Stromfresser und Bazillenschleuder

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Klimaanlagen. - In den Sommermonaten ist es wieder so weit – die Hitze kommt. Viele hätten dann gerne eine Klimaanlage am Arbeitsplatz oder zu Hause. Hierzu gibt es auch Alternativen, die ein echtes Wohlgefühl verbreiten und ökologisch vertretbar sind.

26. August 2011

Stromfesser und Bazillenschleuder Klimaanlagen müssen nicht unbedingt elektrische Energie verbrauchen. So nutzen wärmegetriebene Kälteanlagen beispielsweise die Abwärme eines BHKW oder einer Solarthermie-Anlage, um daraus durch Verdunstung Kälte zu gewinnen. In Phasen mit wenig Heizbedarf kann dadurch die Abwärme trotzdem sinnvoll genutzt werden. Als ökologisches Paradebeispiel für Klimatisierung gelten die Regierungsgebäude in Berlin. Hier gibt es Erdschichten, in denen nicht verbrauchte Abwärme und Kälte gezielt gespeichert werden können, um dann bei Bedarf wieder in das Gebäude gebracht zu werden. Grundlage dafür ist ein spezielles Leitungsnetz, das die entsprechenden Erdschichten und Gebäudeteile durchströmt und für wärmeres oder kälteres Klima im Inneren sorgt.

Diese Form der Klimatisierung ist für die Nutzer besonders angenehm, denn die Temperatur wird langsam über die Wände und Decken abgegeben, und nicht als kühlender und oft krank machender Luftzug. Manchmal genügt schon, nachts kalte Luft in die Gebäude zu befördern – so sind sie morgens wieder angenehm kühl und eine zusätzliche Klimatisierung ist dann in unseren Breiten meistens gar nicht erforderlich. Der ökologische Aspekt und die Einsparung von Energiekosten scheinen jedenfalls immer wichtiger zu werden und das Internet liefert viele interessante Seiten zum Thema.

Erschienen in Ausgabe: 05/2011