Testergebnisse

Messgerät I-V400

HT Instruments. – Durch falsche Lagerung oder unvorsichtigen Transport können Mikrorisse in Photovoltaikmodulen entstehen, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. g+h-Leser hatten die Möglichkeit, ein Messgerät für die Prüfung der Module zu testen. Die Ergebnisse der Fragebogenauswertung führten zum Testsiegel „GUT“.

14. Dezember 2010

Kleinste Risse, die mit dem bloßen Auge zwar nicht erkennbar sind, beeinflussen den Wirkungsgrad von Photovoltaikmodulen erheblich. Dadurch entstehen Leistungseinbußen, die häufig zunächst nicht auffallen. Erst viel später bei laufendem Betrieb der Anlage, stellt der Betreiber enttäuschend fest, dass der erzeugte Strom weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Im Nachhinein ist es äußert schwer nachzuweisen, wann und wodurch das Modul beschädigt wurde um eine Reklamation möglich zu machen. Erst der Vergleich zwischen der gemessenen und der im Herstellerdatenblatt aufgeführten I-U-Kennlinie gibt wirklich Aufschluss über die Fehlerfreiheit der verwendeten Module. Aus diesem Vergleich lassen sich sofort Rückschlüsse auf den aktuellen Qualitätszustand der PV-Module schließen. Mit dem I-V400 von HT Instruments lässt sich die Strom-Spannungs-Kennlinie von Photovoltaik-Einzelmodulen und ganzen Modulstrings bis maximal 1.000 Volt und 10 Ampere DC einfach und komfortabel ermitteln.

Beim g+h Lesertest kamen für das Messgerät, neben einigen Ausnahmen gute Noten und Ergebnisse heraus. Die Testpersonen prüften das Gerät auf die Merkmale Bedienerfreundlichkeit, Anzahl und Darstellung der Messergebnisse, Gewicht und Größe sowie der Verarbeitung und Qualität. Ebenso wichtig waren aber auch die Kriterien Größe und Ablesbarkeit des Displays und die allgemeine Handhabung des I-V400. Zusätzlich zu diesen Aspekten wurde im Fragebogen auch nach dem allgemeinen Eindruck des Messgerätes sowie nach dem Preis-Leistungsverhältnis gefragt. Die beste Note wurde dem Produkt im Bereich Verarbeitung und Qualität bescheinigt, welche mit dem Durchschnittswert 1,6 nur knapp die Bestnote „sehr gut“ verfehlte. Ebenso gut beurteilten die g+h Lesertester die Größe und Ablesbarkeit des Displays. Knapp ein Drittel der der Testpersonen bescheinigte dem Gerät in diesem Kriterium ein „sehr gut“, so dass sich ein Durchschnittswert von 1,7 ergab. Ferner erreichten auch Gewicht und Größe des Messgerätes eine nahezu sehr gute Note. Neun der insgesamt 23 Tester bewerteten dieses Merkmal mit „sehr gut“. Der allgemeine Eindruck des Messgerätes sowie die Anzahl und Darstellung der Messergebnisse wurde mit der Durchschnittsnote 2,0 bewertet.

Die insgesamte Beurteilung des Messgerätes I-V400 von HT Instruments durch die g+h Lesertester schlug sich mit der Durchschnittsnote 2,1 nieder und erreicht damit eindeutig die Gesamtbewertung „GUT“ für das Testsiegel. Das Messgerät I-V400 überzeugte die Teilnehmer am g+h Lesertest demzufolge mit einer guten Leistung.

www.ht-instruments.de

I-V 400

• Peakleistung (bei STC) und die aktuelle Leistung (MPP)

• Kurzschlussstrom Isc und Leerlaufspannung Uoc sowie Impp und Umpp

• Füllfaktor FF in Prozent

• Serienwiderstand Rs

• Temperatur der Solarzelle

• Aktuelle Einstrahlung in W/m²

• Eine grafische Darstellung der I-U- und PWR-Kennlinie

• Das Gesamtergebnis der Prüfung my