Abus

Sicherheit für zwei Räder und mehr ...

Das Zweirad-Center Prumbaum in Köln, von 1927 bis heute in Familienhand und darüber hinaus eines der bedeutendsten Kompetenzzentren der Region sowie seit vielen Jahren Abus-Händler. Im März 2018 entwendeten Diebe bei einem Einbruch 50 hochwertige E-Bikes und verursachten einen Schaden von 200.000 Euro.

11. März 2019
Sicherheit für zwei Räder und mehr ...
(© Abus)

Seither vertraut Geschäftsführer Jörg Prumbaum auf den bewährten Dreifachschutz des Sicherheitsexperten Abus: Videoüberwachung, Alarmanlage und elektronische Zutrittskontrolle aus einer Hand sorgen dafür, dass das gute Gefühl der Sicherheit zu Jörg Prumbaum und seinen Mitarbeitern zurückgekehrt ist.

Das Ladengeschäft des Zweirad-Centers Prumbaum fällt sofort ins Auge: In der Mitte des dreigliedrigen Gebäudekomplexes ist in großen blauen Lettern „Prumbaum“ zu lesen.

Und wie man es bereits von außen beim Blick durch die Schaufenster vermutet, gibt es hier alles, was Zweirad-Herzen höherschlagen lässt: von atmungsaktiver Sportbekleidung über eine breite Auswahl an Zubehör bis hin zu hochwertigen E-Bikes und Lastenrädern. Selbstverständlich darf auch eine direkt angegliederte Werkstatt nicht fehlen, die sich jedem Leiden des „Drahtesels“ liebevoll annimmt. Geschäftsführer Jörg Prumbaum, der als Diplom-Ingenieur zunächst als Unternehmensberater sein Geld verdiente, wohnt direkt über dem Ladengeschäft und hat das Unternehmen im Jahr 2000 von seinem Vater übernommen.

Die Ladenfläche versechsfacht

Unter seiner Führung hat sich sowohl die Ladenfläche als auch die Mitarbeiterzahl von damals bis heute versechsfacht: Das Geschäft verfügt aktuell über rund 750 m² Ausstellungsfläche und beschäftigt 35 Mitarbeiter. Außerdem wurde 2016 ein wenige Kilometer entferntes Außenlager mit 1.200 m2 Grundfläche angemietet. Bereits 2017 erfolgte mit einem Abus-Außendienstmitarbeiter die Grundprojektierung zur Absicherung beider Standorte des Unternehmens. In die weitere Planung wurden die Sicherheitstechnikexperten der Firma HV-Braun aus Bonn hinzugezogen. Dann der Schock: Im März 2018 kam es im Außenlager des Zweirad-Center zu einem folgenschweren Einbruch: Dreiste Diebe durchbrachen mit einem Gabelstapler und brachialer Gewalt die Wand der Lagerhalle und stahlen 50 Elektrofahrräder, beschädigten weitere und richteten einen Schaden von 200.000 Euro an.

Die Täter flüchteten mit der Beute und konnten bis heute leider nicht identifiziert, geschweige denn gefasst werden. Besonders schmerzhaft und ärgerlich: Die professionelle Absicherung befand sich in den letzten Zügen der Planung, es war allerdings noch keine Komponente installiert worden.

Den baulichen Herausforderungen optimal gewachsen

Nach dem Einbruch wünschte Jörg Prumbaum eine möglichst schnelle und sichere Lösung, um sich und sein Eigentum vor Kriminellen zu schützen. Dabei war die Absicherung des Außenlagers, das sich in einem nachts weitgehend verwaisten Gewerbegebiet befindet, eine besonders herausfordernde Aufgabe. Bei dem Lager handelt es sich um eine große unter Denkmalschutz stehende Metallbauhalle.

Baubedingt ist sie sehr unübersichtlich, zerklüftet und bietet daher kaum klar definierte Fläche. Von Christian Braun, Geschäftsführer von HV Braun, war folglich Tüftelarbeit gefragt – mit großem Erfolg: Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wurden mehrere Abus-IP-Kameras verbaut. Aufgrund der immensen Flächengröße wurde hier aus strategischen Gründen vor allem auf eine Fallen- statt Flächenüberwachung gesetzt. Optimale Unterstützung erhalten diese elektronischen Augen von dem Zutrittskontrollsystem W-App-Loxx und einer Secvest-Touch-Alarmanlage.

Die Ladenfläche fest im Blick

Auch für das Ladengeschäft, wo so manches Fahrrad preislich einem Kleinwagen in nichts nachsteht, war eine umfassende Absicherung unumgänglich: „In meinem Ladengeschäft kaufen sogar Fußball-Bundesliga-Profis ihre Edel-E-Bikes und stellen sie dann neben den Sportwagen in die Garage“, weiß Prumbaum. Solche Fahrräder können bis zu 10.000 Euro kosten. „Gerade, wenn die Saison im Frühjahr beginnt und viele meiner Kunden für Testfahrten vorbeikommen, fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Um unbemerkte Vorfälle in und um mein Ladengeschäft aufzuklären, hilft mir das Sicherheitskonzept von HV Braun“, erklärt der Geschäftsführer. Wie im Außenlager sind auch im Laden eine Abus-Secvest-Touch-Alarmanlage mit verschiedenen Komponenten sowie W-App-Loxx-Zylinder verbaut. Des Weiteren sichern IP- und WLAN-Kameras die weitläufige Ladenfläche, während mehrere Rekorder die Aufnahmen sichern.

Bedienkomfort aus einem Guss

Nun kann sich Jörg Prumbaum von einem Monitor in seinem Büro aus bequem einen Überblick über alle überwachten Räumlichkeiten und Außenbereiche seiner zwei Standorte verschaffen. Und das auch außerhalb der Öffnungszeiten: „Ob ich unterwegs bin oder daheim im Bett liege – es genügt jetzt ein Blick in mein Smartphone und in die App, um zu überprüfen, ob in meinem Geschäft und im Lager alles in Ordnung ist“, erklärt Prumbaum. Darüber hinaus informieren ihn Push-Mitteilungen umgehend, falls es zu einem Alarm kommen sollte. Die Videoüberwachung schützt nicht nur vor Einbruch, denn die Aufnahmen können auch als Beweismaterial bei Ladendiebstahl, Betrug und Unterschlagung dienen. Außerdem erweisen sie sich als hilfreich in der Arbeitsablaufoptimierung: Auf einen Blick ist auf dem Bildschirm im Laden zu sehen, wie groß die Arbeitsbelastung im Lager ist und ob dort personelle Unterstützung benötigt wird.

Erschienen in Ausgabe: 02/2019
Seite: 18 bis 19