Starke Partner

Ein CAD-System für alle Gewerke der Gebäudetechnik

Erfahrungen haben gezeigt, die Investition in eine CAD-Software macht sich besonders dann bezahlt, wenn diese ständig weiterentwickelt wird. Das Ingenieurbüro Sulzer & Partner in Vogt bei Ravensburg arbeitet schon über zehn Jahre mit den Programmen von Data Design System.

04. Mai 2005

Überall im Lande wird geklagt: Schlechte Baukonjunktur, weniger Aufträge, kein Wachstum, … Überall? In einem kleinen Dorf im schwäbischen Allgäu ist das ganz anders…

So etwa könnte dieser Anwenderbericht über die CAD-Systeme von Data Design System, Ascheberg, beginnen. Denn in Vogt bei Ravensburg expandiert das Ingenieurbüro für technische Gebäudesysteme Sulzer und Partner unentwegt. Eine Tatsache, die den Schluß zuläßt, daß das 1993 von Dipl.-Ing. Harald Sulzer gegründete Planungsbüro hervorragende Arbeit leistet und sich damit einen guten Namen gemacht hat: „Wir sind sehr vielseitig, gehen mit dem technischen Fortschritt, akquirieren aktiv, und nicht selten bringen uns die Architekten Nachfolgeaufträge und empfehlen uns weiter“, umschreibt Elektrotechnikermeister Wolfgang Fiegl, Partner von Harald Sulzer, das Erfolgsrezept.

Daß man es bei Sulzer & Partner mit echten Profis zu tun hat, zeigt schon deren Internetseite: Zum Leistungsumfang gehören, neben den normalen Elektroinstallationen, Energieverteilungen, Beleuchtungsanlagen, sicherheitstechnischen Einrichtungen, Netzwerke für Daten- und Kommunikation auch solche Spezialitäten wie Videoüberwachungen, Beschallungsanlagen, Bühnenbeleuchtungen, Fernwirksysteme und natürlich die Gebäudesystemtechnik. Die interessierte Bauherrschaft erhält zudem einen Überblick der gebotenen Leistungen und wie sie abgewickelt werden. Das schafft von vornherein Vertrauen. Daß man mit Professionalisten zusammenarbeitet, merkt die Kundschaft schnell bei der ersten Kontaktaufnahme. „Nachdem die Bauherrschaft ihr Bauvorhaben erläutert hat und unser Angebot akzeptiert wurde, erarbeiten wir am PC die Ausführung, zeichnen die Symbole für Installationsgeräte, Verteilungen, Zählerplätze, Steigtrassen und so weiter ein, plotten das aus und nehmen die Pläne zur Besprechung mit. Das geht schnell und kommt bei den Kunden gut an“, erklärt Wolfgang Fiegl die ersten Planungsschritte und wie man dabei eine gute Arbeit mit CAD leisten kann.

Gute Entwicklung

Kontinuierlich, wie sich das Planungsbüro entwickelt hat, ist bei Sulzer und Partner auch die Anwendung der CADSoftware „Elektro-Partner“ mitgewachsen. Fiegl sagt dazu: „Von Anfang an haben wir auf das System von Data Design System gesetzt und sind bis heute glücklich damit.“ Schnell wurden aus der ersten Lizenz drei Arbeitsplätze, dann fünf, acht, und heute arbeitet man bei Sulzer & Partner mit über zehn DDS-Lizenzen, darunter das Programm „SHK Partner“.

Ein gewichtiges Argument zur Entscheidung für DDS war für Sulzer & Partner der unkomplizierte Datenaustausch mit den Architektenplänen über das DXF- oder DWG-Format. Zur dreidimensionalen Weiterbearbeitung - wichtig für Massenermittlung, automatische Berechungen und Visualisierung - können auf einfache Weise Höhenmaße angeben werden. „Elektro-Partner“ stellt aber auch Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich Grundrisse schnell und einfach abzeichnen lassen. Nach Erstellung der Grundrisse können dann Leitungswege und Mauer- beziehungsweise Deckendurchbrüche eingezeichnet werden. Die Installationsplanung erfolgt mittels Symbolen, die mit einer Artikeldatenbank nach ZVEH gekoppelt sind. So lassen sich per Mausklick Schalter, Steckdosen, Leuchten und so weiter auswählen und plazieren. Bei Kabeln und Leitungen kann zusätzlich noch die Verlegeart eingestellt und diese während des Leitungszuges beliebig oft verändert werden.

„Eine große Zeitersparnis bietet uns der Massenauszug per Mausklick und die automatische Generierung der Verteiler- und Schaltpläne auf Basis der Installationsplanung“, weist Wolfgang Fiegl auf einen weiteren Nutzen der Software hin. Wichtig und wertvoll für die übersichtliche Planung ist ihm die umfangreiche Layerverwaltung.

Automatische Berechnungen

Somit können die einzelnen Installationsbereiche wie Energieleitungen, Beleuchtungen, Schwachstrom, Netzwerke oder Einrichtungszeichnungen getrennt geplant und zur Darstellung, zum Abgleich oder für den Ausdruck von bereichs- beziehungsweise gewerkebezogenen Arbeitsplänen übereinander gelegt oder getrennt werden. Wesentlich vereinfacht wird die Planung auch durch automatische Berechnungen: Hierzu verfügt „Elektro-Partner“ über eine Lichtberechnung nach der Wirkungsgradmethode, eine Spannungsfall-, eine Leerrohr-, eine Leistungs- und eine Kurzschlußberechnung. Nach Fertigstellung der Installationspläne lassen sich wie schon erwähnt, Schaltpläne und Listen automatisch generieren. Hierzu gehören: Übersichtsschaltplan ein- und allpolig, Verteilerliste, Prüfprotokoll des ZVEH, Verteilerübersichtsplan, Steuerstromlaufplan, Klemmen- und Kabelplan und Schaltschrankaufbauplan. Schaltpläne lassen sich aber auch unabhängig vom Installationsplan entwerfen. Neben einfachen Ausdrucken können die Listen an eine Textverarbeitung, an GAEB oder an ein AVA oder ein Kalkulationsprogramm übergeben werden: „Wir erhalten somit schnell und einfach die Leitungsverzeichnisse zur Ausschreibung der Installationsarbeiten“, so Wolfgang Fiegl.

Als besonders nützliche Neuheiten von DDS nennt er eine Kopierfunktion: „Ab der neuen Version 6.34 lassen sich damit Objekte innerhalb eines Projektes von einer Zeichnung in eine andere kopieren“, lobt er das neueste Update mit etlichen Features für eine noch rationellere Planung. Auch die Möglichkeit, in die Pläne Bitmaps einzufügen, findet er interessant: „Man kann dem Kunden mit der Planvorlage zum Beispiel auch gleichzeitig die Leuchte in der Außenanlage visualisieren.“ Oder die jüngste Schnittstelle zum Hager Tehalit-Programm „Zplan 21“ oder Erweiterungen der Leistungskataloge: „Uns ist wichtig, daß immer die aktuellen Herstellerdaten, etwa auch aktuelle Netzwerkkomponenten, zur Verfügung stehen.“ Überhaupt ist die stetige Weiterentwicklung mit mehreren Updates jährlich der Grund zur Treue von Sulzer & Partner zu DDS: „Wir bleiben damit auf dem Stand der Technik“, bemerkt Fiegl. Nicht zuletzt sind er und Harald Sulzer als einer der ersten Anwender absolut fit im Umgang mit „Elektro-Partner“. Durch den ständigen Dialog mit den DDS-Mitarbeitern der Software-Entwicklung hat das Planungsbüro nicht selten Verbesserungen angeregt, die in einer der nächsten Versionen eingeflossen sind. Die Kompetenz mit DDS geht soweit, daß Harald Sulzer und Wolfgang Fiegl bei der Handwerkskammer Friedrichshafen als Dozenten in CAD-Seminaren ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben. Profimäßig organisiert ist auch der Datenverkehr im Planungsbüro. Im zentralen Server sind die Projekte kundenorientiert abgelegt. Darauf läßt sich über das Netzwerk von allen Arbeitsplätzen zugreifen, was eine übersichtliche Arbeitsteilung bei der Planung ermöglicht, wie Wolfgang Fiegl erklärt: „Nachdem unsere technischen Zeichner die Architekturpläne vorbereitet haben, können die jeweiligen Fachplaner die Grundrisse entsprechend ihres Aufgabenbereiches wie Elektroinstallation, Beleuchtungstechnik, strukturierte Verkabelung, EIB, Einbruch- und Brandmeldetechnik und so weiter bearbeiten.“

Haustechnik-Planung

Die Anwendung von DDS hat sich für Sulzer & Partner jetzt ein weiteres Mal gelohnt. Denn auf Grund des Erfolgs in der Gebäudetechnik bietet das Ingenieurbüro nun auch die Planung der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik an. Es liegt auf der Hand, daß hierzu ebenso ein professionelles CAD-Programm gebraucht wird. Bei DDS ist die Erweiterung in dieser Branche kein Problem: „SHK-Partner“ basiert auf demselben Prinzip wie „Elektro-Partner“ und bietet die gleichen Qualitätsmerkmale. Besonders vorteilhaft dabei ist: Architekturpläne müssen nur einmal eingelesen und können für alle Gewerke verwendet werden. Darüber hinaus lassen sich die getrennt ausgeführten Planungen auch zusammenfügen, zum Beispiel als Arbeitspläne oder zur dreidimensionalen Darstellung. Dies kann wichtig sein, um der Bauherrschaft die Planungen der gesamten Gebäudetechnik vor Augen zu führen. Während des Planungsverlaufs schützt die visuelle und automatische Kollisionskontrolle vor Planungsfehlern, die bei der Ausführung teuere Änderungen bedeuten könnten. „Hätten wir von Anfang an nicht auf DDS gesetzt, müßten wir jetzt mit unterschiedlichen Systemen arbeiten. Denn es gibt auf dem Markt sonst kein CAD-System, das für alle Gewerke der Gebäudetechnik gleichermaßen kompetent ist“, freut sich Wolfgang Fiegl über die neue Errungenschaft.

Fazit:

Seit über zehn Jahren arbeitet das Planungsbüro Sulzer und Partner in Vogt mit der CAD Software „Elektro-Partner“ von Data Design System. Seitdem hat sich die Firma kontinuierlich weiterentwickelt und die Anwendung der CAD-Software ist mitgewachsen. Mehrere Updates jährlich und Programmerweiterungen auf alle Gewerke der Gebäudetechnik sorgen für Zufriedenheit bei Planern und Bauherrn.

Erschienen in Ausgabe: 01/2005