So einfach geht das

Powernet leicht gemacht!

Viele lassen sich beim Einstieg in die Gebäudesystemtechnik von hohen Investitionen abschrecken. Busch-Jaeger zeigt am Beispiel Powernet, daß es auch anders geht. Das auf CD erhältliche Programm ist ein sehr wichtiger Schritt, der dem Wunsch des Handwerks entgegenkommt, sich zu qualifizieren - aber auf eine Art, die sich gut mit dem Führen eines Betriebes vereinbaren läßt. Das Lüdenscheider Unternehmen hat damit eine neue Tür der Weiterbildung aufgestoßen und wird mit diesem Konzept sicherlich viele Nachahmer finden.

09. Dezember 2002

Daß Bustechnik sich inzwischen etabliert hat, dürfte niemanden mehr überraschen. Die Vorzüge für die Bewohner oder Nutzer eines Gebäudes sprechen sich mittlerweile bis zu den Endkunden herum. Leider scheuen nach wie vor viele Installateure den ersten Schritt. Zeit und Geld in eine Schulung und spezielle Software zu investieren, ist jetzt aber gar nicht mehr nötig!

Die Baukonjunktur liegt am Boden. Das Handwerk sucht nach Auswegen. Dort, wo nicht neu gebaut wird, bleiben nur die Nachrüstung oder Sanierung als Markt übrig. Ihn gilt es zu erobern. Die Hersteller der Elektrobranche bieten hierfür viele Produkte und Systeme, die einen echten Mehrwert für die Bewohner bedeuten. Das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung ruft beispielsweise geradezu nach Funktionen wie Panikschalter oder Anwesenheitssimulation.

Der Kunde hat viele Wünsche

Nach 5-10 Jahren beginnen in Neubaugebieten die ersten Einbruchserien - dann haben sich die Bauherren finanziell erholt und für Diebe gibt es so langsam wieder „etwas zu holen“. Viele Hausbesitzer investieren dann in Alarmanlagen, deren Installation oft das ganze Haus auf den Kopf stellt und der ersten Komplettsanierung gleichkommt. Hier stößt der Installateur auf offene Ohren, der Abschreckungsmaßnahmen anbieten kann, für die er nicht einmal die Wände aufreißen muß.

Auch die Steigerung der Lebensqualität wird zunehmend zum Thema für viele Konsumenten. Die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung bringt ein wachsendes Bedürfnis nach Komfort und Automatisierung mit sich, um auch älteren und pflegebedürftigen Menschen den Alltag so leicht und angenehm wie möglich zu gestalten. Hinzu kommt, daß die „neuen Alten“ meistens über eine sehr hohe Kaufkraft verfügen und den Umgang mit moderner Technik nicht mehr scheuen - haben sie doch fast alle einen Bordcomputer im Auto und ein Handy in der Tasche: Ideale Kunden für eine Nachrüstung hochwertiger Technik in bestehenden Wohnhäusern also.

Bestes Instrument zur Erfüllung all dieser Bedürfnisse der Verbraucher sind Bussysteme, die sich besonders flexibel an die Lebensgewohnheiten der Bewohner anpassen können.

Modernste Technik ohne Schmutz

Einziges Manko bis vor ein paar Jahren: Eine Busleitung mußte verlegt werden. Im Neubau war das egal - im Zweckbau mit Kabelkanälen meistens auch. Im privaten Eigenheim jedoch wollen die meisten Bauherren normalerweise keine Großbaustelle und werfen deswegen oftmals den Wunsch nach mehr Komfort oder Sicherheit als zu aufwendig über Bord.

Viele Kunden wissen noch nicht, daß es auch ohne neue Leitungen geht: Mit Powernet EIB. Dieses schon seit 1997 existierende System hat alle Vorzüge des EIB und kann auch genau so per ETS programmiert werden. Es bietet aber noch zwei weitere Vorteile - vor allem im Nachrüst-Bereich von Einfamilienhäusern: Das vorhandene Stromnetz wird zur Übertragung von Befehlen und Informationen benutzt. Damit entfällt das Verlegen einer Busleitung. Die Projektierung kann auch ohne ETS erfolgen. Dadurch kann jeder Installateur auch kleinste Projekte ohne hohe Investitionen in Software und Schulungen ausprobieren und damit ohne Risiko den ersten Schritt in Richtung Bustechnik wagen.

Ein alter Hut? Von wegen!

Für Powernet-Fachleute sind diese zwei Vorteile längst nichts Neues mehr und die meisten greifen zur Lösung von Installationsproblemen und besonderen Kundenwünschen immer wieder auf das System zurück. Es gibt jedoch trotzdem noch Installateure, die sich bislang nicht dazu durchringen konnten, auf den Zug aufzuspringen.

Wenn auch einfacher als die ETS, so mußte man, um die neue Technik zu erlernen, bisher trotzdem die Initiative ergreifen und eine Schulung besuchen.

Das Grundlagenwissen konnten die Fachleute von Busch-Jaeger bei diesen Seminaren zwar an einem Tag vermitteln - wenn dann aber nicht sofort ein Projekt akquiriert werden konnte, fehlte die Übung, und das Wissen löste sich mit der Zeit in Luft auf. Die Hemmschwelle, Powernet zur Realisierung von Kundenwünschen einzusetzen, war wieder da, denn die Sicherheit beim Umgang mit dem System fehlte.

Lernen zu Hause - die Alternative

Genau diese Schwierigkeit hat Busch-Jaeger erkannt und mit einem neuen Schulungswerkzeug in Form einer interaktiven CD aus dem Weg geräumt: „Powernet - leicht gemacht“ heißt heißt dieses Werkzeug, das dem Anfänger einen ersten Einstieg ermöglicht, dem Schulungsteilnehmer hilft, das Erlernte regelmäßig aufzufrischen und einem Profi zeigt, wie ganz konkrete Lösungen umgesetzt werden können.

Gerade in kleineren Betrieben ist es nicht so einfach möglich, für einen ganzen Tag auf den Chef oder Meister zu verzichten. Jetzt kann man auch Monteure kostengünstig qualifizieren und mit Bustechnik vertraut machen.

Ein Anfänger, der alle Übungsaufgaben sorgfältig durcharbeitet, ist schon nach rund vier bis sechs Stunden so weit, daß er die erste Anlage projektieren kann. Hat er zwischendurch keine Zeit oder Lust mehr, kann er jederzeit unterbrechen und irgendwann genau an dieser Stelle seine persönliche Schulung fortsetzen.

Fazit:

Mit dieser interaktiven CD folgt Busch-Jaeger dem Trend des E-Learning. Gerade für das Handwerk werden hier große Möglichkeiten gesehen, denn immer weniger Installateure sind bereit und in der Lage, ihre Arbeitszeit für die Weiterbildung zu opfern. Neben der reinen Seminarzeit kostet schließlich auch die oft weite Anfahrt Zeit und Geld. Mit der Selbst-Lern-CD kann nun jeder in kleinen Häppchen eine Powernet-Schulung am eigenen Schreibtisch absolvieren - und sei es am Wochenende zu Hause.

Erschienen in Ausgabe: 08/2002