketsystem (z.B. von Scheidt & Bachmann) abrechnen. Hierbei erfolgt die Bezahlung über das Parkticket am Automaten. Alternativ ist auch hier das Nutzen eines Full-Service-Angebotes eines (über-)regionalen Anbieters möglich.

Erschienen in Ausgabe: 04/2018

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