Für die Umsetzung der gewünschten Nachrüstung an der Eingangstür hat der Breisgauer Hausbesitzer als Handwerkspartner einen Installationsbetrieb aus Umkirch gewählt.

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Hagios Electronic Anlagen ist Siedle-Studiopartner; die Mitarbeiter kennen sich mit dieser Bus-Technik und ihren digitalen Erweiterungsmöglichkeiten bestens aus. Miroslaw Koziol arbeitet bei Hagios als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und hat das Modernisierungsprojekt betreut. „Es gibt viele Bestandsanlagen mit In-Home-Technik von Siedle. In diesen Fällen kann das Smart-Gateway für die digitale Erweiterung nachgerüstet werden. Es ermöglicht mobile Türkommunikation auf dem Smartphone, aber auch die Einbindung eines KNX-Panels Smart Control von Jung“, meint der Experte.

Fit für die digitale Welt

Das Smart-Gateway ist funktional schlank: Mit fünf Inklusiv-Lizenzen und maximal zehn IP-Teilnehmern ist es für Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser geeignet.

„Das Smart-Gateway ist ein attraktives Angebot für Eigenheimbesitzer, die ihre Türkommunikation fit für die digitale Welt machen wollen“, erklärt Miroslaw Koziol. Das Smart-Gateway im 6-Raster-Gehäuse lässt sich schnell im Schaltschrank montieren. Die Inbetriebnahme erfolgt über eine browserbasierte Administrationsoberfläche im Local Area Network (LAN) per direkter Verbindung zwischen Gateway und PC.

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Nach der erfolgreichen Installation lädt Miroslaw Koziol die Siedle App auf das Smartphone seines Kunden und legt auf der Admin-Oberfläche des Smart-Gateway einen neuen Teilnehmer zur App-Nutzung an.

Diesen verbindet er mit der Türstation. In der Folge wird ein QR-Code angezeigt, den Koziol mit der Siedle App einscannt. Die Inbetriebnahme startet automatisch, in wenigen Sekunden ist die App mit der Türstation verbunden.

Nichts dem Zufall überlassen

Vor der Video-Türstation prüft der Elektroniker die einwandfreie Funktionalität. „Die Siedle App hat eine klare Benutzeroberfläche. Und ich finde es clever, wie ein versehentliches Türöffnen verhindert wird. Um die Türöffner-Funktion zu aktivieren, muss der Nutzer zuerst den virtuellen Schlüssel auf dem Display ins Schloss wischen.“

g+h Fazit

Als digitale Schnittstelle verbindet das Smart-Gateway den In-Home-Bus mit der IP-Welt. Auf diese Weise kann der Türruf auch bei Bestandsanlagen auf das Smartphone geleitet werden – bei Videofunktion mit Live-Bild.

Auf dem Mobilgerät läuft dann die App, die für iOS und Android erhältlich ist. Sie bringt den Türruf per WLAN oder Mobilfunk auf das Smartphone und bei iOS auch auf das iPad und die Apple Watch. Die App bietet alle wichtigen Funktionen der Türkommunikation. Live-Videobild und Sprachübertragung informieren jederzeit, wer vor der Tür steht. Das Öffnen ist nach einer Sicherheitsabfrage möglich. So wird ein versehentliches Öffnen der Haustür ausgeschlossen.

Auch das klappt bei der abschließenden Prüfung bestens: „Der Kunde freut sich schon darauf, den Türruf jetzt auch auf dem Handy zu empfangen. Als Selbstständiger ist er viel unterwegs. Er möchte gerne jederzeit sehen, wer an seiner Haustür klingelt. Wenn es ein Paketbote ist, kann er ihn zum Nachbarn lotsen. Und falls der Nachbar später selbst klingelt, kann mein Kunde ihn einlassen. Praktischer geht es nicht.“