Kundenwünsche sind bei Rollladenlösungen vielfältig. Mal geht es um Lösungen für den Neubau, mal um die Umwandlung eines handbetriebenen Gurtwicklers zu einer elektronischen Variante. Nicht selten muss in öffentlichen Gebäuden oder Mietobjekten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nachgerüstet werden. Denn speziell bei elektronisch betriebenen Rollläden spielt das Sicherheitsthema „zweiter Rettungsweg“ eine wichtige Rolle.

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Der Grund ist schnell erklärt: Wenn bei einem Brand der übliche Zugang zu Gebäuden nicht passierbar ist, bleibt meist nur der zweite Rettungsweg aus dem Fenster, über die Terrasse oder den Balkon. Gefährlich wird es, wenn dieser Weg von elektrisch betriebenen Rollläden versperrt wird und diese sich wegen eines brandbedingten Stromausfalls nicht mehr oder nur sehr schwer – zum Beispiel mittels Nothandkurbel – hochziehen lassen. Hierbei können lebenswichtige Minuten verloren gehen.

Um seine Kunden auch für den Ernstfall zu wappnen, greift Carsten Mingo gerne auf die E-Uhr Smart Safe zurück. Sie wird wie eine normale Rollladensteuerung in eine tiefe Unterputzdose montiert und an das 230-Volt-Stromnetz angeschlossen. Dabei ist sie Schalter, Zeitschaltuhr und Automatik-Schnittstelle in einem.

Integrierter Akku für den Ernstfall

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Ein integrierter Akku ermöglicht bei Stromausfall, dass die angeschlossenen Rollläden bis zu 20 Mal geöffnet und geschlossen werden können. Carsten Mingo sieht in der Wir-Lösung gleich zwei Vorteile: „Zum einen ist der Einbau im Prinzip genauso einfach wie bei einer herkömmlichen Zeitschaltuhr. Zum anderen ist der Akku in der Uhr integriert. Man muss ihn also nicht daneben an die Wand setzen und hat somit keine optischen Einbußen.“ Zudem ergänzt er, dass sich die E-Uhr speziell bei Neubauten als vorteilhaft erweist: „Hier ist in den Rollladenkästen meist kein Platz. Daher ist es super, wenn alles in der Zeitschaltuhr integriert ist.“ „Auch Kunden, die vom manuellen Betrieb auf elektronisch umsatteln oder die generell bei Stromausfällen ihre Rollläden bedienen wollen, verbaue ich gerne die E-Uhr. So müssen sie nicht ein unschönes Gurtband installieren lassen und behalten zu jeder Zeit ihren Komfort.“ Damit sei die Wir-Lösung, so betont es Carsten Mingo, wirklich für jeden, also vom 25-jährigen Häuslebauer hin zum 80-jährigen Mieter, eine schöne und nützliche Alternative. Bisher hieß es daher auch immer, wenn er nach ein paar Monaten seine Kunden anrief, um zu fragen, wie es läuft: „Es läuft!“

Sensoren für die Erfassung von Gefahrensituationen

In die E-Uhr Smart Safe ist ein akustischer Sensor integriert. Meldet ein im selben Raum angebrachter Rauchwarnmelder eine Gefahr, so wird dieses akustisch registriert und eine Aktion ausgeführt: Wahlweise wird ein Rollladen oder die Sonnenschutzanlage nach oben oder unten gefahren. Zudem kommunizieren mehrere E-Uhr-Smart-Safe- oder auch Wir-Funksteuerungen über Funk miteinander. Wird in einem Raum ein Alarm ausgelöst, reagieren alle Steuerungen. Da hierfür weder zusätzliche Geräte noch Kabel erforderlich sind, ist die Installation kostengünstig und kundenfreundlich.

Mit einem Frontblendenmaß von 50 x 50 mm lässt sich die E-Uhr Smart Safe in alle gängigen Standard-Schalterprogramme integrieren. Hinten am Installationsgehäuse befindet sich der Lithium-Polymer-Akku samt dazugehöriger Ladeelektronik. Sollte der Akku nach Jahren nicht mehr über ausreichende Kapazität verfügen, so wird dieses durch ein optisches Signal angezeigt. Er lässt sich dann mit wenigen Handgriffen wechseln. Die E-Uhr Smart Safe verfügt über eine programmierbare Zeitschaltuhr, die über Funk auch mit einem an der Fensterscheibe angebrachten Funk-Sonnen- und Dämmerungssensor oder einen Handsender gesteuert werden kann. Ebenfalls kann über Funk die Einbindung in Wir-Connect, eine mediolabasierte Applikation für mobile Geräte, erfolgen, sodass auch Smart-Home-Verknüpfungen kein Problem mehr sind.