Neben der Messe Frankfurt als Veranstalterin und den engen Kooperationspartnern, dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), sind im Beirat außerdem eine Reihe weiterer Multiplikatoren präsent. Ihre jeweiligen Mitglieder vertreten dort den Bundesverband des Elektro-Großhandels, den Handelsverband Technik (BVT), den Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz, den Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung, den Verband beratender Ingenieure, den Bund Deutscher Architekten BDA sowie die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.

„Die besondere Qualität einer vitalen Kooperation zeigt sich oft erst in einer Krise. Dann nämlich, wenn die Dinge weder planmäßig noch ideal laufen. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie schätzt es sehr, dass die Messe Frankfurt den Rat der Partner gerade in Bezug auf wesentliche Entscheidungen berücksichtigt.“ Damit formuliert ZVEI-Präsident Michael Ziesemer die Meinung des gesamten Light + Building-Beirats.

Neuenheitenpräsentation und Informationsaustausch

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„Die Branche ist auf Messeneuheiten und den intensiven Austausch auf dieser Plattform angewiesen“, unterstreicht Lothar Hellmann, Präsident des ZVEH. „Klar war: Der Alternativtermin muss daher noch im gleichen Jahr stattfinden. Wir haben es sehr begrüßt, dass nach intensivem Austausch mit der Branche eine gemeinsame Entscheidung getroffen werden konnte. Das Gelände ist nahezu permanent gebucht, und eine Großveranstaltung zu verschieben ist kein Kinderspiel“, so Hellmann weiter. Am 24. Februar hatte sich die Messe Frankfurt gemeinsam mit den Light + Building-Kooperationspartnern ZVEI und ZVEH zu einer Verschiebung der Weltleitmesse auf den 27. September bis 2. Oktober 2020 entschieden. Grund war die unerwartet starke Ausbreitung des Coronavirus in Europa. Zur Light + Building treffen sich Elektroindustrie, Elektrohandwerk, Planer, Handel, Architekten und Designer in Frankfurt am Main. Dort sprechen sie die gleiche Sprache – Innovation. Auf der Light + Building ist gewerkeübergreifendes Arbeiten keine Vision, sondern gelebte Praxis. Und das seit zwanzig Jahren. Das gemeinsame Thema: Licht und Gebäudetechnik für eine effiziente und ressourcenschonende Zukunft.

Die Verschiebung des Messetermins auf den Herbst hat auch zu einer Änderung des Redaktionsplans unseres Fachmagazins g+h Gebäudetechnik und Handwerk geführt. Im Jubiläumsjahr der Light + Building haben wir uns dazu entschlossen, kontinuierlich bis zum Herbst über alle Branchenaktivitäten rund um die Messe zu berichten. Außerdem stellen wir erste Neuheiten vor, deren Markteinführung zum Messetermin vorgesehen war. Angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage vor dem Corona-Hintergrund kann es sich kein Unternehmen leisten, seine Neuheiten zurückzuhalten.

Es wird ohnehin nicht leicht werden, denn viele sagen eine weltweite Rezession voraus. Gerade in Krisenzeiten aber haben Elektroindustrie und Elektrohandwerk ihre Stärken gezeigt. Weitgehend in Familienhand, grundsolide finanziert, haben sie bereits der Bankenpleite 2008/09 erfolgreich getrotzt. Und die gute Baukonjunktur wird sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen.

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