Profilsystem als Flächenheizung

Das neu entwickelte Klima-Profilsystem von der Innovationsgemeinschaft Raumklimadecke (IGR) ist für Fußboden, Wand, Decke, Dachschrägen und als Sockelleisten-Heizung gleichermaßen geeignet. Es kann nicht nur in Neubauten eingesetzt werden, sondern eignet sich auch für die Modernisierung.

02. Oktober 2014

„Erstens: zuschneiden und Montage der Profile. Zweitens: einfaches Eindrücken der Rohrleitungen und hydraulische Einbindung in das Heizsystem. Drittens: beplanken, spachteln und endbehandeln, zum Beispiel Farbanstrich, Putz“, erläutert der Erfinder Armin Bühler.

Die einfach gehaltene Konstruktion nach dem Prinzip „keep-it-small-and-simple“ ermöglicht den schnellen Einbau durch jeden Heizungsinstallateur. Das Klima-Profilsystem kann problemlos an jeden Grundriss angepasst werden. Der Einbau erfolgt in Trockenbauweise, damit wird keinerlei Feuchtigkeit in die Wohnräume eingebracht. Die Aufbauhöhe beträgt je nach Anwendungsart nur drei bis vier Zentimeter.

Die Reaktionszeit des Profilsystems ist im Unterschied zur konventionellen Fußbodenheizung sehr schnell, fünf Minuten reichen. Die benötigten Vorlauftemperaturen sind sehr niedrig, das spart viel Energie. Als Heizquellen zur Wärmeerzeugung können alle marktgängigen Systeme eingesetzt werden. Besonders gefragt ist die Kombination mit regenerativer Energietechnik.

Wärmepumpen in Kombination mit heizungsunterstützenden Solaranlagen können mit dem Flächenheizungssystem der IGR sehr hohe Wirkungsgrade erzielen. In der Regel kann sogar auf einen Vollwärmeschutz verzichtet werden, was zu einer weiteren Kostenersparnis führt.

Ein besonderer Vorteil des Klima-Profilsystems ist laut der IGR die universelle Anwendbarkeit. Die Profile können als Fußbodenheizung genauso eingesetzt werden wie als Wand- und Deckenheizung oder als Sockelleistenheizung, je nach persönlichen Vorlieben oder Raumsituation.