Aufgrund der heterogenen Beleuchtungsaufgaben waren die Anforderungen an die Lichtplanung hoch: Die unterschiedlichen Bereiche des neuen Verwaltungsareals – eine historische Villa, zwei Neubauten, ein Veranstaltungspavillon und ein großes Außenareal – sollten durch harmonisch aufeinander abgestimmte Leuchten zu einer ästhetischen Einheit verbunden werden.

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Trilux überzeugte mit einem ganzheitlichen Beleuchtungskonzept und kombinierte sein breit gefächertes Leuchtenportfolio mit einer Reihe maßgeschneiderter Sonderlösungen. „Durch unsere hohe Flexibilität und Fertigungstiefe konnten wir viele Sonderwünsche durch Modifikationen des Standardportfolios realisieren“, erklärt Sabine Madaus, Projektmanagerin bei Trilux. Insgesamt wurden 802 Leuchten aus 18 verschiedenen Leuchtenfamilien eingesetzt.

Barockgarten mit Sonderwünschen

Der nach historischem Vorbild angelegte Innenhof mit gepflasterten Wegen, Grünflächen und Beeten erinnert auf den ersten Blick an einen Barockgarten. Hier sorgen dekorative Constela-LED-Stelen und die vom Design dazu passenden 8.841 Pollerleuchten für stimmungsvoll ausgeleuchtete Wege. Im Bereich der Parkplätze bieten vier Constela-LED-Stelen maximale Sicherheit: Sie sind mit einer integrierten Kamera ausgestattet, die Daten über das Ethernet an einen Sicherheitsdienst zur Geländeüberwachung sendet. Eine Besonderheit, die so nicht im Standardportfolio zu finden ist: Einige der 8.841 Pollerleuchten wurden mit einer Schuko-Buchse ausgestattet, damit bei Veranstaltungen im Innenhof ein Stromanschluss verfügbar ist.

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Und auch bei der Fassadenbeleuchtung setzt die Volksbank Wolfenbüttel auf einen Mix aus Standardlösungen und Sonderanfertigungen. Während sich die imposante Welger-Villa mit ihren Treppen, Gauben und Erkern durch die Skeo Q mit einseitigem Lichtaustritt attraktiv inszenieren lässt, suchte man für die Neubauten nach einer ähnlichen, aber etwas aufmerksamkeitsstärkeren Lösung. So wurde die Skeo-Q-Familie speziell für das Projekt um eine große Bauform mit direktem und indirektem Lichtaustritt erweitert. Eine Neuentwicklung, von der in Zukunft auch andere Bauprojekte profitieren werden.

Spannende Kontraste zwischen Tradition und Moderne

In der denkmalgeschützten Welger-Villa setzt die Volksbank Wolfenbüttel mit einer modernen Inneneinrichtung einen bewussten Kontrast zu den historischen Räumlichkeiten. Entsprechend wurde auch die Beleuchtung gewählt. Der zentrale Besprechungsraum beeindruckt mit Parkettfußboden, getäfelten Wänden und einer Stuck-Rosette an der Decke. Hier sorgen zwei abgependelte Parelia LED mit ihrer eleganten Formensprache und der attraktiven seitlichen Lichtlinie für perfektes Licht und eine angenehme Stimmung am Konferenztisch.

Ein beleuchtungstechnisches i-Tüpfelchen sind die Polaron-IQ-Wandleuchten. Sie greifen die Form der Stuck-Rosette auf und schaffen so die perfekte Verbindung von Alt und Neu. Ganz reduziert und schlicht – dafür umso moderner – geht es auf den Schreibtischen in den Vorstandsbüros zu: Hier spendet die Bicult-LED-Schreibtischleuchte mit ihrem getrennt regelbaren direkten und indirekten Lichtaustritt normgerechtes, angenehmes Licht. Und zwar, ohne dass eine zusätzliche Deckenbeleuchtung erforderlich wäre.

Sonderlösungen für das Standardportfolio

Auch in den Neubauten schöpft die Volksbank Wolfenbüttel das breit gefächerte Trilux-Leuchtenportfolio aus – angefangen bei Anbau-, Einbau- und Hängeleuchten über Downlights bis hin zu Lichtkanälen und Strahlern.

In den Konferenzräumen jedoch stieß das bestehende Portfolio aufgrund baulicher Besonderheiten an seine Grenzen: Durch die Dicke der Schallschutzdecken entstanden bei der Beleuchtung mit normalen Einlegeleuchten unerwünschte Verschattungen. Deshalb entwickelte Trilux kurzerhand eine maßgeschneiderte Spezialvariante der C-CDP-Einlegeleuchte, die plan mit den Ecophon-Schallschutzdecken abschließt – und nahm die Sonderanfertigung für weitere Projekte ins Standardportfolio auf.

Über ihre sehtechnischen Aufgaben hinaus werden die Leuchten in Wolfenbüttel auch bewusst eingesetzt, um Funktionszonen optisch abzugrenzen. So wechselt die Flurbeleuchtung über den sogenannten Denkinseln und Besprechungszonen von Inperla-Downlights auf die deutlich präsenteren Inplana-Anbauleuchten. Das strukturiert und akzentuiert den Raum und verbessert so die gesamte Raumwirkung.