Im Winter machen Schnee und Glatteis das Begehen von Außentreppen oft zu einem Problem. Leicht bilden sich hier Eisplatten, auf denen Menschen ausrutschen und sich verletzen können – selbst dann, wenn häufig geräumt oder mit Split oder Salz gestreut wird. Wirklich rutschfest und sicher sind Treppen im Freien nur dann, wenn sie mit einer elektrischen Freiflächenheizung ausgestattet sind.

Frostschutzsysteme für Treppen und Wege – eine saubere Sache

ANZEIGE

Für Treppen und Podeste, Wege, behindertengerechte Rampen und andere Freiflächen bietet AEG Haustechnik zwei betriebssichere Systeme. Sie schonen Umwelt und Bausubstanz, weil kein Streusalz eingesetzt werden muss. Auch die Ökobilanz stimmt, wenn der benötigte Strom aus regenerativen Quellen stammt.

Zudem ist die Beheizung von Stufen vor Eingängen eine insgesamt „saubere“ Sache, da die Treppennutzer weder Salz, noch Splitt oder Sand über die Schuhe ins Gebäude tragen – hochwertige Belagsoberflächen werden vor Kratzern geschont. Letztlich bleibt auch das aufwendige Abfegen und Entsorgen von Splitt oder Sand im Frühjahr aus.

ANZEIGE

Dabei ist es einfach und effizient möglich, Flächen im Außenbereich mit einer energiesparenden Heizung auszustatten oder nachzurüsten. Wegbereiter sind zwei Systemlösungen: Das vorkonfektionierte Heizkabel DIC 25 kommt bei Treppen, kleinen oder verwinkelten Flächen sowie auf Zugangswegen unter speziellen Pflastersteinen zum Einsatz, während die vorkonfektionierte Freiflächenheizmatte FFH 300 Twin sich für alle größeren Freiflächen mit Platten- oder Steinbelag eignet.

Beide Systeme sind für den Einbau in Estrich, Sand, Splitt, Zement, Mörtel und Beton geeignet und für eine Anschlussspannung von 230/400 Volt ausgelegt. DIC 25 und FFH 300 Twin baut der Fachmann direkt unter dem zu beheizenden Oberbelag ein. So liegt das elektrische System oberflächennah und kann die benötigte Heizleistungen erbringen.

Das A und O – sicher, flexibel und montagefreundlich

Das Heizkabel DIC 25 ist in Längen zwischen 4 und 100 Metern lieferbar. Auf Betontreppen wird es entweder direkt – beispielsweise in zuvor eingefräste Nuten – oder mithilfe von Montage- und Rasterstegen aus Stahlblech oder Kunststoff schleifenförmig auf den Stufen fixiert. Das Verlegen mit Kunststoffstegen spart Zeit gegenüber dem Fräsen von Nuten, führt aber zu einem etwas höheren Aufbau.

Die Rasterstege machen das System formstabil und gewährleisten durch den gleichbleibenden Verlegeabstand eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Dabei sollten die Heizschleifen bis zur Stufenkante gelangen, weil in diesem Bereich die Rutschgefahr durch Eisbildung am größten ist. Anschließend folgt die Verlegung des Oberbelags in einem Mörtelbett.

Zügig und einfach lässt sich das Heizkabel DIC 25 zudem auf Wegen verlegen, wenn der von AEG Haustechnik und Lithonplus entwickelte, patentierte Systemverbund „LP 5 Comfort“ zum Einsatz kommt.

Hierbei handelt es sich um die Kombination des Heizkabels DIC 25 mit Lithonplus Pflastersteinen LP 5. Sie verfügen über eine acht Millimeter tiefe Profilierung an der Steinunterseite, die zur oberflächennahen und gleichmäßigen Einbindung der Heizkabel auf einem Splitt- beziehungsweise Sandbett genutzt wird. Verlegehilfen sind dabei nicht erforderlich.

Für andere Pflaster- oder Plattenbeläge auf Wegen und Flächen eignet sich die Flächenheizmatte FFH 300 Twin von AEG Haustechnik, die als vorkonfektioniertes System vor allem auf größeren Flächen erheblich Zeit bei der Verlegung spart. Das 90 Zentimeter breite Heizmattengewebe, in das in regelmäßigen Abständen DIC-Heizleiter fixiert sind, ist in verschiedenen Längen ab 3,30 Metern lieferbar. Beide AEG Systeme – FFH 300 Twin und DIC 25 – können sich innerhalb eines Bauvorhabens problemlos ergänzen.

Mühelos erfüllt der AEG Heizleiter die Anforderungen der für isolierte Heizleitungen geltenden Norm VDE DIN 0253 und sorgt durch einen hochwertigen Kabelaufbau und eine geringe Heizleiterbelastung von 25 W/m² beziehungsweise 300 W/m² für den dauerhaft sicheren und zuverlässigen Betrieb. Darüber hinaus ist er auf die Bedürfnisse des Fachhandwerks abgestimmt: Nur eine Anschlussleitung pro Heizkabel gewährleistet die besonders einfache Planung und Verlegung.

Ein Feuchte- und Temperaturfühler sowie ein AEG Eismelder sorgen für einen vollautomatischen, energiesparenden Betrieb des Freiflächenheizsystems.

Selbsttägige Funktion für energiesparenden Betrieb

Dabei werden Temperatur und Feuchtigkeit permanent präzise erfasst und der richtige Einschaltzeitpunkt ermittelt. Der Eismelder nimmt seinen Betrieb erst dann auf, wenn Gefahr durch Schnee, Eis oder Eisregen besteht. Nach dem Abtauen schaltet sich das Heizsystem selbsttägig ab. Somit wird Energie nicht unnötig verschwendet. Die Installation des Reglers mit Ansteuerung erfolgt in einer bereits vorhandenen Unterverteilung oder in einem separaten Verteilerkasten. Das Regler-Display zeigt alle Soll- und Ist-Werte an: die Bodentemperatur, die Lufttemperatur, den Feuchtegrad und ob die Heizung an- oder ausgeschaltet ist. Mindestheizzeit und Nachheizzeit sind individuell einstellbar.

g+h KOMPAKT

Alle weiteren Informationen zur AEG Treppen- und Freiflächenheizung sowie zum umfangreichen Zubehörprogramm gibt es im Internet unter www.aeg-austechnik. de/frostschutz-systeme. Die Broschüre „No-Frost-Systeme – wie man mit Sicherheit gut durch den Winter kommt“ kann kostenlos per E-Mail an marketing@eht-haustechnik.de angefordert werden.