Telefonieren und mehr

Agfeo. Mit den neuen Telekommunikations-Anlagen AS 43, AS 45 und AS 200 IT hat das Unternehmen hochmoderne, modular aufgebaute Telefonanlagen für alle Netze und EIB-Anbindung auf den Markt gebracht.

02. November 2006

Die Basisversion der AS 43 bietet drei, die der AS 45 und der AS 200 IT fünf Modulsteckplätze. Sie sind je nach Modulbestückung für ISDN-, Analog- und Internettelefonie (Voice over IP) geeignet. Der Endanwender hat die Sicherheit, seine komplette Telefoninfrastruktur jederzeit zu optimieren. Durch einen einfachen Modulwechsel kann er das effektivste Telefonnetz und den attraktivsten Anbieter für seine Bedürfnisse nutzen. Die AS 43 kann auf Grund ihrer modularen Struktur für bis zu 22 Teilnehmer, die AS 45 und AS 200 IT für bis zu 80 Teilnehmer einfach ausgebaut werden.

Im Grundausbau verfügen sie über drei beziehungsweise fünf Modul-Steckplätze, eine RS 232 C-Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle und ein integriertes Audio Informations System, kurz AIS genannt. Durch AIS werden die Anlagen um eine Abspielmöglichkeit individueller, digitaler Ansagen zur Information, für Werbung und Musik in der Warteschleife und Klingelmelodien erweitert. Aber auch umfassende AMS-Funktionen (Anruf-Management-System) um dem Anrufer gezielt unterschiedliche Informationen zukommen zu lassen (wählen Sie die 1 zur Information für ...), beziehungsweise ihn selbst bestimmen zu lassen, zu welchen Zielen er durchgestellt werden will (wählen Sie die 2 für Vertrieb...), sind möglich. Die drei Modulsteckplätze der AS 43 beziehungsweise fünf der AS 45 und AS 200 IT können individuell mit verschiedenen Modulen bestückt werden.

Mit dem Systemtelefon hat man Zugriff auf bis zu 32 EIB-Einzelobjekte (Aktoren), die komfortabel dialoggeführt bedient werden können, und das einschließlich Rückmeldung mittels LED am Systemtelefon. Außerdem verwaltet das EIB-Modul bis zu 32 Szenarien mit jeweils maximal acht Objekten wie beispielsweise Markise einfahren, Jalousie schließen und das Licht im Wohnzimmer auf 50 Prozent dimmen. Über die allseits bekannte Bedienoberfläche Telefon, schnurgebunden oder schnurloses DECT sowie Mobiltelefon, kann man somit im Gebäude oder aber auch aus der Ferne nach Belieben schalten und walten. Im Klartext sind Szenarien zu aktivieren, wie zum Beispiel aus dem Auto heraus, per Mobiltelefon das Garagentor öffnen, das Licht ein- oder ausschalten und die Kaffeemaschine oder Sauna in Betrieb nehmen. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, mit Hilfe der Zeitsteuerung der Telefonanlage Szenarien aller Art vollautomatisch ablaufen zu lassen. Fernkonfiguration beziehungsweise Fernwartung der TK-Anlage schaffen zusätzlich komfortable Einstell- und Änderungsmöglichkeiten des gesamten Systems. Zum Lieferumfang gehört auch die Kommunikations-Software TK-Suite Basic.

TK-Suite Basic ermöglicht auf einfache Art und Weise die als CTI bezeichnete (Computer-Telephony-Integration) Integration von TK-Anlage und Telefonen in Computernetzwerken. Hierzu wird lediglich ein Server-PC mit Verbindung zur TK-Anlage seriell, über USB, ISDN- oder Netzwerkkarte benötigt. Alle anderen Client-PCs im Netzwerk kommunizieren mit der TK-Anlage über diesen PC. Eine einfach zu handhabende Bedienoberfläche erledigt die Vergabe von Benutzerrechten. Der auf den Arbeitsplätzen installierte TK-Suite Client kann auf das lokale Outlook und mittels LDAP auf zentrale Datenbanken wie zum Beispiel Lotus Notes und so weiter zugreifen. Die Wiedervorlage-Funktion erinnert an fällige Anrufe. Entsprechende Notizen zu Kontakten können per Mausklick bearbeitet werden. Jedem Kontakt können beliebig viele Rufnummern, EMail- und Webadressen zugeordnet werden. Der TK-Suite Client läuft im Hintergrund. Ein bei Bedarf angezeigtes Fenster informiert über ankommende Rufe oder fällige Wiedervorlagen, ohne dass der Benutzer im Schreibfluss gehindert wird. Eine Stapelwahlfunktion ermöglicht es, speziell markierte Rufnummern nacheinander zu wählen, bis eine Verbindung zustande kommt.

Für jede Rufnummer kann die Anzahl der Rufe festgelegt werden, um zum Beispiel rechtzeitig vor der Annahme durch einen Anrufbeantworter die nächste Nummer anzuwählen. Aus dem Rufanzeigefenster lässt sich auf Wunsch direkt die zum Anrufer gehörige Notiz öffnen. Unter Windows ist eine abgehende Wahl aus jeder standardkonformen Anwendung über die Funktion „Zwischenablage beobachten“ möglich. Dazu wird die zu wählende Rufnummer in die Zwischenablage kopiert, der einstellbare Hotkey gedrückt und die Wahl bestätigt. Über den Hotkey oder einen Klick auf das Symbol in der Taskleiste gelangt man jederzeit in die Suchfunktion des TKSuite Client, die eine Suche nach Rufnummern, Namen oder Namensteilen erlaubt. Selbstverständlich kann auch auf eine klickTel CD, sowohl bei abgehenden als auch bei ankommenden Gesprächen zugegriffen werden. Hierzu wurde die Suchfunktion des TK-Suite Client optimiert, um die Suche in den klick Tel-Daten zu vereinfachen. Ferner ist es möglich, diverse Einstellungen in der TK-Anlage, wie zum Beispiel Systemtelefon-Tastenfunktionen komfortabel ändern, Gesprächsdaten einsehen und vieles mehr, vorzunehmen. TK-Suite Basic passt sich den Bedürfnissen und Wünschen seiner Benutzer an. Neben der Netzwerkinstallation ist unter Windows und Mac OS X auch eine einfache Einzelplatzinstallation möglich. Damit wird ein Windows PC oder ein Apple Powerbook zum Konfigurationswerkzeug für Agfeo Telekommunikations- Anlagen.

www.agfeo.de

Erschienen in Ausgabe: 06/2006