Strompreis treibt Gebäudeautomation voran

Immer mehr Endkunden wollen Strom sparen und wenden sich dafür an einen Betrieb des Elektrohandwerks. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Rexel Foundation. Demnach bieten 70 Prozent der Betriebe in Deutschland ihren Kunden Lösungen für die Gebäudeautomatisierung an. Ausschlaggebend dafür ist, dass viele Verbraucher Stromkosten senken wollen.

30. Juli 2013

Neben den Kundenanfragen gab es nach Angaben der Stiftung noch vier weitere Gründe, die die Elektriker zum Einstieg in den Smart-Home-Markt motiviert haben. 46 Prozent der Befragten versprachen sich demnach durch das Angebot solcher nachhaltigen und zukunftsträchtigen Lösungen eine bessere Kundenbindung.

Ein gutes Drittel der Befragten erhoffte sich eine Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.

„Doch auch umsatzunabhängige Überlegungen spielen eine Rolle: 43 Prozent interessieren sich schlicht für neue Technologien und immerhin 38 Prozent der Elektriker lassen sich von ihrem grünen Gewissen leiten“, heißt es in einer Mitteilung.

Gut gerüstet ist halb gewonnen

Gefragt nach ihren Wünschen bei der Unterstützung für Elektrobetriebe bei Beratung und Verkauf gaben zwei Drittel an, dass niedrigere Produktpreise helfen würden.

Neben dem Kostenaspekt, der auch für die Endverbraucher am wichtigsten ist, wünschen sich die Elektriker vor allem Hilfe bei der Auswahl und Einschätzung der Produkte und wie sie deren Nutzen ihren Kunden näher bringen können.

So wünschen sich über die Hälfte (52 Prozent) spezielle Schulungen für die Durchführung von Audits und den Einbau der Geräte sowie 48 Prozent bessere Leistungsindikatoren für den Produktvergleich.

Die Hälfte wünscht sich einen verbesserten Kundendienst und Unterstützung auf der Herstellerseite sowie 49 Prozent bessere und detailliertere Informationen von Herstellern zu technischen Aspekten ihrer Produkte.