Schöne neue Welt

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Internet der Dinge oder auch M2M Machine to Machine – nennt sich die direkte Kommunikation von Geräten über das Internet. In der IT wird sie als DER Zukunftstrend betrachtet. Viele Lösungen aus diesem Bereich gehören schon heute selbstverständlich zu unserem Alltag.

26. November 2013

Geräte, die ihre Informationen selbsttätig austauschen und damit unser Handeln beeinflussen – das klingt für viele eher beunruhigend; birgt es doch die Möglichkeit zur Manipulation. Wer Angst davor hat, dass sein Kaffeeautomat selbstständig Nachschub bestellt oder sein Heimtrainer ausposaunt, wie hoch am Abend Puls und Blutdruck waren, der sollte sich klar machen, dass wir längst mit „Machine to Machine“ leben.

Viele Apps beispielsweise machen genau das: Sie orten unseren Aufenthaltsort, zeichnen unsere Laufstrecken auf oder verwalten unsere Medikamenteneinnahmen. Auch das Navi betreibt im Prinzip M2M, wenn es aufgrund der aktuellen Verkehrslage die optimale Route berechnet und damit unmittelbar unser Handeln beeinflusst.

Wer Phantasie hat, kann sich ausmalen, was hier mit krimineller Energie alles möglich wäre. Menschen wären völlig gläsern. Man weiß nicht nur, wer wann wie viel und welchen Kaffee trinkt man kennt sogar Krankheiten oder ganz persönliche Daten. Vielleicht würden manche Krankenversicherer oder Firmen diese Daten liebend gerne kaufen, um Risikokandidaten zu entfernen, bevor sie teuer werden? Leistungsfähige Sicherheitssysteme sind hier unverzichtbar, damit nie jemand auf alle gespeicherten Daten zu einer Person Zugriff hat. Ist dies gewährleistet, dann ist das Internet der Dinge eine nützliche Lösung. g+h hat den boomenden Markt einmal unter die Lupe genommen.

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Erschienen in Ausgabe: 08/2013