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Lesertest

AEG Haustechnik. - Elektrische Fußbodentemperierungen sind für das Fachhandwerk ein lukrativer Wachstumsmarkt. g+h-Leser haben jetzt die Möglichkeit, den Thermo-Boden Comfort Turbo in Kombination mit dem „All-in-one“-Temperaturregler FRTD 903 mit seiner intuitiven Benutzerführung auf Herz und Nieren zu prüfen.

02. November 2011

Der Thermo-Boden von AEG Haustechnik ist ein Fußbodentemperiersystem, das mit nur drei Millimeter Aufbauhöhe, hoher Verlegeflexibilität und einem angenehmen Wärmekomfort in nahezu allen Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsbereichen punktet. Gegenüber einer wassergeführten Fußbodenheizung kann das elektrische System zu den Nutzungszeiten mit schneller Aufheizzeit und gradgenau auf die Anforderungen reagieren. Die niedrige Gesamtaufbauhöhe ist insbesondere für die Gebäudemodernisierung und Renovierung interessant. Dabei ist das Fußbodentemperiersystem wartungsfrei und bietet einen warmen Fußboden zu den gewünschten Nutzungszeiten. Für die Wartungsfreiheit spricht eine 10-Jahres-Garantie, die AEG Haustechnik auf alle Heizmatten gibt. Der Thermo-Boden steht in fünf verschiedenen Ausführungen zur Verfügung: Basis, Comfort, Comfort Turbo, Comfort Wellness und Comfort Parkett. Somit kann der Elektroinstallateur für jeden Einsatzbereich die richtige Heizmatte wählen.

Das Flächenheizelement Thermo-Boden Comfort Turbo sorgt mit einer Heizleistung von 200 W/m² für eine schnelle Erwärmung. Es eignet sich für Räume mit großformatigen Fliesen und Fußbodenplatten aus Beton oder Naturstein. Diese weisen in der Regel eine höhere Schichtdicke auf als normale Fliesen, was die Heizleistung von 200 W/m² erforderlich macht. In Privatbereichen findet der Thermo-Boden Comfort Turbo in mediterran gestalteten Wohnbereichen und Wellnessbädern Einsatz, im Gewerbe kommt er vielfach in der Ladeneinrichtung zur Anwendung – entweder ganzflächig oder in Teilzonen. Die geringe Verlegebreite von nur 30 Zentimeter macht das Heizelement sehr flexibel in der Verlegung, auch für kleinere und verwinkelte Räume. Wirtschaftlich und ökologisch wird das Flächentemperiersystem durch eine intelligente und betriebssichere Einzelraum-Regelung. Je nach Anforderung sind hierfür verschiedene Fußbodentemperaturregler im Angebot – beispielsweise der Komfortregler FRTD 903, der in nahezu alle Schalterprogramme integrierbar ist. Dieser bekommt seine Information vom Fußbodentemperaturfühler im zu beheizenden Fußboden. Neben einem gut ablesbaren Display zur präzisen Temperatur- und Zeiteinstellung hält der moderne Regler viele praktische Funktionen parat: Die individuelle Zeitprogrammierung erfolgt über die Hauptmenütaste mit bis zu 28 Eingabeplätzen.

Pro Tag können so bis zu vier Schaltvorgänge mit verschiedenen Tages- und Absenktemperaturen vorgesehen werden. Werkseitig ist eine Standardprogrammierung voreingestellt, die für viele Heizsysteme und Kundenwünsche geeignet ist. Darüber hinaus verfügt der Fußbodenthermostat über eine Lernfunktion, die automatisch die Einschaltzeitpunkte der Heizperioden korrigiert und die gewünschte Temperatur zum eingestellten Zeitpunkt erreicht. Nach drei Tagen hat die Lernfunktion die Einschaltzeitpunkte der Heizung entsprechend angepasst. Die Bedienung über drei Navigationstasten ist beim „All-in-one“-Regler FRTD 903 äußerst einfach. In der Regel ist der Auto-Modus im 4-Phasen-Programm aktiv, darüber hinaus erlaubt der Manuell-Modus im Hauptmenü die Übersteuerung – beispielsweise bei längerer Abwesenheit während des Urlaubs. Gegebenenfalls kann eine Frostschutz-Temperatur festgelegt werden, beispielsweise bei 5°C. Für eine zwischenzeitliche Einstellung befinden sich rechts- und linksseitig der Hauptmenütaste zwei zusätzliche, selbsterklärende Tasten: Das Drücken der Boost- beziehungsweise Komfort-Taste bewirkt die Schnellaufheizung eines bislang ungenutzten Raums. Nach Ablauf der eingestellten Dauer kehrt der Thermostat automatisch in den Auto-Modus zurück. Die Betätigung der Eco-Taste unterbricht die Anforderung der Wärme vorzeitig, wenn diese vor Ablauf des programmierten Zeitraums nicht mehr benötigt wird. Bei der Verlegung des Thermo-Bodens Comfort Turbo wird das selbstklebende Trägergewebe mit den Heizleitern direkt auf dem Estrich oder entsprechend feuchtigkeitsbeständigen Spanplatten ausgerollt, beginnend in der Nähe des Fußbodentemperaturreglers. Im nächsten Schritt müssen der Fliesenkleber aufgetragen und die Bodenplatten verlegt werden. Mit dem Thermo-Boden-Planer auf www.aeg-haustechnik.de lässt sich in nur vier Schritten die optimale Verlegung der AEG Fußbodentemperierung im Bad berechnen. Verlegekosten und -aufwand sind so leicht kalkulierbar. Die Gratis-Software ermöglicht die virtuelle Raumgestaltung, die Wahl der Verlegerichtung und der Heizmatte.

Aus den Informationen ermittelt sie den entsprechenden Bedarf, der sich bei horizontaler Verlegung in Längs- oder Querrichtung in unterschiedlicher Farbe darstellen lässt. Beim angezeigten Ergebnis kann der Software-Nutzer noch einmal zwischen einer ausreichenden verschnittlosen Heizmattenbestückung und einer Komfortbestückung wählen. Steht die Entscheidung, so kann der übersichtliche Verlegeplan ausgedruckt werden. ?

Die Vorteile

+ Je nach Ausführung sind Leistungen von 120, 160 und 200 W/m² sowie Verlegebreiten von 30 und 50 cm erhältlich.

+ Geringe Aufbauhöhe.

+ Die elektrischen Heizleiter sind bereits in ein Mattensystem eingewebt.

+ Die Heizmatten sind formstabil und selbstklebend.

+ Sie passen sich durch Einschneiden und Umklappen des Trägergewebes jeder Raumgeometrie an.

+ Verlegung im Fliesenkleber unter der Fliese.

+ Einseitiger Anschluss, Anschlusskabel etwa fünf Meter.

+ Kaltleiter können verlängert werden.

Erschienen in Ausgabe: 07/2011