Schlüssel der Zukunft

Technik

Idencom. Mit dem modularen Biokey Inside bietet das Unternehmen Fachbetrieben die Möglichkeit, eigene Produktreihen mit integrierten biometrischen Zutrittssystemen anzubieten.

19. Februar 2010

Biokey Inside arbeitet mit der dazugehörigen Software und dem neuen OEM-Modul 4000, das hohe Standards in Technologie und Sicherheit setzt. Das Gehäuse variiert in Farbe, Ausschnitt und Material; Ganz nach Bedarf der Hersteller, die dabei ihr spezifisches Design berücksichtigen und das firmeneigene Logo platzieren können. Wie bei einem Baukastensystem stellen sie so ihr individuelles Biokey Inside Produkt zusammen, maßgeschneidert für ihre Bedürfnisse. Darüber hinaus überzeugt die All-in-one-Lösung.

Der Zeilensensor mit Edelstahlführung, das biometrische Erkennungsmodul (OEM-Modul 4000) und die Steuerungseinheit sind in einem Produkt integriert und werden wasserdicht vergossen. Das qualifiziert die Produktreihe für den Außeneinsatz an Türen, Schalterprogrammen oder Sprechanlagen, die starker Witterung ausgesetzt sind.

Dank des vorgefertigten Gehäuses mit den passenden Ausschnitten entfallen zusätzliche Werkzeugkosten für die Hersteller. Der Montageaufwand selbst ist minimal, da Biokey Inside kompatibel mit allen gängigen E-Öffnern und Motorschlossmodellen ist. Darüber hinaus ist das Zutrittskontrollsystem mit einem vorkonfektionierten Kabel anschließbar.

Die Bedienung von Biokey Inside ist einfach, unkompliziert und sicher: Der im Modul enthaltene Zeilensensor (thermisch oder kapazitiv) kann beispielsweise in eine Tür oder einen Briefkasten integriert werden. Wer eine Zutritts- oder Öffnungsberechtigung erhalten soll, lässt seine biometrischen Erkennungsmerkmale (Minutien) speichern.

Für die generelle Nutzung ziehen die Anwender einfach ihren Finger über den Sensor. Dabei besticht die benutzerfreundliche Fingerführung mit passender Neigung, die ein zielführendes Fingerdurchziehen ermöglicht. Durch dieses Verfahren bleibt kein Fingerabdruck zurück, der für eine Nachbildung missbraucht werden könnte. Weder unterschiedliche Hauttypen noch kleinere Verletzungen an den Fingern beeinträchtigen die Erfassung. Stimmen die gescannten, biometrischen Merkmale mit den gespeicherten Daten überein, öffnen sich Türen und Schlösser problemlos.

Vor Manipulationsversuchen, zum Beispiel mit Magneten, ist Biokey Inside gefeit, da es nach strengen Zertifizierungsrichtlinien für Manipulations- und Erkennungssicherheit entwickelt wurde. Natürlich haben Hersteller unterschiedlichste Kundenstrukturen und Produktanforderungen. Deswegen überzeugt das Produkt mit seinem multifunktionellen Baukastensystem. Dabei lassen sich natürlich nicht nur verschiedene Designs auswählen.

Hersteller können bei Biokey Inside auch entscheiden, ob sie Stand-alone-Anwendungen und/oder netzwerkbasierte Lösungen in ihre Produkte integrieren wollen. Bei der Stand-alone-Variante wird die komplette Programmierung des Zutrittssystems einfach mit dem sogenannten Masterfinger über die Außeneinheit vorgenommen, ohne zusätzlichen PC oder Code. Das ist vor allem komfortabel, denn so lassen sich alle Programmierungen direkt vor Ort vornehmen, ohne dass man sie umständlich an einer separaten Inneneinheit eingeben muss.

Bis zu 150 verschiedene Zutrittsberechtigungen lassen sich pro Einheit vergeben. Das macht Biokey Inside zu einer passenden Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen oder den privaten Gebrauch. Die Netzwerk-basierten Anwendungen eignen sich besonders für größere Unternehmen. Bis zu 250 Zutrittsberechtigungen können dabei zentral per PC verwaltet werden.

Das schafft Transparenz, schützt vor Missbrauch und vor unnötigen Kosten durch Schlüsselverluste. Darüber hinaus bietet das neue Biokey OEM-Modul 4000 auch eine große Auswahl an unterschiedlichen Schnittstellen wie RS485, Wiegand, Lan und viele andere, je nach Bedarf des jeweiligen Herstellers und Produkts.

Diese Flexibilität macht Biokey Inside so attraktiv und zeichnet die Idencom-Technologie aus, die am Standort Berlin kontinuierlich weiterentwickelt wird. Der Erfolg des Unternehmens liegt in seiner fortdauernden Forschung. Diplom-Informatiker Qui-Ping Zeng hat beim Fraunhofer-Institut die Fingerabdruckerkennung in Deutschland maßgeblich mitentwickelt, bevor er Geschäftsführer der Idencom AG Schweiz und der Idencom Germany GmbH wurde. Von diesem großen wissenschaftlichen Know-how profitiert das Unternehmen, dessen Biokey-Inside-Erkennungssoftware beim Fingerprint Verification Competition unter 67 Teilnehmern als Nummer 1 in Westeuropa ausgezeichnet wurde.

Mit der Produktlinie Biokey Gate New Line bietet Idencom ab 2010 Fachbetrieben aus den Bereichen Elektrotechnik, Metall- und Türenbau, Schließtechnik, Schließfächern, Briefkästen, Sprechanlagen und Schalterprogrammen ein innovatives Produktspektrum an hochwertigen Fingerprintsystemen an. Der Zeilensensor mit Edelstahlführung, das biometrische Erkennungsmodul und die Steuerungseinheit sind in einem Produkt integriert und werden wasserdicht vergossen. Biokey Gate New Line ist sowohl im Aufputz- als auch im Unterputzgehäuse erhältlich.

Der im Modul enthaltene thermische Zeilensensor kann beispielsweise in eine Tür oder einen Briefkasten integriert werden. Wer eine Zutritts- oder Öffnungsberechtigung erhalten soll, lässt seine biometrischen Erkennungsmerkmale (Minutien) speichern. Für die generelle Nutzung ziehen die Anwender ihren Finger über den Sensor. Das Produktspektrum von Biokey Gate New Line bietet sowohl Stand- alone-Systeme wie auch netzwerkbasierte Lösungen.

Bei der Stand-alone-Variante wird die komplette Programmierung des Zutrittssystems einfach mit dem sogenannten Masterfinger über die Außeneinheit vorgenommen, ohne zusätzlichen PC oder Code. Das ist vor allem komfortabel, denn so lassen sich alle Programmierungen direkt vor Ort vornehmen, ohne dass man sie umständlich an einer separaten Inneneinheit eingeben muss.

Auch bei dieser Version lassen sich bis zu 150 verschiedene Zutrittsberechtigungen vergeben. Daher ist auch Biokey Gate New Line für kleine und mittelständische Unternehmen oder den privaten Gebrauch geeignet. Die netzwerkbasierten Anwendungen eignen sich besonders für größere Unternehmen.

Bis zu 250 Zutrittsberechtigungen können dabei zentral per PC verwaltet werden. Das schafft Transparenz, schützt vor Missbrauch und darüber hinaus auch vor unnötigen Kosten durch Schlüsselverluste.

HISTORIE

Idencom im 11. Jahr

Im Jahre 1999 wurde in Zürich die Idencom AG Schweiz gegründet. Die Unternehmensphilosophie war und ist die Entwicklung von Produkten im Bereich der biometrischen Identifikation, mit einem besonderen Fokus auf Fingerabdruckerkennung.

Drei Jahre später kam die Idencom Germany GmbH als deutsche Tochtergesellschaft hinzu. Man bildete ein leistungsfähiges Entwicklungsteam mit Hinblick auf die Weiterentwicklung der Produktlinie und den technischen Service. Neben der Biokey-Produktlinie bietet das Unternehmen kundenspezifische Lösungen an und unterstützt die Kunden dabei von der ersten Planungsphase bis zur anwendungsspezifischen Integration des Produktes.

Erschienen in Ausgabe: 01/2010