Schutz im eigenen Gebäude

Technik

Hekatron - Bei der Absicherung der neuen Imtech-Hauptniederlassung für die Region Mitte setzt man auf die Brandmeldeanlage Integral IP des Brandschutzspezialisten sowie eine voll automatische Sprinkleranlage, geplant und montiert durch die Imtech Brandschutz GmbH.

12. September 2012

Imtech gehört zu den führenden Anbietern für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland. Zum Leistungsportfolio des Unternehmens gehören unter anderem die Entwicklung innovativer Brandschutzlösungen sowie die Errichtung von brandschutztechnischen Anlagen. Im März 2012 bezog der Energie- und Gebäudetechnikspezialist seine neue Hauptniederlassung für die Region Mitte im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen gelegen. Hier im neuen Imtech-Haus wurden die Geschäftsbereiche Mechanik, Elektro, Gebäudemanagement und elektrische Energie zentral gebündelt.

In den eigenen vier Wänden hat Imtech als Spezialist für Energie- und Gebäudetechnik die Ausführung von zahlreichen in sein Tätigkeitsfeld fallenden Gewerken selbst übernommen. Ein Beispiel dafür bietet die Errichtung der Brandmeldeanlage in der Frankfurter Niederlassung: Bei der Absicherung des Gebäudes mit Brandschutztechnik entschied sich Imtech für eine Integral IP und damit für die neueste Brandmeldeanlagengeneration von Hekatron.

„Wir sind zertifizierter Errichter für Brandmeldeanlagen verschiedener Fabrikate, darunter auch die des Herstellers Hekatron“, betont Martin Rödiger, Leiter Sicherheitstechnik bei Imtech. „Durch die intensive Unterstützung von Hekatron vor und während der Entscheidungsphase entstand ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für die zu errichtende Anlage“, so Rödiger weiter.

Ausschlaggebend seien Erfahrungen hinsichtlich einer unkomplizierten Inbetriebnahme, der Bedienkomfort und die problemlose Wartbarkeit gewesen. „Diese Faktoren führten zu der Entscheidung, die brandschutztechnische Absicherung unserer neuen Hauptniederlassung mit der Integral IP von Hekatron zu realisieren“, resümiert Rödiger. Innerhalb von knapp drei Monaten – von Januar bis März 2012 – installierten die Imtech-Mitarbeiter die Brandmeldeanlage. Die Inbetriebnahme erfolgte kurz vor der Eröffnung des Gebäudes.

Das gesamte Gebäude vom zweiten Untergeschoss bis zum Dachgeschoss wird flächendeckend mit insgesamt 253 Mehrfachsensormeldern des Typs MTD 533x in den drei Kernbereichen und Technikzentralen sowie vier Sprinklerstationen, sieben Strömungsmeldern und 3.550 Sprinklerköpfen in den Nutzungseinheiten überwacht.

Hinzu kommen 47 Handfeuermelder sowie 14 Funkhandfeuermelder an den Treppen und Notausgängen. In einigen Bereichen erfolgte zusätzlich die Installation von drahtlosen Funkmeldern, um die Verkabelungswege in dem von modernen Glasfassaden geprägten Gebäude möglichst gering zu halten. Auch ein Ansaugrauchmelder ASD 535-2 kam zum Einsatz. Er überwacht den Energie-Übergaberaum des Gebäudes. Die Ansaugrohre dieses Melders durchziehen das Innere des nur dem Energieversorger zugänglichen Raumes. Die Sensorik und Auswerteeinheiten befinden sich außerhalb dieses Raumes und sind für Wartungszwecke leicht zugänglich.

In einem Brandfall wird der Hauptmelder im Gebäudekomplex angesteuert und die Feuerwehr Frankfurt alarmiert. Zudem übernimmt die Brandmeldeanlage in diesem Fall die Brandfallsteuerungen für Aufzüge, Rauch- und Wärmeabzugsanlage, Schranke, Rolltor, Allgemeinlüftung, BOS-Funk, Garagenabluft und Rauchschutz-Druck-Anlage. „Vor allem die etagenweise Ansteuerung der Lüftungsklappen stellt eine besondere Lösung dar, die wir in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Sachverständigen für die Abnahmen und dem Ingenieurbüro für Brandschutz realisieren konnten“, berichtet Rödiger.

Der Feuerwehr bietet der mit Feuerwehrbedienfeld, Feuerwehranzeigetableau, Lageplantableau, Laufkartendepot mit LED-Anzeige und zwei Schlüsseltresoren ausgestattete Feuerwehrangriffspunkt im Alarmfall optimalen Zugang und alle Möglichkeiten, sich rasch und zielsicher im Gebäude zu orientieren. Imtech verfolgt mit der Installation der Integral IP von Hekatron im eigenen Haus neben dem brandschutztechnischen Rundumschutz für das Gebäude noch ein weiteres Ziel.

Die neue Anlage soll auch zu Schulungszwecken eingesetzt werden. Auf diesem Wege erhalten die Techniker des Unternehmens die Möglichkeit, sich umfassend in die Brandschutztechnik einzuarbeiten.

Brandschutz für die Hauptniederlassung + 1 Hekatron-Brandmelderzentrale Integral IP

+ 253 punktförmige Mehrfachsensormelder MTD 533x

+ Feuerwehrangriffspunkt mit Feuerwehrbedienfeld, Feuerwehranzeigetableau, Lageplantableau, Laufkartendepot mit LED-Anzeige, zwei Schlüsseltresore

+ 47 Handfeuermelder

+ 14 Funkhandfeuermelder

+ 1 Ansaugrauchmelder ASD 535-2

+ 2 TAV-Stationen mit 750 Sprinklern

+ 2 NAV-Stationen mit 2.800 Sprinklern

Erschienen in Ausgabe: 01/2012