Sonnenstrom selbst nutzen

Der IBC Sol-Guard ermöglicht eine intelligente Steuerung, bei der auf eine generelle Leistungsbegrenzung der PV-Anlage verzichtet werden kann. Zusätzlich können mit dem System einzelne Verbraucher im Haus gezielt angesteuert und damit Haushaltsgeräte direkt mit Sonnenstrom vom eigenen Dach versorgt werden.

22. März 2013

Nachdem die Gesetzgebung die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp in das öffentliche Netz auf 70 Prozent begrenzt hat, müssen Anlagenbetreiber mitunter die Leistung ihrer Solaranlagen drosseln. Hier setzt der IBC Sol-Guard an. „Bisher wurden PV-Anlagen entweder durch den eigenen Wechselrichter auf 70 Prozent ihrer Leistung gedrosselt oder es musste ein Funkrundsteuerempfänger des Netzbetreibers eingebaut werden“, erklärt Thomas Herold, Produktmanager bei IBC Solar.

Der IBC Sol-Guard ermöglicht Solaranlagenbesitzern nun eine intelligente Steuerung, die eine generelle Leistungsbegrenzung überflüssig macht – die Anlage kann also mit ihrer vollen Leistung betrieben werden. Voraussetzung ist, dass der produzierte Solarstrom sofort selbst verbraucht oder in ein Batteriespeichersystem geladen wird.

Der Sol-Guard berechnet aus aktuellen Wetterdaten und der laufenden Energieerzeugung die zu erwartenden Erträge der nächsten Stunden. Durch diese Prognosen haben Hausbesitzer die Möglichkeit, Strom in besonders ertragreichen Sonnenzeiten direkt zu nutzen. Zudem ermöglicht ein integrierter Schaltkontakt automatisch weitere Verbraucher einzuschalten.

Überschüssiger Strom kann in einer Batterielösung zwischengespeichert und später genutzt werden. Sind die Kapazitäten von Eigenverbrauch und Speicher ausgenutzt, wird Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Dabei wird sichergestellt, dass die Einspeisung 70 Prozent nicht überschreitet, indem notfalls die Leistung des PV-Wechselrichters begrenzt wird. Der Anlagenbesitzer behält so stets die Kontrolle und kann sich sicher sein, dass der von seiner PV-Anlage produzierte Strom optimal genutzt wird.